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[1] (1764)
Entstehung
Seite
883-884
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»KZ Gassen-Koth Ga!l-Wirtschafft ^

lcu Orten bsp^aiitzet, dadurch aber der Grundzum Seiden-Äau besser geleget werden kön-nen.

Gassen-Rotk,Gassen-Schlamm,Schurr-Erde oder Strassen - Rotl), aus denenFuhr-Wegen, senderlich aus denen Land-Strassen, wo der Ochsen-Trieb, oder sonstgemeine Vieh-Trifften sind, da von demVieh-Mist der Koth fett wird, ist eine vor-lrefliche Garten-Düngung, und muß zu sol-chem Ende bey leuchten, Wetter zusammenqcschaüffelt, kurtzes Stroh eingestreuet, undhernach eine Zeitlang in ziemlichen Hausenliegend gelassen, auch ein und andermal,!,'.:it dem Spaten umgestochen und aufgelu-ckerr werden, damit er zum Gebrauch rechtdienlich werden möae.

Saßt, Gascht, Gascht, bedeutet.den vonsaulenden oder ausbrausenden oder zählendenMaterien vbenaufschwimmenden undausLufft-BläSgen, wie auch den leichtesten Theilgenentstehenden Theil eines Cörperö; Hclmo,itaber verstehet dadurch einen Dampf, der ausdein Nährenden heraus gehet. Indessen istin der Wirtschafft derGäscht von Bieren undandern Dingen bekannt-

Gast, Heisset überhaupt diejemae Person,welche an einem Orte fremde, das-ist, nichtdaselbst ihren eigenen Herd und Feuer hat,sondern ein fremdes Dach und Fach auf ei»ie^eit geniesset. Hiervon bekommen nun vieleAachen ihre Benennung, welche nemlich zumDienst einer fremden Pers»5i gewidmer undzubereitet sind, als Gast-Betten, welchetheils gegen dieVezahwngvor frqmde, theilsvor bekannte, so da ohngefehr einsprechen, zubedürssendem Dienst iedssmahl bereit gehal-ten werden: Gasterey, Gast-Gebot undGastmal, wo man gute Freunde und Be-kannte auf eine angestellte Mahlzeit zu sichbittet, unv nebe» anderen anständigen Zeit-vertreib mit allerlei) Essen und Trincken tra-rtiret.

Gast-Hof und Gastung, ist eine derge-stalt eingerichtete Haushaltung, darinnenein ieder ankommender Fremde seine nurerwünschte Versorgung in allen Stücken so-gleich findet; wie denn auch derjenige, wel-cher über dieses gute Aussicht hat, und alleszur Bedienung eines Fremden «eliörig undsorgfältig veranstaltet, ein Gastwirt genen-wird. Von policey-mäßiger Einrichtungder Gast-Höfe, siehe die Leipziger Samm-lungen im viii. und ix. Stück- Gast Höfesind auch ein feines Pertinentz-Stück bey de-nen Land-Gütern, welche verpachtet odermit starcken Erben-Zins ausgethan, deshalbaber absonderlich in Anschlag gebracht werden-Die Gastwirtschaffts-Gerechtigkeit aber ist indenen Gtädren und auf dem Lande mit Häu-sern und Gütern verbunden, welche denn nachdenen Umstanden und mehr oder wenigemErtrag bey dem Anschlag besonders zu wür-den,, und den Werth eines solchen Hausee

^ Gast'-Wirtschafft, ist ein auf dem Landevnd in Stätten gewöhnliches, sonst aber e.

Gatter

ge»tlich,wenn >»an das Object undte anflehet, zu den Stadt-Nahrunas Te

ten, sonderlich zu den Handels - Gewerb-n .höriges Nahrungs-Geschässte dazuZimmern und Kammern versehenes, N-,..

und »um Beherbergn, zur Versorgn,Bedienung der Reisenden verschiedenes ä,..des eingerichtetes Gebäude, darnnlerkwd,/-lich eine gute Knche, guter Keller und »wSrallunaen zu rechnen, erfordert wirdmüssen hiernächst diese Häuser die Gerecht/»'keit zur Gasthaltung, allerhand dazu «M.ge Meublen, sonderlich Betten, ferner emmehrlichen, billigen, höflichen, freundliche»dienstsertigen und wacysamem Wirt W/welcher nach Gelegenheit geschicktes undtes Gesinde zur Auswattung und B-dienmgutes Futter vor das Vieh, gutes Esscii wTrincken vor die Menschen, gegen diili«Preis im Verrath hat, und vermögend iß,die Giiste mit geringen und bessern iM-stäten, Betten, warmen und andern Zwmer» zu versehen, dafür er denn nicht mwegen seines Aufwandes, sondern auch n«seiner Mühe billigmäßig vergnüget MdBalso alle diese Versorgung und Beqvmlchkeit denen Reisenden, wie ein K 'verkaufet, folglich solches alles im .und Bereitschafft haben und anschaffen, In diesem Lexieo sind die meiste» N! sonderlich aber auch die Zubereitung de-rer Speisen, vornemlich vor die GMl-! schafft als eine Nahrung, die so mhl q! dem Lands als in der Stadt getrieben! beschrieben, deswegen der Leser zu diesen W! tickeln hingewiesen wird.

Gatter, Gatterwerck, Gitter,j nicht nur diejenigen durchsichtigenvon Latten, wodurch man einen offenen «>l-läuftigen Plat; von einem anderen freyen Slttz. E. einen Theil des Hofes von dem Mgen Raum abzusondern pfleget, ssndmn-werden auch darunter verstanden die ßM»eisernen Stäbe, welche theils gerade nck», einander angerichtet, tksils nach unterMidener Form aebogen und fest zusammen »ci-buuden, auch wohl von Laubwerck mit Gli-der versehen, theils aber auch nur CrenWdurcheinander gestecket,und vor dieFeMi >

-.m der Erden befindlichen Gemächer widetti

sorglichen Einbruch böser Leute r»b--, nicht weniger auch zur Schönheit uno K'de vor die Thüren, wie etwa an den M»'schen Pforten 5ix. z, ingleichen zu den E'ländern der Treppen ?>Z- 4, Altanen«BaleonS r>x. 5, verfertiget und festwerden; oder man verstehet darmim

Crenst-und Rauten-weis über und m gA.Weite von einander gelegten und m ^ 1geiasseten hölzernen Mckbe b.z.6, °!>e

oen Eisen-Drat, wenn er nach

strickten Netze geflochten, und

hölzernen oder auch dünnen cistme.nzesaßt, welche letztern ^. 7 m-nGitter nennet, und sowohl a>s ^ ° s?<-

ien vor die Dach-und andere