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Kresse
Kresse
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Garrsn-Rrcsse, die «ilde oder Drunnen-»r-ssc, und d,e Indianische »M,e. DieGarte» Rresseist wieder dreverle»: Die ge-meine Garten-»der ^e>imnec-,^,resse, hatlange schmale und zerkerble Blätlem, tieilteine« lanaen dünnen Stengel, we.cher an?lein Sipffel kleine weisse BlumleiN hat, nachdenen breite, nmde, m>t dem lothgelbe'!icharffschmeckcnden Saem-n angekilissHuls-lein wichsen. Die Kresse wird ;u A"fanzdes Frühlings auf ein Mist - Beet ausg'läet,damit man der-"» be« Jetten habe, »nd sie >mit »'it"- die junae Lattucke menaen könne,weil sie" derselben Kälte und Wässcrigkeitjten'periret. Hernach k?.i man ihn zu unter- ^schiedemn mahlen, und fast alle vierzehnTase, wenn mau des Krauls lange genies-!ftn will, in ein gutes »nd feuchtes Gatten- >Land stien, damit man imnier jungen Salat ^habe. Man kan ihn auch im Winter aus^Eefässe säen, etliche Taae in die Stube stel-'lm und woh! begicssen, bis er aufgehet, her-nach muß man ihn am Tage, wenns nicht >ol!;ü kalt ist, etliäie Stunden an die Sonneskellen, damit er fein grün wird, ittid Abends,ziini öfftern begiessen, weil dieses Gewächse^die Zeuchlizkeit wohl dultsn kan. Der Eaa-!nie, welcher dicke ausgesäet seyn will, dauretbis ins zwevte Jahr gut. Von der erstenAussaat muß etwas zum Saamen behaltenwerden. Das Kraut ist -»icht/v Li?ig alsderSaamen, reiniget das Geblüce, und die-net sehr wob! wider den SÄarbock, daberoman zu Verhütung desselben in Holland zurFrühlings-und Sonmm?-Ieit, dieses mitfrischer Butter und Brot isset. Eröffnet auchdieoerstopsste Leber rmd andere Gänge. DerSaamen gestossen und ein haib Qvintlein inWegerich-Wasser eingenommen, xKdtet dieBauch-Wüyner. Ein Qvintlein gepulver-ten Kreß-Saamen i» Wein getrnncken unddarauf geschwixt, curiret denjenigen, deinedurch eine» Fail?e. das Geblüts im ge-ronnen; wer von eis'em Schlaa-Fluß Mangelan der Sprache leidet, der soll offt Kressen-Gaanieu im Munde käuen. Man pflegt da-'herv sola'ien zu verzuckern, und können sowohlalieals junae zu Abtreibung dscWürmex, Er-,«ffnung der verstovfften Kiss-Adeni, Verhü-tung der Schlag-Flüsse, Reinigung des Ge- -bluts nnd Abführung des Schleimes und San-des ans denen Nieren, sich dessen nützlich ge-brauchen, Das destilürte Kressen-Wasser hatSkiche Wirckung init dem Saamen, und ver- ^midet, so man eflche Loth davon trincket,!das Bll!tsreyen,,rtimget Uiid heilet so wohl-«ls der frisch aus dem Kraute gepreßte Safft,^«llcrlen unreine und um sich fressende lSchä-!den. Die Nliitter-Rresi'e, also genannt,'>»e>> sie nicht, wie die erste, mit dem Som-<wtr »ergehet, sondern über Winters bleibet,',wird erstlich durch den Saamen ini Frühlingsmein gutes feuchtes Garten-Erdreich gesäet,hernach aber durch Zertkeilung der Wurtzein!keriuchret, und fortgepsiani-et. Wenn sie«MMichi in den Garten kommt, darff man«,
kemeMühe weiter mit Säen hchen, weil>!s ohnedem wohl bleibet, und wenn gleichdie Blatter abgeschnitten werden, so wächsetne doch allemahl von neuem wieder aus Siewird gleich der vorhergehenden, sonderlichaber Winters-Zeit unter dsnSalat gebraucht.DerSaame dieser. Winter-Kresse halt sichzwl'y ^ayr und länger nicht. Die yefüNteW-esen '«> esse, welche unter den zassrwmWinter-Gewachsen gehalten wird, will ei-nen feuchten Grund haben, und muß imSeptember durch ZerMsung des Stockesfortgewanket werde». Die wilde oder ssgenannte Born-oder ZAruün Rresse, wäch-set bey allen frischen Brunn-Qvellen undWssser-Adern, hat dicke Hehls Stengel,länslich rund zerschnittene Blatter, so brann-gruiier Farbe sind, und kleine weisse Blüm-leiii, auf welche die Schötlein mit gar klei-nen Goldfarbenen Saamen folgen." DasKr^ut kan entweder als ein Sa^at, oder ze!-rieben mit etwas Zucker und Eßig, (oder andessen Stak mit Wein? als cine Tuncke,bder nur roh des Moraens aus einer But-ter - Schnitts genossen werden. Wer sich ch-rer also bedienen will, m.'g sie im erstenFrühling sammlen lassen, weil sie zu solcherZeit nicht nur am sattesten, sondern auchvon dem Laich der Fwsche und anders Un-geziefers noch nicht veru srcmuet irrrde».Es ist eiü sehr gesundes Krai't/ welches dieEigenschaft hat, das Schakdockii'che Geblütszu reinigen, zu versi.ssen und zu verdünnen,alle innerliche VerKopffimgen zu e'.Fffnen,den Harn. Gri.-s und Stein zu treiben,und die Würmer zu todten, doch sollen esschwangere Werber mit Behutsamkeit ge-brauchen, Wer vom Feuer gebrannt ist, dernehme Brunn-Kresse, Zwiebel»,und frischeEpheu-Blatter, zerhacke alles unter einan-der, röste es in frischer ungesalzener, Butteroder Lein-Oel, drucke die Butter oder d ?sOel durch ein Tuch, und schmiere den ge-brannten Orc, ss wird der Brand gleich aus-gezogen werden und heilen. Die Indiani-sche Rresse, hat diesen Nahmen daher, weildie Blatter der gemeinen Garten-Kresseam Geschmack gank ähnlich gefunden, undso wob! die zarten Blätter als Blumen un-ter dein Kräuter-Salat, genossen werden.Dieses Gewächse wird a»Ä von etliche»Gvldsärkiger Ritter-Sporn zgensnnet, weilseine Blume gehörnt und gespornt, gleichdem andern Ritter-Sporn ist. Der Saa-men wird im Frühling in Geschirre, so mitgutem Blumen-Erdreich angefüllet, ge-säet, und vor die Fenster gesekst, da es a»dem Geaitter, oder angebunden und aufgespannten Fäden sich schon in die Breitesind Höhe «Miedet, und das ganye Fensterbeschattet. Es will fieimg begossen, und dernach und nach abfallende weichlichte knö-psiate Saamen aufaelesen und trocken ^ver-wahret werden. Seinen zarten Blätleiüsind eine Art grüner Würmer sehr aufsäßig,welche, wo eä übersehen wird, alles La «bBbb ; adsr-i-