-5-5
Kröten -Stein Krone
Kropff Krück-Cnte
15:6
Test-Zeiten auf die Beulen geleget wird,ka sie vielmehr den Gisst ausziehet, wenn sterorher gespiesset unv ab-jetrocknet wird- Sie-he in den Leipziger Sammlungen das 14 undi; Stück von der Spinnen-Seide. Jedoch esgiedt der Kröte» dreyerley Gattungen: DieEro-Rröle, ist grau mit schwärzen Puckein,wie kräftig , hat einen dicken Leib, und kandarum alleine kriechen, hatt sich in Garte«!,Ställen und Kellern auf. Sie wird von ei-nigen auch eine Uiickc, inqlcicken Hans-Uncke gencnnet. Die Nlasier -Rröe-/ lebt imWasser, ist dunckeliald auf dem Rm-en, undbleich an dem Bauch, ihre Grimme ist fast wieder gackenden Hennen. Die Feuer - ZU'öte,Ist dunckelbrann ever Rns Färb auf dem Rucken, bleich-gelb ans dem Bauche, mir aller-hand, meist rothen Flecken eingesprenget, lebtauch im Wasser, und ihr Geschrey ist, alsob aus einem Horn geblasen würde. Wenneine Feuer-Kröte zur heissen Smnmers Ze.tan einem hvlyernen'Stäblein gespiesset, undan der Sonnen gedörret worden,, ziehet sie,wenn sie auf Pest-Beulen, Schlangen- undanderer gifftiger Thiere Bisse geleget w.rd,alles Gisst an sich, und heilet den Schaden.Wenn sich Kröten in V,eh Ställen aushal-ten, die bisw 'ilen die Kühe aussauaen, daßihnen die Euter geschwellen, uüd sie hernachbcyniMelcken nichl Milch, sondern Biuraeben, darf man nur einen Scherbel mit Wa-gen -Schmiere in den Stall setzen, denn weilsie solche nicht leiden noch riechen können, soziehen sie aus und komme» nicht >> ieder. De-nen also von Kröcen aus-icsaugren Kühen aber,darfman nur die Euter mit Butter schmieren,so vergehet es ihnen wieder.
Rröte, ist auch eine Pferde-Kranckbeit,die auch der Frosch heift. Siehe diesen Ar-tickel.
Rrö^ii-Stein, Unwissende glauben da-von, daß es ein Sceinsey, der den Kröten imKopss wachse. Es ist aber falsch, oder man!siehet die erhärtete Hirnschale^. Kröten da-vor sn. Andere halrm also eine Berg-Artoder aber einen g-'-viij.n, runden, wie einegeiralten Kiesel-Ste.i, dafür, der i»denen Andichten Aeckem gefunden wird,
Rropff, wird die, wic eui Sack all dem Halseder Vögel befindliche Haut genennet, woreindieselben ihre Speisen verschlingen.
Aropff, heist auch derjenige üble Unfallam Halse, wenn durch einen zähen und di-cken Schien», die Adern in denen Hals-Drusen verstopffet seyn, daher sich insgemeincineBßige Materie daselbst se«;et, unv eineGeschwulst »erurlachet, die nicht leicht z» zer-theile«, dvw auch »ich: in Eytcr zu bringen,an. gefährlichsten aber ausz^chneiden. DieKröpfe sind ihrer Arr ni.c Grösse nach sehr un-ters«-«den. Denen Menschen, so damit be-lasstet , dienen hauptsächlich gleich, so baldman anfangs etwas davon spuret, die war-inen Bädcr; heraeien aber solche Personensich in acht zn iiehnien, vor vielen Reden,jrarcken Schrenen, heffngen Lachen, inzlei-cheu ?or ellen un'->erduulichen und sonderlichbteheuoen Speisen; euch nutzet ihnen nichtviel Saures und überh,iupt unmäßiges Essen.Epen dergleichen Zufall «begegnet auch demÄicy, und .st eine n e Geschwulst unter demHa s eines Schaafes, zuweilen wie einGans-Ey groß, voller Wasser, welche vonder Lunge und Leber ihre» Ursprung hat.Wenn die Kropsse kein Wasser haben, so ver-faulen sie und werden verschleimet- DieSchaafekommen auf der nassen Welde darzn,da es zum össtern Schlag-Rege» am sie thut.Dieses Uidel zu vertreiben, sticht man miteiuein Pfriemen in solche Geschwulst, unddrücket sie sus; damit kan den meisten ge-hoiffen werden. Oder: Man kan ihnen.vaus-Wur?el, Eschene Rinden und grünen Gart-heil, klein gemacht mit Saltz eingeben. Ret-tiche sind ihnen in diesem Fall auch gut.Die Schweine bekommen zu Zeilen grosseGeschwüre, unten am Halse auswendig, wel-che auch »vöpfc genennet werden. DiesesUibel verliert sich, wenn ihnen eine Ader un-ter der Zunge geschlagen, und darauf dasMaul mit unter einander gemischtem Saltzund Weitzen-Mehi wohl gerieben wird.
Rrug, ist das iedem wohl bekannte Trinck-Gefchnr, welches aus allerhand Materie, alsPcrcellain, Zinn, Glas, Serpentin- oder an-dern, Stein, am meisten überaus gebranntemThon und carzu zugerichteter Erde zubereitet
mlt
einem schwartzen Tüpffel versehen.
Drone, heist 1) bey der Iägere», wen»!ein Hirsch drey oder mestr Enden auf seiner!Stange oben hat; -) Das Haar, so nächst^über und um den Huf des P,er»^s sitzet; z)oder ein Krantz, der entweder offen oder ge-schlossen ist, und zu dem Schmuck eineS Re-genten, ja hohen Adels in verschiedener Ge-stalt, »lichten, er ein Kayser.Knnia, H.nog, :e.ist, gehöret, wovon die W^kven-Kunst han-delt, als in welc: em sie verschieden prckseiiti-M werden; 4) ist es ein Schmuck des ledi-gen Fraueiizim- >ers, und der uuverheyrothe-ten Bräutigams an ihrem Hochzeit-Tage.Elche Rvany.
ausgehend, meist mit einem Deckel undHen-ekei versehen, auch mit Zinn, ja zuweilen wohlmit Silber beschlagen, und auf e'nem Fußstehend, welches Beschläge auf mancherleyArt und Weise, nach der Forme des Krngesproportioniret.
Rl-ücke, siehe ivfen-Rrncke.
Rrück-Elster, suche Lleuntödter.
Rruek Ei,re,oder Rriech Enre, ist eine klei«ne Art wilderEnten, welche gleichsam die Zwer-ge von den grossen Enten sind. Der Enterichhak auf dem Kops blaue und unter demselbenbraune Fede>n,umdieAugen aber einen weissenStrich, sonsten ist er mit dem ganzen Leib Sil-ber