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Eyer
Eyer
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Erd-Eydechsen und in die 'Wasser -Eydech-ftn, wovon jene ohne Gisst, diese aber giff-tig sind. Doch siehet man, wo Vieh gehaltenwird/ beyde nicht gerne, weil sie demselbensehr schädlich seyn sollen. Sie zu vertreiben,darff man nur einen Storch halten, welcher siebalde weglangen wird. Wenn sie gleich mittenentzwey gehauen sind, so leben und bewegensich doch beyde Theile ziemliche Zeitlang, jawenn man sie genau zusammen legt,wie sie zu-vor gewesen, so wachsen sie vollkommen wiederan einander. Sie haben einigen Nutzen in derArkney, und werden innerlich wider dieKröpfelind äusserlich wider die Brüche gebraucht.
Eyer, sind die bekannten rundlichten oderlanglicht runden Gefasse, welche in denenLeibern der Vögel, Fische und einigerdiorum, oder sowohl im Wasser, «!s auf demLande lebender Thiere, als Schlangen, Ey-dechsen, Krebse :c. weiblichen Geschlechteswachsen, und worinnen die Materie zu einerkleinen Frucht oder einem Thier von gleicherArt verborgen und eingeschlossen ist. Die Eyer»vii senen Fischen mache» den Rogen aus, dieEyer von den Vögeln ( worunter alles zah-me und wilde Geflügel verstanden wird,) beste-hen aus einer noch im Mutter-Leibe hart wer-denden Schale, (deren Farbe nach der vonder Weisheit ihres Schöpffers denen Thierenbeygelegten Tigenschassc, weiß, grau, röth-lichr, grünlicht, oder buntsprencklicht ist,)aus dem Häutlein, dem Eyerweiß, und demGelben oder Dotter, weicher zuweilen doppeltist. Das Misse dienet denen Hütern oderVögelein zur Speise, bis sie etwas groß werden, wenn sie denn innerhalb dem Ep erstarket, so dienet ihnen das Gelbe an stak der'Milch. Der Anfang oder daS Bildniß d->sBo-^gels findet sich in dem reinern und durchsichti-gen Theil des Weißen in Gestalt eines kleinenDupffeleinS oder Blasleins, so das Auge ge-nennet wird- Von denen Hennen werden auchzuweilen Ever geleget, ohne daß sie von demHahne getreten worden; es sind aber dieselbe» nnfruchrbsr, und werden 'wind Eyeroder Spor-Eyer genenner, welche der gemei-ne Mann von yahnen geiegt zu seyn, aus ei-nem alten Irrthum, und wider die gesundeVernunfft vorgicbL. Nebst diesen haben einigevon den Eigenschafften der Eyer annoch bemer-ken wollen, daß aus den spimg langen EyernH^ünen, und aus den runden Hennen ausge-brütet wurden; die etwas bleichgelb aussehen,k.reu von keiner guten Substantz, sondernftyr wasserig und alt, dahero solte man vor «!-len, tie schon wcissen und kleinen zur Speiseerwählen, indem solche die alleredelsten und ge-su besten; überhaupt lasse siu) ein frisches und.gutesEy, aus folgenden erkennen, wenn esu ' . im Wasser zn Boden gehet, und nichtw wimmet, gegen das Ächt gehalten, schonhell, der Dotter aber ja nicht bleich scheinet,undso man es in der Haud schüttelt, baß es nichtsch-ottere. Indem aber m einer wohlbestelltenH^nshuicung, zu nöthiger Ledürffniß ss >vohl,ois ivegen beßerer Nutzung, sonderlich bis zud r Z^il Eyer in Vorrath aufbehalten werden
müssen, da die Hüner zulegen ausgehoret; soist man auch bedc,cht gewesen wie die E»er anseine Zeitlang frisch zubehalten: Einieesamm-!en hierzu nur die Eyer, welche vom MonatIulio an bis zu Ansana des ^evle.r.bris -ele-aet worden, seinen diese in Heu oder Hexel,oder in sehr wohlaetroekuetc und mehr übel rie-chende Säge - Späne, «ljv mit den Spikenunter sich, di>ß keines an daö andere rühre, undüberseimtken sie mit eben dergleichen Materie,da sie sich denn bis in den Ianuari: ni undwohl noch länger, gut behalten lassen: Nochandere machen einen Ten aus Asche und Saltz-Wasser, umschlagen damit die Ever, da siesich auf solche Arr ein ganzes Jahr frisch haltenjvllen. Die Zurichtung der Speisen welcheallermeist aus Enern bereitet werden können,sind vornemlich folgende: Ever imrBrat-würsten schneidet man zuvorderst f.ijcheoder geräucherte Würjrx, wenn sie auf demRost halb gahr gebraten worden, in Stöcke/und wirfft sie zu brauner Butter, in einen Tie-gel. So min in einem Nössel guter Milch ze-hen bis zwslffEyer zerklopsset, und sie ein we-nig gejamen worden, messet man dieses überdie Würste zu der Butter, rührets wohl durcheinander, und nachdem das meiste Fener un-ter demTiegel wegi,ese.,ürer, lässet man es zu-sammen dä!iivfen,b!s es gahr ist, zum Anrich-ten. Eyer-ZZror zu backen: Zu einer MeyeWeiken-Mehl, ytu-nbergisch Maaß, sch
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man ein hall'SÄ)oa Eyer, nachdem imn siewohl zerkiopffet, mit ein und ein halb NösselMilch, zwey Pfund frischen zerlassenenSchmal!?, und em Nössei °>ute W-iß-Bier-Hesen wohl untermischet, stützet solches, undknetet den Teig solange damit ab, bis es sichnicht mehr anhanget, lässet ihn an einem war-menOrt ausgehen,knetet ihn sodcnn von neuemab, und so er nochmahien woh! aufgegan-gen, wircket und formsret mau nach seinemGefallen die verlangten Brote daraus, welchehernach abaebacken werden müssen. Eyer aufÄrttter: Wenn mau in einem Tiegel ein StückButter braun gemacht, schlägt man die Eyerdarein, und lasset sie gahr werden,wenn sie nunangerichtet, hält man oben eine glüendeSchaussel darüber, und machet sie zuoberstauch vollend gahr, und saltzet sie. Ein Eyer-Creme, lasset sich sowohl aus dem WeisseN/als aus demDotter also zubereiten: Man qvirltim ersten Fall das Weisse von zwölff oder sechs-zehen Eyern, im andern F> llaber bis zwan-zig Eyer -Dottern , in emem Topffe, ftketeineKanns gute Milch zum Feuer, daß sie sie-de, thut zu den geklopssten Eyern ein Viertel-Psund Zucker und ein wenig Rosen -Wasser,und giessct endlich die gesottene Milch auch hin-zu, und rühret solches beständig, daß es nichtzusammen lauste und doch dick werde, zudemEnde trvpffet man ein wenig k Utes Wasser hin-ein, schüttet endlich dieweil Creme durch ei-nen Durchschlag, in eine gam? gleich gestell-te Schüssel, so daß er keine Blasen bekom-me , oder so ja kleine Biäsgcn entstehensotten, sticht man solche mit einer Sreck-Nadelauf, und schlichter ihl'! oberst mit einemY z Messer
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