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Hange-Teil
Häng-Marn
Häring
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lieben sie dergestalt, daß, wen» das Nestleinmit denselben abgenommen, in einen Bauergesetzt, und derselbe nach und nach fort, biszu einem Hause ans Fenster gebracht wird
die
Hang - »der.'ich - Garn, ist ein Garn,wel-ch?« zum Vogel Fang, insonderheit aber zu«Sci>nepss«-n-und Wasser-Hübner - Fang ge-braucht, ui?5 Sichere vrdenriich und haupt>ach«
Alten dennoch ihre ^unge nicht leicht verlas- lichan die Durch-und Zugänge oder Schlüs-sen, sondern ihaen dahin so lanae ihr Gefrässe ten, die man hier und dar um denFo^st oderzutragen werden,bis sie selbsten fressen lernen, j Höltzer herum gemacht hat, auftehänaet undDieHanffiinge sind den gantzen Winter über, gesteller wird. Diese Art Garn und Netzeentweder gar hinweg, oder bleiben in «rossen ^ pflegt man auch fliegende Häng und .^eh-Haussen be isammen, und werden selten ein-i Garn zu nennen, weil sie nemiich v."en mitzeln ehemesmüstedennohnaefehr dieNachtj Ringlein versehen sind, und längst an eimm
überem sehr grosser Schne« fallen, da denn indeuen Feldern, wo am Abend noch mehr alstausend Hänfflinge gelegen, den darauffol-genden Tag nicht mehr als einer oder zweyvorhanden, die aber in wenig Stunden eben-falls vergehen, daß man nicht weiß, wo siehingekommen sind! Doch pflegen die Haussen,die man imWinter siehet, so aroß nicht zusemi,als diejenige, welche im Herbst nach der StrichZeit (denn im Strich siehet mau nur zu dreys-sig oder viertzig mit einander stiegen)fast gantzeFelder bedecken. Und ist dieses noch inson-derheit zu bewundern, daß bey lieaendem lies-sen Schnee, sonderlich, wenn Heller Sonnen-schein ist,^ IM» immerdar Hänfflinge in derLufft vorüber fliegen Höret, welche doch aufden Vogel-Herden nicht einfallen, sondernnur forteilen, man habe denn einen oder etli-che fleißige Lock- Vögel. Wenn man aber imHerbst oder auch im Martio sehr grosse Lerchen-Wände, deren zwey zugleich dierbcy gebrau-chet werden, auf das sre,ye Feld, wo HaberStoppeln sind, schlaget, und die Lock-Vogelin Gruben, die man in die Erbe grübet, ver-stecket, der Vogel-Fänger selbst auch mit we-^ligemReißiq bedeckt, in einem Erd-Loch si-tzet, und ein paar angebundene oder angestell-te Hänfflmge auf dem mit Hanff beKreue-ten Platze sitzen hat, die er vermittelst einesFadens reaen kan, so gehet eOwohl an, zumahl,wenn er sich die Schaar von einem andern zu-treiben lässet, daß er etwan hundert auf ein-mahl im Vorbeifliegen mit der Voael-Wandertappet und niederschlägt; es bestehet abernur im Glücke,und darf man mit dem RückenNicht warten, bis sie sich setzen. Wer sichdiese Muhe nicht nehmen will, kan in denenHervst- und Winter Monaten die Hänfflinge'«uch vermittelst einer Lock, mit Leim-Ruthen,aufweinen Sträuchen mitten im Feld fangen,immassen die>er Voael nicht anders, als eineLerche, das gaiitze Jahr hindurch seine» Auf-enthalt in Feldern hat und allein ben der Nachtin die Vvrhvltzer und Gebüsche einfällt. VonHanffimgeii undCanarien-Vögein, lassen sichauch schone Bastarte ziehen. Es giebt noch ei-ne Art Hanfflinge, welche Stein-Hänfflingegenennet werden, und etwas grösser, als dievorher beschriebene seyn,auch gar nichts rothesan sich haben, ingleichen, was die Anmuthig-keit des Gejmigs betrifft, unsere yänfflingeweit ubemch-n sollen. Man muß sie aberunter die bey uns unbekannte Vögel rechnen
^ange-Seil, wird von den Jägern der län-fubren^" ^»annt, daran sie den Leit-Hund
Seil bin, wie ein Vorhana, auf und zuiczo-aeu werden müssen. Sie werden gemeinig-lich aus langllcht aeviertcn Maschen oderSehmasen gemackit,und sollen nickt über funss--zehen Ellen breit, und zwantzig bis vier undzwantzig Eilen hock seyn. Man muß ne auszarten,doch festen Faden bereiten, und an alle»Maschen der obersten Reihe meßim-ene Ring-lein anhefften, um das Nek zum Auf und Zu-ziehen desto geläuffiger zn machen. Durchdiese Rinalein ziehet man alsdenn ein n-ittel-mäßiges Seil, oder eines halben Fingers dickeLeine oder Schnur. Aus beyden Seiten mußman auch kleine Schnüriein durch die vö der-stc^ Maschen ziehen, und zu beyden Enden an-binden,damit man die tariere geschwind auf-und zuziehen könne; welches denn am allerae-schwmdesten gejchehe» kan, wenn ein iedeSSchnüriein neun bis zwölff Zoll länger als dieHohe von gedachter pariere ist, und weiterherab hanget. Sie sind darinn sehr beqvem,daß eine einige Person derselben viel richtenund ausziehen kan, und nicht daben immerStand halten dars: Massen voraedachteVöselvon selbsten sich darinnen sahen und verwickeln.
Häring,Hering ist seinemAufenthaltnach,bey uns zwar ein fremder, aber seines Nutzensund Gebrauchs halber, sast bey allen Nationenin Europa bekannter und beliebter Fisch, wel-cher von keiner sonderbaren Grösse, und etwa»einem manigen Weißfisch zu vergleichen seynmochte. Er wird vornemüch in der Nord Seean denen Englischen und Schottischen Küsten,hiernächst aber auch in der Ost-See gefangen,Wiewohl dieser viel kleiner und magerer ist, alsjener. Aufdem Rücken ist er Wasser - oder dun-kelblau, und amBauchegantz weiß,er soll puralleine vom Wasser leben, weil er alsobald ab-stehet, wenn er»us dem Wasser kommt, unddie Lufft empfindet. Der Häring- Fang ge-het an im Sommer, ohngefehr um das Mitteldes Junis oder wenn der längste Tag und dieSonnen-Wende, Hoiüinnm -eülvum, vorbeyist, und währet bis um Bartholomai, oder denvier und zwantzigsten Augusti; davon denn zumercke», daß die ersten, so um Johannis gelan-gen werden, zwar sehr fett, aber daher anchleichte anbrüchig werden, aber die letzten umMichael herum dauern besser. Die zu diesemFang benökhigten Fahr- Zeuge, werden Bui-fen oder Härinas - Buisen genennet, und der-selben alljährlich etliche hundert bis taufendausgerüstet, welche sich um die bestimmte Zeitindem Meer ausbreiten, da denn die Netze andenen Orten,wo der Fisch am meisten streichet,Kk z aus-