SZ5 FMKraut Füll-Lager
Füll-Muiw
Geschirr etwas, ohne d?vvr gerechnete Zah-lung, zu führen und hinweise seine Pferdeund Knecht auf ^ine Zeit dienen lässet, sowerden dergleichen Fuhren Bet- oder Vnr-Fuhren aenennet; öffters aber sind Unter-thanen ihrer Obrigke t nach einer gewissenIah!, oder auch, wenn selbige es verlanaet,deraleichen Frey-Fuhren zu thun schuldig,vnd da heissen es Frohn Fuhren.
Flchr-Rnec'ne, siehe Rnechte.
Fühl-Rraut, ist ein Kraut, so keinenSaamen trägt, sondern sich durch die Wur-zel oder Zwiebel vermehret, daraus es als eindicker Büschel lichtarüner langer und schma-ler Blätter mit Stacheln wac>)st, endlich aberin der Mitte dieses Büschels einen Stengelmit einer einiaen Blume, die wie unsere grö-ste Päonien aussiehet, treibet. Es heist auchSinn- it. Empfindlichkeits - Kraut, weil dasKraut, wenn man es anrühret, sich zusammenziehet.
Fülle, nennen die Köhler bey einem Meu-le.oie Grube, die an demjenigen Öl te entste-het ws die Feuer am stärckesten innen lie-fen und arbeiten. Was darben in Acht zunehmen, ist ben dem Worte Aohle angefüh-ret worden, allwo die ganye Arbeit desver-kohlens beschrieben zu finden.
Fülle, ist ein Küchen-^erminu!, siehe Ni-n-
drey viertel Ellen oder achtzehen ^°li
Nes'
sie ans dem Gahr-Bottich gefüllct'weid,".
an Fassen, Vierteln, Tonnen »c. leget
te Tröqe,^vorauf man das Bier-GM
t, wem,
sollen, und dienen also »ichVii'ur'zudes Gesasscs, sondern auch darzu, daß.wi,?das Bier aufstösset, die Hefen gleich i»Troge oder Füll-Lager lauffen, und mmnicht erst in Ermangelung derselben, Mein iedeS Faß ein besonderes Geschirre sekmmüsse. Man hat auch dergleichenger in denen Bier-Kellern, und werde» de-ren gemeiniglich zwey an einander gesetzt; >„der Mitte, oder wo sie zusammen Mm,aber qver üb»r ein kurtzer, aber weit und tie-fer eichener Trog unter denciiselben in dieErde einzesenckt, damit man,
Zapffen in denen Füll-Lägern gezWn.di!Hefen aus solchen darein ablassen, und die-selbe reine auswaschen könne.
Füll -Mund, wird nicht nur bey einer Ali-Wand der etwas wenig in die Erde gcMi-ne und hernach mit grossen Feld-Wackeimdandern groben Feld-Steinen ordentlich dir-unter gelegte Grund, worauf hernach die ei-ste und Haupt-Schicht von dem mit kmemStroh vermischten Leim gesetzetwird, svcki»auch bey andern Mauren von Steine» mdGebäuden, der Grundbau, das Fundamentgenennet, welches das darausgesetzte Mü-de tragen muß. Kan man einen untelchli->chen Felsen zum Füllmund haben, sluftil-
ingleichen HachisFüll Eimcr, ist ein höltzerner Eimer bey! ^^^
Källisch^Maas^^G wird"d^ "ie^So'/le Grund Graben in l°«--
HMsch Maaß.^ wlrd^ ^»'Utt die^Svole ^ Erde, sonderlich bey steinernen Mm»
aus denen Sool-Fässern in die Saltz-Pfannegefället.
Füllen, siehe Auffüllen.
Füllen, Heisset auch ausgenommene Tau-ben, Lamms- und Kälber-Brüste, Trut-Hähue, ausaehölerte Kraut-Häupte, inglei-che» Kälber - Käulen mit allerhand gutenFüllsel von Milch, Semmeln, Eyern, Pe-tersilien, Musealen - Blumen und der-gleichen inwendig ausstopffen und einfül-len.
Füllen, siehe Fohlen.
Füllen-Stall, suche Fohlen-Stall.
und schweren dai-aus zu setzenden Geb-Mforttreiben, bis man auf festen Bede», dttentweder aus Stein oder Letten und se«Leim, nicht aber aus Sand bestehen«,kommt, und wenn man solchen auch hat, >«muß man ihn doch auch erst visiliren, od»auch tief genug sortgehe, und nicht lOhohlrichtes oder schw.mck.s Jenz, sond-Ban denen Ecken und in der Mitten »eck«»sey. Wo aber kein sester Grund, ob« Mtiefzn graben, und hernach aus der Erde Maus zu mauern, anzutreffen, sondeM««
in sumpfigten, wasserjchten, sanbW» »nachgebenden Oertern, da schläit man
Füll-Erde, ist eine Art von merqlicbtcr »e °der ellerne Pfähle, uns leget R»/ '»e, so die Fettigkeit an sich ziehet, und
Erde , . . ^ .
bey dem Walcken der wollenen Waaren ge-brauchet wird, um die Fettigkeit und denLeim wieder heraus zu bringen, In Engel-lanö ist die beste: Man läst sie aber nichtheraus. Daher man anderswo SeiffeausiiPf. Garn l Pfund Seife brauchen muß. In
xast, ie enger zusammmen und tiefer.auf bauet man alsdenn mit «stell» sgel und Back Stmie taugen nich- °Asondern grosse Feld - Steme guter ^rt,lv ^
Ivnvern gr°!ie »ei»- „A
etliche Schuh hoch geleget, und M SPf. Garn > P?unv Gslse brauchen muß. In Mörtel M
der Land Wirtschafft solle man aber darauf
^iiII Halv, stehe Trichter. nun bey dieiem Grunde keine so S"//
Füll ^an»e wird das,einge Gesässe genen- duna, wie bey einem ausgemauetteli g^
net, womit man das Bier oder den Wein auf- ' ' ' sn M
füllet.
Füll-Lager, sind in wohlbestellten Brau-Häusern lange aus einem ganyen Eichen-Stomm gehauene und »hngefehr im Lichten
hen kan; so müssen zuvörderstnichl^ ßlir tt '
ne, sondern fein arobe und starckene darzu aenomme», und diesealjoowclm ,.
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an elnander an die beyden äußern > ^Grundes gelegt wekden, daß I>e ^