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« 7» Erndte n -Regist er Error Ersticken Esche
nicht mit dem Vieh überhüten lassen muß, Ersticken, ist ein Unfall, wescher^m^Ientweder mit der Sense abschauen, und zum mahl unter die Schaase konimt, da diespii,Feuermachem im Wüiter gebraucht, oder aber wenn sie aleich bey Leibe und vorhero aank Äauf dem Acker angezündet und verdrennet, wel-, qar nicht kranckaewesen sind, plöplichcheS, wenn es daraufregnet, dem Felde, abson-! sallen, in ihrem eigenen Blute erinck-.,,derlich denen zähen, fetten, leimichten Anen-! sterben; So bald dieser Unfall acmc>ckttFeldern eine trestiche Düngung giebet. Naä) darff man nur Scheil-Kraut nehmen, d>Äder Erndte, und zwar sobald die Mandeln !>»>» «<?>'».>« ....^ »«
Saü? zu lecken, so ist ihnen geholffe»; ^mul> di^e Hulsse gleich ansanas geschehen
Erstling, wird die Erst-Geburt vom Niki,geinnnet. ^
vom Felde, solider Hans-Wirt, wo er änderstnicht mit dem geizigen Nabal einerleyc!>r, ziemlich eines heillosen Mannes führenwill, dem göttlichen Befehl gemäß, denen Ar-men und nvthdnrffligen Leuten das Aehren-Leien nicht verwehren; seinen Schnittern,
Wahdern und andern arbeitsamen Leuten, ihrsauer-verdientes Lohn geben, und den gehen-den , wennfern, auch
len, wasder,e.r-nall)oeu,.^nn.yr^ G-mmer zum Erstrecken (daß er nemlichM
auf i»an sich hiermit, Äu.tze halber be.ie- Zcttulerarosseruisd länaer wachse) a»««s,-het) in einem und dem andern zu observl- ""^>e-
ren hat.
Erndten - Leitern, siehe Leitern.
Erndten-Register, ist ein accurates Ver-zeichniß aller emaerndteter, und sowohl imWinter - und Sommer-Feld, als auch in denenaesömmerrenBrach-StückcnqewachsenerFeld-Früchre, worinnen unter jedem Getraide-Ti-tel, oder einer ieden Frucht Benennung,erstlich die Numer oder der Bey-Nahmen,und die Lage des Feldes; die Anzahl der Beete,der Inhalt des besäet aewe-enen Stückes; wie
viel Fuder nnd was vor Dünger darauf aekom- ^men, oder wie viel Taae der Pferch daselbst ge-!standen; denn die in solle erbaueten Schocke,Mandeln und Garben, nächst deine der davondenen Schnittern gegebene Zehenden, bey de-nen gehauenen Früchten aber, das Mähder-Lohn, und endlich der neu-»-bleibende, undin die Scheunen eingebrachte Vorrath, anSchocken, Mandeln und Garben ordentlichspecificiret, auch zu besserer Nachricht, vornenan in solchem Erndten-Register oder Tabelle,das Säe-oder Aussaat-Register, wie viel nem-Uch an Scheffeln, Vierteln und Metzen, ausjedes Stück, in Körnern, im vorigen Herbstoder dieses Früh-Iahr ausgesäet worden, wie-derholet wird. Dergleichen Register werden
tzet, woraus denn der drepjährigeSaamm »-zeuget wird.
Erstreck-Teich, oder Streck-Teich, sM-Terch.
Erwürgen, nennet man bey derUgerey,wenn ein Wild weder erleget noch aefället, son-dern durch Hunde geheyet wird, so daß sie die-ses umbringen.
Eryt siehe ^linernpKM Verg-Wercks-!.-,!-con. Denn das Bergwercks-Wesen ist soweitläufftig, daß es em eigenes erfor-dert.
Esche, ein Fisch, suche Aesche.
Esche, Eschen-Äaum, ?lesche oder Asche,ist cm Wald-Baum, welcher aller Ortcn, so-wohl aus Bergen, als in der Ebene in iMnienund kalten Lande, besonders aber in denen sm-pfiaten und wässerigten Oertern, und inionder-heit da wachset, wo er seine dicke und starckWurtzeln wohl auszubreiten Raum hat. Äwird zu einem geraden, starcien und hohenStamm und treibet sehr lange und Schnur-gerade Aeste, hat lange und paar -weisgegeneinander üver gewachsene Blätter, deren vierodersünffPaaran einem Zweige stehen, unsan desselben Spike mit einem einzelnen Blattesich gleichsam schliessen, welches Laub""
von Haushaltern oder Verwaltern, nach ver- Nuß-bäumenen Laub säst gleich kommet,
... ----- - aber um ein mcrckliches klein und schmaMtte-
richter ist, und von dem Rind - Schaf- undZiegen-Vieh trefiich gerne gefressen md,weswegen man es zu dörren und denenMnim Winter vorzulegen pfleget. Die BIulhei!>
richtetet Erndte ihren Herrschafften eingeschickt, und von einigen zugleich ein Proj-Z,wie die künfftiae Düng- und Bestellung gesche-hen solle, mit beygeleget.
Erndten - wagen, siehe wagen.
Erpel, suche Enrerich.»70,- , hcisset ein Irrthum, oderohne Vorsatz beaangener Fehler, in denenZahlen einer Rechnung. 5alvuI>, pflegen Rechnungs - führende Beamte,Verwalter und dergleichen, zu Ende ihrerRechnungen zu seyen, und durch diese c^ure!zu verhüten, daß, salls sie etwas in gedachtenRechnungen sollten versehen haben, solchesihnen nicht iiachrhcilig fallen und juniSchadengereichen möge-Erste Art, siehe Arten.
rauchharig, und von weisser Farbe,
wo»uf
langlichte und oben zugespitzte Hülsen folgen,in denen der Saame, so ein kleiner Kern, Mwie ein Haber-Körnlem gestaltet, verborgenliegt; dieser ist roth, hart, herbe und bilter, unowird in den Avothecken gemnni/
weil er fast so geformet ist.DasHoltz diesesBiwmes ist unaeinein zähe, wie Leder, weiß, Mund viel härter, als Nußbamnenes unddahero nicht nurvon den Waqnern starck vci>>r-beitet, sondern auch von denen Tische«»allerhandHaus-Gerathe, und weil es mge