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[1] (1764)
Entstehung
Seite
1047-1048
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ic-47 Halt-Kette Hammel

theils inemerZieratum denH-ls zu schleif-

sen in Gewohnheit hat. Es sind dieselbenentweder schiecht, oder mit Spiken, Zäekleinund deralciche,» an den Ernten umsteche»/ftisiret,«uch cfft durch und durchnenehet, baldmi^ Mahler Naht/ wie die Latonenund Nes-se TiiÄier. bald aber wie die von Flohr oderMoussel-n nnl Gold und Silber/ wie auchbunter Seiden- Bisweilen werde» diese auchBogenweise au den Seilen ausgeschnitten,und nttl Zckcklein vser Spiken Rand umste-chen; oder es werben solchewil Gold-oderSilber-Lah»> oder auch weiser Seide undAwirn-Fäde» in gewisser Maaß unv-Abthei-Iiiiia durchzogen, und au die Hintere.Zivsselmachet man auch kleine Quasten und Tret,le tt.

Halt-Rette, anchDeichsel-Rctte genannt/ist eine ungefehr fünss Viertel Ellen lange/andem einen Ende mit einem Kleben, an deinandern aber mit dem sogenannten Deichsel-Ring versehene Kette/ welche vermittelst erst-gedachten Klobens «n die Brust-Kette ange-ljänaet, mit demRinae aber zwischen die den-ken vornen an der Deichsel befindliche Haackengestehet wird,wodurch die Pserde die Deichseinicht nur regieren/und vermittelst dieser demzanken Wagen sein Gelencke geben, sondernauch den Wagen, wenn er Berg abwärts ge-hst, zurücke halten, damit er ihnen nicht aufden Hals lsuffen, und sie übernHanffe» ren-nen kän>

Ham Butte, siehe Hage-Butte.

Hame, suche Fisch-Haine-

Hamen und Treibe-Zeug vor die Rephü-ner, siehe Repdun.

Hammel oder Schöps, ist der Nahme ei-nes verschnittenen Widders, Schaaf-Bocks,Stähres oder Männleins von Schaafen-Sie werden ihrem Alter nach eingetheilet inHammel - Lämmer, Jährlings - Ham-mel , Zeit - Hämmel und alte Hämmel.Den ersten Nahmen führen sie von der Zeitan, da sie von den Schaaf-Müttern gefal-len, bis um Michaelis, da sie alsdenn Jähr-lings-Hämmel zenennet werden. Im äu-ßern Jahr heisset man sie Zeit - Hämmel,un' wenn sie >kr drittes Alter-Jahr antre-ten, werden sie alte Hämmel genannt- Weilauch die Schasse sich gerne vergeselischaffte»,so, daß si: nicht nur unter einander zusam-men hlten, und wo eines hinaehet d.e an-dern alle ihm nachfolaen,. sondern auch sichgar bald zu den, Menschen gewonnen lassen,daß sie chm wie ein Hund nachia-isse»; so ha-ben die Schäfer-Knechte im Gebrauch, sich ins-gemein einen Hammel abzurichten, der ihnenauf den Wincl folget, vermittelst dessen sienächst en:em guten Schäfer-Hunde, hernachAugenblicks die gaiwe Heerde leiten n»d an-führenkönnen, wohin sie nur wollen, und der-gleichen abacrichteter Hammel wird ein Leit,Här.rmel genennct. Die Hämmel sind untereiner Heerde leicht zu erkennen, indem sie ihrevöllige Schwanke haben, da hingegen solche?nen Schaafen abgeschnitten oder »erstul-et

Hammer Hamster i^z

worden. Das Verschneiden macht, daßsj-fetter werden und ein zartesFIeisch bekomm?»Siehe Schöpsen- leisch ,Schaas.Hammel - Ochse, siehe BrummerHammer, ist ein bekanntes Werckzsuq, des-sen Haupt allezeit von E-ftn,»nd in der Mt-mit einem ^och, welches man das Auge nm-net, versehen, wonnnen ein holftmier, Mnach der Grösse und Schwere des HaspteZproportionirier Stiel befestiget wird. DasH-inrt daran wird eingetheilet in die Bah»,so dessen reite Fläche oder das untereM,in die pfinne, welches das obersteStücke, und oenn in die Nacken, immerdie Seiten »erstanden werden. Bey werLandwirtschasst naben die dazu in verschiede-ner Grosse benötigten Hämmer ihren l>l>,HUder Schirr - Kammer; nnd sind entwederHans-Hämmer oder Dengel-Hämmer,«^weichen^le-tten stehe Dengel-Zeug.

Hammer Hammer ^1?erck, ist eineMschi-ne,meistens aus drey verschiedenen grosseii.Ozwey bis drey Cenrner schweren Hämmer» be-stehend, davon der größte der Streck Ham-mer dermittelmäßiae ter?ll'richr-Hammer,und der kleineste der Zain - Hammer heM,welche vom fiiessenden Wasser durch i«jWasser Rad, und die an der Wellen beDli-che Heb Arme aufgehoben werden, durch de-ren Äwe.res Niederfallen hernach das aufgrossen Ambossen unterlegte Gar - Kupffer,Stahl,Eisen :e. geschmiedet/ und nach teSHammer Meisters Belieben dergestalt M-richtet wird, daß eS nachinahls von den Kui'i-fer-und Eisen-Schmieden durch die klein»^Hämmer leichtlich mag gezwnngen werdcii.^Die Blasebälge oder das Gebläse,.welches^euer in der Esse erhalte»/ werden mdürffniß zwar gezogen nach der neuen ^li»I tion aber am füalichste» durch das trwenee-Wasser-Werck zugleich am, und nieder geh«-bei,/ und hierdurc!» das glühende Eilenseiner Glut und Kohlen durch stereii M°erhalten, womit man also dabey einigeersparen kan. Man psteaet die Haninicrir^ke in Stab-und N'.ech- Hämmer zu uam-scheide»; hiernach» werden zu einem w.i.W.mcne» Hammer-Wercke. ausser denen

und Fubrleuten, Köhler», -yoll'hackeiii >>°Tagelöhner», annoch solzende'perionen ew -

ner u. a. m- ,

Hammerschlag, wird dasjenige 5l.m>was vom Eisen abspringet, ^

M«n schreibet diesem eine mediemijche KMzu,will die daraus gezogene Tmcrur >o garStahl und Eisen-Tinctur seldstv^uehen,leget es gerne in das Getrancke derer ö)und des andern Viehes, welchesIips und andrrn Zufälle» verwahrc»

auch lässet sich daraus emwohlblNdeliderM

^Hamster, ist ein Köchstschädliches Tbitt-welches den grössesten Ratten an Grosse n >,