i5?r Küchlein Kühe-Glocke
Kühe-Kette Kühe-Stall
2. ?orzx- von angeschlagenem Karpffen mit
Iu».
? EnglischePastete von Rind-Fleich mitLenden-Braten.
4. (?rilette.
karcirte Kälber-Fvsse in Papier.
6. Hechle mit Sauerkraut.
7. Aal gebraten.
8. Gedampffte Enten.
y. AusgedrochenciungeHüner.
10. ^
71.^,2.
15
16. ^
17. ^lü.IS-
?ricaol!egu.
Krebs-Strudeln.
Artischocken.
R->s«,m vonRinds-Gaumsn.
GebackeneErd-Birnen inServiettenAnderer Sang.
so. Unkre-merz aUf^orceUsin-TellerN Nebst
allerhand Salat.
,l. v!r» auf Glasern mit allerhand e-i-e
UNd Bremen.
Schweins-Kopff.
-z- Fasan
-4. Rebhüner und Wachteln >
Türckische Hähne-6. Capaune»
-7. Hirsch-WildvretReh-Wildpret.
^ Mandel-Köche.
MarÄ-Törtgen.
>gebraten,j
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Torteletten.
Rohe Schincken.
Gebraten geräucherter Lachs.
Z7.
Wie im übrigen diese angeführte Essen nebstuntermengten Aufsätzen von Confitüren unddergleichen Zuckerwerck in angenehmer Ord-nung auf der Tafel zu rangiren, und in ein-ander zu richte»/ damit noch überall genüg-samer Raum zu der Gaste Bequemlichkeitdarneben übrig bleibe/ solches wird untenbey Beschreibung der Tafel-Risse mit eini-gen Exemveln angewiesen werden, darausolsdenn ein jeder von selbst nach erfordern-den Umständen bey vorfallender Nothwen-digkeit eine Aenderung machen, und nach sei-nem Sinn die Besetzung der Tasel einrich-ten k>i!i. Siehe auch das Frauenzimmer-
Rüchlein, werden die kleinen Hüner genen-net, weiche von der Gluckhenne noch gefähretwerden. Suche Hcnue.
Rühe-Glocke, Ruhe-Schelle, ist einekleine Glocke von Erkt, dergleichen man anvielen, besonders aber an gebirgigen undHol» - reichen Orten denen Kühen, Ochsen,Kälbern :c. mit einem hölMneu breiten und
weiten Bügel an den Hals hängt, damit mandie in denen Wäldern und Bergen verirrte»und verlohrnen Stucke, wenn sie im Geh?»mit diesen Glocken einen Laut machen, destoleichter finden könne.
Riihe-Hirte, siehe Hirte.
Rühe -Retre, ist eins kleine eiserne, an bei«einen Ende mir einem Ring, und an dem an-dern mit einem Wirbel versehene, ohnaefehrdrey Ellen lange Kette, die Kühe damit inden Sriillen anzuhängen.
Rüde-Schelle, siehe Rüde Glocke.
Rühe-Stall, ist ein wirtschafftlich-s Ge-bäude, in welchem die Kühe, insonderheit aberdie Melck-Kühe, aufgestellet, eingesperret,und von dem Gälte-Vieh abgesondert gehal-ten werden. Die Ruh-Ställe sind entwe-der einfach oder gsdoppclr. Die einfache»Rühe-Stalle, darinnen die Stände mir meiner Seite sich befinden, sind nicht nur beutzu Tage bey denen mebresten Bauer-Hosenanzutreffen, sondern auch bey denen Alteneiiüg und allein im Gebrauch gewesen, wiesolches aus dem und zu er-
sehen, deren jener die Breite der Kuh- Stäl-le auf zehen, weniastens auf neun Schuh se-tzet, weil solche Maaß (welche aus Römi-schen Schuhen bestehet, die denen Rheinlän-dischen gleich sind) bendes zum Lager des Vie-hes, und zum Herumaehen weit genug seynsolle; dieser, nemiich erfordert zum
Stande zweyer Ochsen oder Kühe acht Schuh,zum übrigen Platz aber noch sieben Schuh.Die gedoppelten Stalle, lda die Kühe inder Mitte desselben also gegen einander ge-stellt!, daß sie die Köpsse einander zukehren,und doch zwischen diesen ein genugsam^ ge-raumer Gang übrig bleibe, hinter den Kühe»aber auch der nöthige Raum sich befindet:diese sind bey grossen Gütern, da eine star-ke Vieh - Zucht ist, sehr gebräuchlich, weilman zu einem einfachen Stalle bey viertiig,fmiffzig, sechzig, achtzig und mehr StuckenVieh an den mehresten Orten auf die sonstgemeine Art nicht Platz genug würde findeilkönnen. Der Gang hat auf beydenMeiteneine Brust-Höhe, damit keine Kuh überstei-gen kan, vor derselben aber sind ihre völtzerne»öder steinernen rund ausgehöhlten Kuh-Tro-ge befestiget oder eingemauert, worein ihreSiede oder Brühe-Huller geschüttet, undGras und Kraut-Blätter ihnen vorgelebetwerden; hinter den Kühen muß soviel M?bleiben, daß man an den Wänden oder M«wren hinler denenselben sicher und ungehin-dert herum gehen kan. Die Höhe des ÄU»-Stalls soll wenigstens acht Schuh seyn, unskan bis auf zwolff Schuh hoch sich. 5,^'cken ; für die Kühe werden keine unterschiede'ne Stände, wie für die Pferde, gemacht, wen
sie an den Hörnern anaehängt einander mwleicht Schaden thun können. Der BodMwird am besten mit steinei-ncn Platten overgebrannten Mauer-Iieaeln belegt, und
die Wände zu etwas abhängig gemacht,
da-mit