Krümmen Küche
Knche Kngcl-Hippe
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ber-Farb und Aschen-grau, und an den Fitti- Ruche, heiffsn a»<!> die durch die^M^
gen i,iit grünen federn gezieret. Die Ente je gleichsam zusammen sebackene leere '
aber ist von Gestalt/ Federn, Farbe und Ei- sen, von Weinbeeren, Lein, Hauff,
genschafft, wie die großen wilden Enten, nur, sen, Mandeln, Qntten und andern FM-
dȧ sie kleiner ist. Diese Art Enten sind ten, daraus der Safft oder das Lei gep^.'
incht so häufi« beysammen, sondern befinden worden.
sich eintzeln, und fliegen, wegen ihres kleinen I «uchen-Bret«derRuchen-Scheid»,Ech
Leibes, sehr schnell , daher»/ie auch in der langes und breites oder rundes Biet, »ii? ki-
Weite/ Tauchens halber, übel zu schiesse»sind.
Arümmen, heisset nach der Jäger-Gpra-6>s, wenn ein Wild weidewurd geschossen ist,daH die Haut sich faltet.
Rrümmen, heisset in denen Küchen de-nen auSgcnommenen und rein ausgewa-schenen Hechten, so gantz und nicht Stuck-weise verspeiset werden sollen, dcn Schwanzilis 'Maul geben, wodurch sie in die Krüm-ire gedrachr werden- Man pfleget sie auchüber den Rücken hinunter aufzuschlitzen.Einige Koche nennen dieses auch Aufschwaii-zen.
Tui!N!M - Ruthe, nennen die Jäger ei-ns stocke Stange, deren man nur zwey
nein kleinen Hand-Griff, worauf diechen erstlich getrieben, und wem, sie oÄdem Back-Ofen kommen, wieder Mx,werden.
Ruckuck, suche Guckuck.
Ruckunier, siehe Gurcke.
Russe, ist ein Theil eines Bisr-MaasseSZiisolches an einigen Orten emqesubret, undmeistens aus zwey Faß oder Viertel, Mzehen Schock Kannen, das sind 600 KannenVier, besiebet.
Rugel-Fihaus, siehe Rirsch Vogel.
Rugel-Hippe, ist ein sonderliches Geb,,ckenes, weiches aus Mehl, Milch, Eyern, Ge-würtze, Schmaltz:e. bereitet, und in eimvon Kupsser getriebenen Forme, so mmRüget-Hippen-Forme heisset, gebackn
aus einer' Lauffi braucher, daran sind drey^^. dieses Geb«ekens, nachdem Mus«!«
Wind - Keinen gedunsen, die inwendiggleich dem Schirm über stehen, weil da-selbst ein kleiner Win.'el mit dem Tuche ge-stehet wird, und eine andere FurckU nicht hal-ten könnte.
Rrumm-Schnadel, siehe Grüniy,Rrumm-Stroh, wirb alles Futter-Strohzum Unterschied des Schütten - und L<mg-Strohes genennet, und gehören darunter die
ches groß haben will, muß auch aus riel Nehlbestehen, welches man vor allen Dingen andie Wärme setzen muß. Hernach machet im»das Mehl Mit laulichter Milch, vier MIguten gewährten Hefen, und Schschlaget muss Eysr darein, lässet eui haliNössel Schmaltz zergehen, und solches d-il-unter lauffeii, arbeitet alsdenn den Tch! ziemlich mit einem Rührlöffel, bis sich ter-
Wirr-Bünde»derWurm-Gebände, und Ach- j selbe vom Rührlöffel ablöset, schüttet hitmfren-Gebünde, vom Weitzen- und Roggen-1 Muscaten-Blüthen und Saffrandiirein, nndStroh, ingleiäien Gersten-Stroh , Haber-^ arbeitet solchen Teig noch mehr. Wen» nunEtroh, und ander Stroh von Sommer-Ge-^ gedachter Teig genug geschlagen worden, undNaive, so in Wirr-Bnnde gebunden wird. > so fest ist, daß der Löffel darinnen flehet, l»Ruche, ist eine Art flaches und runves ode» i beschmieret man diejenige Forme, darinnenablallgeogedackeiiesvon Mehl, Eyern, Milch,! man dcn Kugel-Hippen backen wi>!, mlund Butter, mit allerley gutem Gewürtze,! Schmaltz, nnd schüttet diesen Teia hinan,Mandeln, Rosinen, Zucker, Qvarck :c. ver- und zwar so viel, daß die Forme über Mmengt und überstrichen. Und ob schon die-! qver Finger leer bleibet, stellet solchen henmses Backwerekvoug»r verschiedener Gattung, I in einen warmen Ort, damit er gehe undwie niiin es denn überhaupt auch eintheilet in die Form steige, setzet ihn hierauf iil^ntii><auei.--und Decker-Ruchen, so führen doch ^ heißen Backofen, und lässet ihn eine SM>-folaende insonderheit diesen Nahmen, als de, oder, weiin er groß ist, wohl nochApffel - Kuchen, Asch - Kuchen, aufgezogener! ger backen. Wenn er nun fertig ist, l? "»>>mKuchen, Bauren-Kuchen, lZ^cuir-Kuchen, man ihn wieder heraus, nud leget ihn MBlintze-Knchen, Buchsen-Kuchen, Butter-
Kuchen, dicker und dunner Kuchen, Eisen-Kuchen, Eyer-Kuchen, gebrannter Kuchen,Käse-Kuchen, gegossener oder gestreueter,Ä irsch - Kuchen, Loch - Kuchen, Mandel - Ku-chen, Mohn-Kuchen, Mörser-Kuchen,Näpfgens-Kuchen, Petersilien-Kuchen, Psan-nen-Kuchen, Pflaumen-Kuchen, Qvarck-Ku-chen, Rahm- oder Sahnen - Kuchen, Rosinen-Kuchen, Sack-Kuchen, Gchirdel-Kuchen,Schwamm-Kuchen, Speck-Kuchen, Spie-gel-Kuchen, Spieß-Kuchen, Suist-Kuchen,Waffe!-Kuchen, Aiegel-Kuchen, dem Er-klärung man hin und wieder an seinem Ort intiesem Buche antreffen wird.
daß die unterste Seite in die ^ohe ronMt,bestreuet ihn mit Zucker, und giebt ihnOder man nimmt Mehl, so viel man iu«'nem Kugel-Hippen nöthig hat, m.msolchen groß machen will, nnd setzetan einen warmen Ort. Darnach M"".munter gute Milch, jv viel man deren d»'chet, vier bis fünff Löffel voll gutete Hefen, und lässet es durch einanuttlicht werden, dieses messet nian «lvbe>ndas Mehl, schläget sechs Eyer daren , >'zet solches ein wenig, und mischet eswohl unter einander. Nach dresem n ^man ein halb Nösel, das ist einSchmaltz zergehen, und diel«s auch