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[1] (1764)
Entstehung
Seite
1523-1524
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,5-z Krcutzer Krippe

Krippenbeisser Kröte

abfressen/ daher sie fleißig auszusuchen und zuvertilgen sind.

Rrcsse, RreßlinF, ein Fisch flehe Sruii-del.

Rvcny, suche Creuy.

Lcei-y-BIume, siehe Rnal'en - Rraut, soauch SrcNdel^'lvury heißt.

Rreuneu, ist eine im Reich bekannteScheide-Münöe/ so vier leichte Pfennigehält. Atvcy Krcutzt,r betragen eine» Albusvder halben Baüen, drey Kreuzer einen Kay-ser-Groschen» drey und drev Vierrels-Kren-zer einen guten Groschen / vier einen doppel-ten Albus oder leichten Batzen, sunss einenguten Bs^en, sunsszehen ein Ort/ zwantzigein Kopss-Stück, sechzig einen Rheinischenoder Kayser-Gulden, und nemitz:g einenReichs-Thaier.

?.<relin-F!ügel, suche Fliwel.

Rreuy-Ri-aut, siehe Creiiy-Rrm-t.

Rriedcn oder Wumcr werden die Hirsch-Seiten genennet.

Rriebs, suche l^röbs-

Rrlecb»e,Arlechel, Rriicke, siehe Pflaume.

Rriechcn-Baum, snchepsiaiimcn ^aiim,

Rriechende Viole, siehe DreyfaltiIkcils-Vlume.

Rriech-Gnte, suche Rvück-Lnre.

Rriniy, siehe Grüniiz.

Rrippe, ist einelange höltzerne Rinne, wsr-in»en den Pferden derHaber und Heckerlingvorgeschüttet wird. In einem wchlbeschaffe-uen Pserde-Stalle, sollen die Krippen de-nen Pferden zum höchsten bis an die Brustaehen, Einiee bestimmen auch das Maüst,und wollen, wenn die Krippe von der Erdebis an den Boden vier Schuh boch stehe, unddieselbe achtzehen Zoll breic und sunffehenZoll in der Höhlung tieff sey, wäre es diejuste Maaß für ein iedes Pferd: Denn wenndie Krippe etwas tieff, so mW ein Bferdden Hals desto mehr in den Boaen richten/welches denn zum Zänmen, und sonst iu vie-le andere Wege ein grosser Behelfs sey. In-zwischen ist doch rathsam, da» die Krippe aneinem Ort um etliche Zoll höher/ am andernaber, etwas niedriger, und also abhängendgemachet werde, damit nicht nur iede Pfer-de nach ihrer Höhe ihre Beqvemlichkeit da-bey haben! mögen; sondern auch diese, wieunten erwehnet wird, um so viel besser mitreinem Wasser ausgespület und gesäubertwerden könne. Die Krippen sollen auch in-wendig aufs netteste abgeglättet und geho-belt senn, damit derPferde Zungen durch ei-nige bleibende Splitter-Risse und Aeste nichtbeschädiget werden, noch das Futter sich dar-innen verhalte, welches durch seine Fäulungdas frische Futter anstecket und verderbet-Dannenhero werden die Krippen manch-mahl mit Eisen-Blech beschlagen, welchesaber wohl geschliffen und poliret seyn muß.Ein küxffernes Beschläge taugt nichts, denn

so bald es leucht wird, ziehet es-siebt eine sa!5iake Bitterkeit von sich,deren Äbleckut'g die Pferde das Kor»?Aufjetzen, oder Krivpenseken gewöhnen Aaber weder eine aUtte Krippe, noch Mrratk an Eisen - Blech da wäre, könntet-»'dünne abaehobelre Breter oder Former»»»Eichen, Linden, Ahorn, oder deraleich^ ...schlachten. Holst im stat des ei ernen AManmachen. ?s ist aiich vonnothen, dM,Krippe an dem niedrigsten Ende einen W.lauff oder Ablaß habe, damit man diM-mZeiten mit Wasser ausscyeuren M»»könne.

Rrippenbeisser, Rrippenscnev, Babrm-deisser-/ 25ahrengrc'!ycr/ heisstt einWdwelches den Fehler hak, daß es in die Kch«beißt, oder stets das Maul auf derselben lie-acn hat. Etliche beissen recht mit den U-nen in die Krippe, wenn sie schlucken mi-ien, und lassen viel Fressen aus dem Maul fal-len: Solche hat man nicht! eerne, deniißebringen viel Futter unnützlich um, und v-r-derben die unbeschlageneii Krippen. Etlicheaber beissen nicht in die Krippe, sondern hi-ben das Maul auf und in der Krippe, bes-ten das Fressen auch darinnen, al er sie schlu-cken das Futter gar schwerlich, und würWimir hinunter, und lassen sonsten nichts nebe»die Krippesallen. Diese sind gemeiniqlich gu-te danerhafftiae Pferde, welche Friede oor de-nen Würmer» haben; aber ihr Fehler istnichi;u curiren.

Rrock, ist eine Art wilder Wicken mitm-hen Schoten, welche unter dein RoM» s«wohl, als unter der Gerste als ein llnkMwachsen, sind entweder grosse oder kleine.

Rvöds, «rieds,'werden bey einigen MM-Früchten, derqleichen vornemlich die Aemund Birnen, die Saamen-Geiste geneMt,darinnen die Kerne eingeschlkssen, ireshMieinige auch eben diesen Theil den Aern pi>

^ Rröpel, ist theils ein Wagen, welch» Mbreche» und nicht rechtaehct, daherdasRropel-Fuhve kommt, und was zu eiii-°iWaaen aeboret, das suche unter diesem->>'ticke!; theils bedeutet es cm-n nimMM'Cörper, welcher krumm und kröpclicht,brechen und ungeschickt zu aller oder emsmenschlicher Hauptbewegung ist. ^

Rröre, ist ein abscheuliches Ungeziefer^Frosch mehrentheils gleich, und dett>»gifftia, daß es durch seinen Geister, du .in der Bosheit/ und durch ßarckes AMhen des Leibes von sich t?rutzet, die > 'vergifftet, daß diejenigen/ so sie"aeniessen, den Tod daran hinein essen ko ^Spritzen sie aber diest FeuchtigkeitMenschen Haut, so verursachet sie e» ^schwulst, die, wenn nicht zeitigHülse geschafft wird, erhärtet. ESaber doch einige, ob die Kröte »» nw ^gifftig sey, sonderlich da l>e denen Ga ^,das Sauffen gethan, sehr dienlich >l>,