z;i? KrebS-Fresser Krebs Saibe
Kreide Kresst
Vierte! - Pfund Krebs - Butter zergehen, und,»- 'ei- -ntcr laussen, liesset noch ein halb!Nsiul o'a-.'m dsra>»/ schüttet es hernach-in!t Servtkt^, und bindet solche oben zu.!H- !'-s l >ssct in einem Tc-ss Wasser sieden, I5 d:?, Servisr^e mit der eingebutthenen jdarein, welche so lange darinnen^ muß, bis es durchaus gekvchet ist-dieses geschehen, so bindet es wiedereui, >.'':d leget es auf eine Schüssel, sänget? . ' von dem Tsxff, darinnen es gekochet.
«I!. und sestet es esft /^chl-Feuer, thut nechmehr Krebs-Butter dar,u, »nd lasset es nocheine Weile zugedeckt kochen, so kan es hernachzu Tische getragen werden.
Rrebs-Fresser, sind weisse IndianischeWegel, wie die Neiger gestattet, nur kleiner-Sie fressen die kleinen Krebse, sonderlich inter Bucht von Campeche.
Rre'os-Salbe, ist zweyerley. Eine, so nuräusserlich «!s eine Brand-Salbe, die andereceer, so innerlich in verschiedenen ZufaUengebrauchet, und auch Vreds-Duner genen-Ziet wird. Die erste wiro folaender Gestaltzubereitet: Man nimmt zwey oder drey Pfundfrische lebendige Bach-Krebse, zerflösset solchein einem Morsel, und drucket das Wasser, sosie geben, durch ein Tuch aus, so hat man ei-üLN Krebs - «sasst. Zu funffzehen Loths«diese« Gafftes nimmt man drey Pfund rei-nes Jungfern-Honia, drey Viertel-PfundHaus-Wury oder Haus-Lauch, und neunUntzen des besten Rvsen-'Eßias, lässet e.> ineinem reinen Gefasse kochen, und wenn es sie-det, so mischet man daran anderthalb linkenWN dem l'KI^xmake virric.ii, ldas ist, von derwässerigen Materie, so in rea>Kc»lian-- sji.ri-«IZ Vikrivli abgezogen wird) verschäumet esunterdessen immerzu, und kochet es so lange,bis es keinen Schaum mehr von sich giebt,»nd es etwas dünner ist, als Hom> pflegt zuseyn, so ist die Krebs-odrr Brand--Löschungs-Gsibs fertig. Auf eine kärtzere Art machtman solche von drey oder vier Krebsen, wel-ch- fei» hart in Butter gebraten, und herNach in einem Morsel geflossen werden, dasZsßoKns drückt man hernaÄmahls durch einT«ch in ein besonderes Gefasse, so ist die Sal-be wrtig. Die andere Nreds-Salbe oderArebs-Butter iss also zu machen. Manreistet zwen Schock lebendigen Krebsen denMagen und MaK-Darrm au-, und stösserdas übrige z» einem Mus. Ferner nimmtWan der Schale von frischer Hollunder-Wur-A! sechs Hände voll, der Schale von Keller-ha's-WmHel vier 5)ände voll, flösset siegleichfalls zu Mus, zerlässet sedenn frische un-Kesai^ene Bucte? funff Pfund in einem sau-bere Geschirr und an einem gelinden Feuer,tdl.t die zerflossenen Krebse und Wmkel-^chzZ«! dareiü/ M es eine halbe Stundewohi mit eiiunder fieden, presset es fvlgends
durch ein leinenes Tuch wob! aus, nn^idnezu dem ousaepreSte!, Piinvinellen-W»^.,Bocks Blut, weh! z" riebe>!e Regen-ZMmer, weissen HnniKorb, jedes acht?»>,'der «rossen Nessel-Wurtzel vier Ltth/'unzBibergeil ein Loth, alles wohl zerstossm-nach diesem muß es zusammm N'rhlfleißig umgerühret, und unter dem ^ 'zehen Loth Wallrath, und von gexSlvert«lZalo^irmeniaco so viel, daß sich die Uzttt/efärbe, darunter geschüttet und wenn esworden, in einem erdenen Geschirrsret werden. .D>°s» Butter zertheilet xx-ronnene Geblute, und heilet alle unren^von Stoffen, Fallen und Verbrechen hentz-rende Verlesungen. Die voa- bestehclivchnem Qvintlein, in warmen Eßig oder Meingenommen, und muß das Cmnehmii,wenn es nöthig, über zwey Stunden Mandern und drittenmal)! wiederholet nm-den.
Rrebs-^veidc, siehe VNeide.
Rreen, suche Meer - Zvetttg.
Rrcide, ist eine feine zarre Erde, welche!,unterschiedenen Orten Tentschiandes, wie auchin Francireich, Dänemarck, am feinsieii -ideiaus der Insel Candia oder Creta, davon i'ieauch deii Lateinischer, NMme» bekommen,ge-brechen wird. Sie muß nicht stemicht, seii-dern gann zarte seyn. Es ist dieselbe '.'»inin-terfchiedener Farbe, vornemiich aber weiß; die»fe hat viele Ei^enschassken des Ble>?eS an sich,indem sie trvckner, und >-l!e Säure wieder licklich und süsse machet, so daß sie gleichsam a!Sein irdisches Bleyweiß gebalten wird. Unterden Tsittschen hat diejenige den Preis, so k»Cölln gebrochen n'ird, die alierfeiiifle ist die »ÄCandia, und die Franz ösische, weiche auch i»rArtznen gebrauchet wird. Ausser diesem Nv->i-en dienet h.nirtsächüa'» die Kreide, sowohl ei-ne Sache damit anzufärbuns »» heslkm-ben, als auch, wie oben gedacht, die Käme;»vertreiben, und folglich das sauer geiroric«Bier damit anzumachen, u. s. f. Die GelbeArclde, welche um Nürnberg in Menge ge>funden, und bloß zum Anfärben gebrauch«wird, srl! ebenfalls recht trecken und Msteinig seyn. in seinem kwlzc» er-
rechnet noch eine schwarye und grüne Lrmde, da^on die erste in Libnen, die andi-re Min Smirna zu finden; ja w.is ist die CollniMjdunrl'cl draune Erde, so man Umbrauüoder Umher nennet, anders als eins brau«Rreide? welche, wenn man sie calcnmn,!gaim in das Schwarye fäüt. Wennnmnmiveisse Kreche in 8^lrirum iu>j>kur>5 enilr^!ket, und in der Kälte co-xuNret, fswirdßM! Alaune daraus. Daher die Alaune MN'als eine dleyichte Erde. Wo daher Äreli! und Schwefel zu habe», da kan man. Wercke anlegen, so, da die Alaune so> in Färbercyen nnd sonst gebrauchet wird,
nü!?!ich.'s Sied-und Land-Nahrung^^> schäm- ist. .
Rresse, ist ein Kr«»t, denen^lich mi^..
Gart»'^
schiediiche Giittunzen finden,