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7^- Feder-Muff Federn Messen Feder-Sack Feder-Vieh 7iz
Aueryahnen, Truthünern, Reihern,Störchen,Gänsen Habichten und Raben; denn sie müs-sen von mancherley Farben, schwärst, braunund weiß, also recht bunt aussehe», damit sieso viel besser abschrecken können. Man hataber jweyerley Arten von Feder-Lappen; DieetsteArt, worzu die größten Federn genom-men, und gedoppelt milden Kielen gegen ein-ander durch einen Creutz Schlag gezogen wer-den, und aufzwey Tücher lang stellen, werdendurch zwey Leute ans grosse Haspeln gewunden,und doppelte Feder-Lappen genennet, derenLeinchen so starck als Wolffs-Garne sind, solcheaber sind beschwerlich mit Haspeln, und lang-sam zu stellen, gehen auch wohl sechsmal >oviel und grössere Federn darauf, als sonstennöthig wäre. Die andere kleinere Art Feder-Lappen, welche viel leichter, nützlicher undwohlfeiler ist, gebrauchet nur mäßige, iedochauch bunte Federn, allein nicht mehr als zweybis drey, unterwärts ebenfalls mit dem Drey-schlag geknüpffet, deren Leinche» von Starckedes Hasen-Garns ist, und stellet ein Bund ei-nes Tuches Lange, oder hundert und sechzigSchritt. Die Knoten kommen nur eine guteSpanne von einander, der Haspel ist viel klei-ner, und mit einem einfachen Hand Griff vondürrem Holtze, daß die Spille sich umdrehenkan. Wenn man die Feder-Kiele, ehe sie zu-sammen geknüpffet werden, an der Spike öff-net, und in ein Faß voll Hunde Miß stecket,auch das Leinchen darinnen weichet, noch bes-ser aber mit dem sogenannten Teuffels-Dreckbeschmieret, so bleibet der Geruch sowohl inden Federn als in dem Leinchen, und scheuetdas Wild sich entsetzlich davor; es ist aber we-gen des Geruchs nicht rathsam, solche zuaerich-tete Feder-Lappen bey die Netze zu hängen,sondern sie müssen absonderlich aufgehobenwerden. Wer die Federn so geschwinde nichtaufbringen kan, und doch verlaxpen will, brau-chet stat der Federn starckes Stroh, nachLange der Federn abgehauen, wovor sich dasWild ebenfalls scheuet. Wenn in derEiloe-stellet werden soll, und nicht allezeit Furckelnoder Larv- Reisser vorhanden sind oder be» demFrost nicht in die Erde zu kommen ist, muß mandie Lavven mit den Leinchen um die Sträucheroder Bäume anziehen, und umschlagen, oder daes noch schlaff hängen bliebe, an nöthige Oer-ler Lappreisser unterstutzen. Man pfleget auchdie Feder-Lappen öffters doppelt übereinanderzu stellen.
Feder-Muff, ist ein von gefärbten oder gantzweissen Federn, in die Rundung zusammen ge-heffteter Uiberzug, in Forme eines gewöhnli-chen Muffes,an dessen stat ihn auch das Frauen-zimmer im Winker gebrauchet, weil er inwen-dig auch mit Rauchwerck »'ersehen-
Federn schließen, schlcissen oder reißen,ist eine Arbeit weicheeine gute Haus-Mutter,den Winter über, zu Abends-Aeit, wenn dieMägde ihre andere Arbeiten schon verrichtet,vo nehmen läßt, da denn die Federn, wenn beyB-rupssuug der Gänse, dieselben nicht bereits,nach ihren Gattungen, besonders getrau wor-den, nun erst imiret, die Staub-und Mum-
Federn ausgelesen, die Mittel-Federn aber unkdas grobe Gut geschleisset (das ist, das Weich-au denenselben von ihren Kielen gerissen) undeine jegliche Sorte absonderlich in Sacke oderBetten gestecket wird. Die Kiele von denenSchleiß- oder gerissenen Federn, werden niei-stentheils in die Fahrwege (durchaus aber iMin die Mist-Stätem geworssen, oder von mmenLeuten verlanget, welche sich Kiel Betten da-von machen. Man pflegt auch wohl die gei-gen oder die schadhafft gewordene, und'«schlieffen nicht dienliche Federn zn hacken mi>das Weiche also an den Stielen zu lassen, mddergestalt in die Betten zu füllen, welche nmalsdenn zum Unterscheid der vorher beschriebe-nen geschlossenen Federn, gehackte M>>,nennet.
Feder-Sack, Heisset bey dem Feder-Gchlies-sen derjenige Sack, worein man diegeschlsffe-nen Federn zu stecken pfleget-
Feder-Schüye, siehe Jäger.
Feder-Sieb, ist ein ordentliches runde?,und mit einem geflochtenen Boden versehe-nes Sieb, worinnen nicht nur die ungeWos-senen Federn bey dem Feder-Schliessen, msden Tisch gesetzet, und vo» dar Hauffenwei-se heraus genommen werden; sonder» mangebrauchet es auch bey dem Rupffen des Ze-der-Wehes, daß man die Federn sammle,»»!»einige Tage zugedecket, dieselben darinnen ste-hen lasse.
Feder-Spiel, oder vorlos, gehöretzur Falcknerey, und bestehet aus zweyen mtRiemen fest zusammen gebundenen grossenVogel-Fittigen, woran ein Wind-Strick han-get, und an dem Ende ein Hacklein mHorn angemacht ist; mit diesem Vorlos, edersogenannten Feder-Spiel, wird der gewttft-ne Falcke gelocket, damit er, in Meinung, iSsey ein lebendiges Huhn oder anderer gleich-förmiger Raub, wieder zurücke zu demFM-nier kehre. ,
Feder - Spiel, ist ein altes abeekomnicne»Kinder-Spiel, mit einem aus Holtz uud ßeder-Kielen gemachten Znstrument, dessen weiclM-tig allhier zu gedencken, nicht der Muhe m-i lohnet.' ^ . ,
Feder-Ständer, nennet man ein Mo-ment, so aus einem Busch von Straussews^dern bestehet, die an einem förmlich gebrcMten Stiel, so etwa einer Ellen lang, festesleimet, womit bey einer Haushaltung das Zu-gestellte Zinn, Glas und andere Mobilen, m»dem daraus geflohenen Staub reine geniMund abgestäubet werden. ^
Feder - Viel?, unter diesen« Nahmen ndas zahme Geflügel, so man bcyWlttlM-zn Hairen und auszuziehen pilegt,
Euren, Indianische oder Trur-Huoek, S>-«'> 'Hüner, Capaumm und Tauben veriram^
Die Anzahl des Feder-Viehes n»ß nia^ --der Gelegenheit eines Hvses, >md rcr ü>.rung mäßig einrichten, und ',/,i
iu allzugrosser Menae halt.'i; das^ ^>>>-1 .des imige» Viehes mit a^-ni ,^Iei!!nie», dasselbe zu rechter M wieder ^ ch