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[1] (1764)
Entstehung
Seite
679-680
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679 Estoussade Eule

Eulgen Eydechse

sollte aber, nenn man vielleicht in arosser Men-ge dergleichen brauchet, und diese Vermi-schung so bald auf einander folget, der Eßigdadurch sch-v->c!) werden, kan nian ihn entwe-der durch gegossenen langen Pfeffer, der in ei-nem Säcki 'in hinein gehangen wirk, wieder-um scy .irff M 'che»; oder es können zwey solcheFäßlein m Von. th da liege», daß man beyvssterm Gsbrauch damit abwechsele.

Estoussade, ist ein Essen, da nemlich Tau-bem C^aulicn. Ka!b-vder Lamni-Fleisch:e.n-!chd-'m ea wvbl aeklapsst, aesalyen, mit

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Haus-Hahns, arösser oder kleinerUnterschied ihrer Arten, welche alleine dariim-bestehet, daß sie nicht alle Ohren haben,gleicher Grösse sind. Sie leben sieben bisJahr, und ist nichts an ihnen, als inM-nzFedern, haben einen grossen Kopffund klcme»Leib, sind geschleyert anzusehen, wie einch.zWeib, mit grossen Augen und krummen Sch,».bel, Sie thun in denen Fasan-Gärte», Man wilden, sowohl als zahmen Geflügel,langen finstern und kalten Nachren, d»NWihnen nicht auf den Dienst warten kan, Ws.

. . , > Stimm«

wi d, »e.« gemeiniglich allerhand Gewnrk,! geschmeidig zusammen, weil sie sonsten, «W

sie sich blicken lassen, von allen Vögeln mchallein hefftia angeschrien und verrathen, s»,.'dern auch sehr verfolget werden, Diejeiim,so in alten Mauren und wüsten GebäutMchaushalten, pfleget man Stein-Eulen,dieaber in hohlen Bäumen wohnen, Horn-Eu-len zu nennen. Die dritte und kleineße W-

Wein ^ittonen - Schalen, ja einige guteKr^ut'r mit geleget werde», und aufkoche»

«lüssn.

Estrich sieh? ?lestr>ch.

Et^crdum. suche -Liderdun.

Eule, Nacht Eule, ist ein Raub-Vogel/welcher nur ben der Nacht seine Nahrung su- .chet, und auf den Raub ausflieget, bey Tage, tung sind die sogenannten Rauye, i«kchaber sich stille und verborgen hält Es aiebt einerlen Gestalt, Art und Natur, wie dieTii-de-'-m verschiedene Arten, welche meistenrheils len haben, nur daß sie um ein ziemliches klemeinerley Farbe, nemlich bräunlich mit weiß-, und nicht grösser, denn eine Taube sind. Z<-licht eingeWten Feder», und an der Brust doch haben sie nicht einerley Grösse, Mmfast !vie die Hab'ckle aejleckt sind, alle aber ei- sind theils etwas kleiner als die andern, Mi-nen arosien und st'rck mit Federn bewachsenen che zum Unterschied Stein-Rauye gemmelKovss, arosse fürchterliche Augen, einen kurtz ^ werden. Sie bleiben Winter-uud SvmomS-gekrummten Schnabel. und kurzen Hals ha-' Zeit hier zu Lande, und kalten sich in Milben; Die Brust ist breit, der Schwank mit- Gebäuden, auch hohlen Bäumen auf; Wtelmäßia, doch eher kurk als lang zu Nenne»,' 'die Flügel lan", und die Füsse, welche niedrigsind, hat die Natur mit Klauen, wie die Ha-bichts-F>°sse begäbet/ damit sie den Raubg. eiffe« können. Di' arösseste Gattung ist der sogenannte Nk« oder Schuku welcher an Grössedem .'-tein Adler nicht viel nachgiebet. Die-se/ hat auf d. m Rücken wenig oder nichts weiß-lichtes, sondern ist fast gank dutickelbraun,wie theils Habichte an

Nahrung ist mehrentheils Mäuse, welche sie,aleich denen Lulen des Nachts suchen, m)weil auch zwischen diesen und allen andern A-gel» eine sonderliche Antipathie stecket, l»werden dieselbe, und zwar am besten die M-sen Kauke, zu der Leim-Stange, Feld-MBlatt-Baum gebraucht, womit die kleim»Voael herbey gelocket und gefangen werte».

^ . Sie werden hierzu aus denen Nestern aehob»,

der Brnst aber sind und jung auferzogen, weil sich die allen M

die Federn ft!b, mit schwari-en Flecken einge- schwerlich fangen lasse»,sprengt h t hellglänzende Goldgelbe Augen,! Eiilgrn, Nennet ma» unter demund an beyden Seiten des Kopffes zwey von Fe- Zeug, eur weisses viereckigtes Tüchleindern; 'sammengewgchftneHörner, oder gleich saubern Cattun oder andern weissen TMl«wie Ohren, spikig in die Ho'-e stehende Federn man den Wochen Kindern überdie KorffeMbüsche, einen, gegen die änsserliche Figur zu' um das Gesichte zu schlagen, auch unten»rechne», leichten und hager» Leib, aber dabey Hälsgen zuzubinden pfleget, dgs ubM««,eine solche Gtärcke, daß er einen Hasen mit sei- was herab hänget, wird mit eingewindelt, uneu Aanaen heben, und in der Lusst zu seinem sind dieselben vornher und nm den Kspffbet»Horst sorttrasen kan. Er horstet gerne an fei- ^ gefüttert um und um aber insgenmlMittM'

figten,, klivpigten Oertern, woselbst er in dieKiüffte, damit er vor den Unaewittern gesi-chert sey» möge, seine Eper, deren er überzwey nicht ausbringet, aus blossem Boden le-get. Er ziehet nickt weg, sondern bleibetWinters-Zeit in seinem Revier, und raubet,nns er bey der Nacht antrifft und bemächtigen

nen zarte» Spikgcn umseket und fwuet.

EyKen-Baum, Eydischbeer Baum,bisch Vvury, Eyche :c. suche unter !.l.

Evdcchse, Heydechse ist ein UnMl <i» Hecken, alten Mauren,

sumpfigten Gräben und morastigen OrteiNaufhaitend, hat vier kurke Füsse »»d .

kan. Sie werden jung aus ihren Horsten ge- gen Schwank, mehrentheils grau und Stwmmen, und aus die so aenannken Krähen- doch findet man sie auchHütten ausgestellet, Raden, Krähen und an- untermischt. Soll die Mengen Mt»dere grosse Vögeidaniit anzulocken. Diemitt- und ihren Speichel auflecke», h"^^lere Gattung,' welche eigentlich den Nahmen sto grösserer Feind derEule führet, ist vhngefttzr i» der Grösse eines «ich Spinnen seyn. Man tyeilel >>e ^