Druckschrift 
[1] (1764)
Entstehung
Seite
827-828
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,Z7 Frosch-Laich Frost

Krost-Bohree

mit die Zunge nicht verletzet werde. Wenndas Xind-Vich, Ochsen oder Kübe denFrosch unter die Zunge bekommen, so neh-me man Wein-Rauten, Salbcy, weissenHunds-Koth, Sa!k und Ofen-Rus, jede»pleich viel, stosse es zu Pulver, uiid reibe demVich die Junae damit.

Frosch Laich, dieses ist nichts anders, alseine Menge kleiner von Fröschen gelegterEyer, weiche in einem Schleim eingeschlos-sen liegen, damit sie nicht so leichte verder-ben, Aus diesen Enern oder sogenannte»

Augen kriechen bey warmem Sonnenschein diekleinen Frösche in der bey dem Frosch beschrie-benen Gestalt aus. Man brauchet das Frosch-Laich in der Arstney mit unoemeinem Nutzen,es kühlet und lindert äusserlich allerlen Glie-der Sckmerken, Brand und Entzündungen,und stillet, mit Rosen - Eßig aus einenSchwamm aegosscn, und aufgelegt das un-maßiae Bluten, ziehet die übrige Rothe ausdem Gelicht, und machet die Hände glattund sauber- Es wird auch daraus das be-kannte Frosch - Laich-Pflaster zubereitet,weiches zu allerhand Wunde» und Schädendienet. Wenn ein P'erd den aus- oder aus-iverssenden Wurm hat, soll man dasselbe mitFrosch-Laich (welches sammt dem Wasser ge-sammlet, und in einen Topff gethan werde»muH), alle Taae sünff mahl salben, und die-ses so vsst wiederholen, bis der Wurm ver-gehet; man soll aber das Pferd vsrhero jedes-mahl an der Sonne warm werden lassen,und hernach erst schmieren.

Frosch-Schnepper, ist ein Instrument,

die Frölche damit zu ichiessen. Es bestehet erfrieren, und scheinet, als wollten die?»solches in einem an einer langen mit einem i,en verderben und umkommen, so »wk«stählernen Bogen versehenen bolyernen Arm- w.e gedacht, gan« nieder und knrtz s-m,brüst oder Schnepper, aus welcher cm langer ^.schneiden, daß die Krafft im Ho!»von starckem E.,en-Drat vcrsertlgt-r i.nd an b^r bleibe und so psteaen denn daskunssli-der ^p;e mit einem scharffe» Widerhaken ^ solche Reben zweysältiae ffnHl-b-w-ffneter Pieil lieaet, welcher nnt einer ^aen, In der «^»mischen r.m-.S

N'ale.» den Boae-. spannet, an- Pschlaa , die Weinstocke. diegebunden ist. Wenn ein Frosch damit aetros und Apricosen-Bäume ?e. an denenscn worden, .b.e^et derselbe am Pfeil , der ni,d Wänden- sonderlich aber an denenlKPfe.. aber an der Schnüre bänden, womit man ^n die Blüthen vor denen Frosten im ffr i-den Frcich heraus ziehen, abnehmen, und den Mre verwahren. Er gehet dahin,Bogen wieder spannen kan. iman des Abends dieselben mit kaltem MR

Frost, ist eine starcke empfindliche Kälte, «beaiessen solle, damit es mere und also wwelche der Saat, denen Pflanzen, Bännien Eis eine Decke geaen den Frost abgebe. D«und Weinstöcken sehr schädlich und nachrhei-! übrigens der einaedrungene Frost anslig ist. Wenn die Saat und Pflantzen wohl denen Früchten durch kaltes Wasser ekttmit Schnee bedecket sind, kan ibnen auch ^Schnee heraus zu ziehen sey, und also M«der härteste Frost nicht schaden Die Bau- doch noch einigermiisse» zu nutzen sind, W,Hme werden am besten vor dein Frost und Käl- die Leipziger Sammlunacn im erstente durch gute Verbinduiiglmit ^rreh verwak- be? denen erftorne» Erdäpffeln anzemel'ret. Denen Reb-Stocken soll der Frost, wie >kel,

man dafür hält, keinen Schaden thun, noch Frost-ZSokrcr, ist ein Ia^d-Instruniewfie verderben, so man in den Weinberaen hin welches den hartem F.^ost gebraucht w!r»,und wieder Häuflein von dürrem Mist oder nur denen Furcke!» nicht in die Erde juko>»Stroh machet, und dieselbigen, wenn der men ist, niii» a! er dennoch, znmchl l'^ ^Frost einfallen will, anzündet; denn der Rauch, Wolffs- vder Lux Iaad gank stille undwelcher von« angezündete» Stroh aufgehet, lich stellen mu>', und weoer mit oensoll dem Frost die Macht und Krafft brechen, Hauen hacken und pochen, noch mit ^

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ren, so ist dawider kein näher Mitteldaß man das erlerne und verdorbene' ^aufs grüne, gank hinmea schneide, unddem erfrornen nichts ubria la>^e. Und i«Fall auch die Fläche iank erfroren, deraber im Grunde noch grün wäre, Wd .mentflösset man denselben, sch leidet ih»ew ,im Grunde behend ab, und decket iimmit gutem fetten Erdreich zu; so be-wmman von neuem frische Schosse, dieach»hends zu Erseftung des Scyadens wi-de? «-seiicket werden können. Die aröste K.r».entstehet dem Weinlteck von den MaMsten, welche um Philippi Iaeobi, anchMnoch ziemlich lange darnach, bls schieremdes Monats Ende, nemlich eb?n um die?«da der Stock junges Hoch zu treiben d-Mnet, einznsillen pflegen; aus dieser U:j«chebringen diese Mayen - Fröste denen sin«Stöcken mehr Schade» als denen alten »chmehr denen, die »i der Tieffe, als diedshliegen. Etliche lassen dahero das yeffrm»lange anstehen, bis die Zeit vorbey, dmiitdie Reben vom Winde können bewert Hil-den, und also vom Froste weniger SchMleiden; und -dieses Mittel hilffc anck ewss,aber hergegen, weil indessen die Auam sehrausschlaaen, werten derselbe» viel «M»-che», wenn man hernach erst hefftw MAndere bedecken, nach verrichtetem schnitt,auf den ersten May die Stocke mit emlErde, bis dieselben Froste vorben, und di-durch kan auch etwas erhalten w'rden. The>»s»chen auch durch obgeineldte A»;iind»n.id«dürren Mist und Srroh-Haulen zu hckw,Geschiehet es aber dennoch, d»ß die AM

u»d tiidi-r»

daß er den Reben nicht ichadcn kan. (Lsichse- Aexten und Beilen schiaaen, u«vbet ck «der dennoch/ die Rebell erlrie-^eine» Ltrmen, wovv» da» Wild ntthn^