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Erbse
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ben ab/ »nd verkauffr das übrige, was mannicht in die Haushaltung zur Verspeisungund zu Saamen nöthig bat. Man brauchtauch die Erbsen, die Mast-Schweine mitfett zu machen, ingleichen, in Ermangelungdes Nabers, Winterszeit die Pferde mit zufüttern, welcbenfülls sie aber allemadl desTages vorher eingequellet werde» müssen.Aus dem Erbs-Stroh werden nur lauterWurm -Gebander gemacht, und sowohl denKüken um Wennachte», wenn sie zu kalbenpflegen, als denen Zucht - Schaafen, ehe sie
dianische schwartz-gesprengte Grase Erbsen,die grüne Tesinesische Erbsen u.a. m. Es ge-ben solche guten Nutzen, denn ausser daß die-se grnn zu Suppen, oder an die Speisen z. E-junae Hüner, schollen oder als eine An-gemuseinde» Schalen gekocht werden, so las-sen sich auch von den getrockneten und durch-getriebenen ebenfalls schmackhaffte Suppenund Zugemüse anrichten. Einige pfle.ieii dieletzten nur mit Wasser zuzusetzen wenn sie et-was weich gekocht, und das W'sser davon ge-seihel worden, salken sie selbige ab, richten
lammen, geaebe», auch an siat des Heues ^ sie also an, und giesse», wenn das Glück aut,vci'geleact- Die Spreuer oder Schaalen wer- „och ein wenig Butter darüber, und verzch-den den Kühen mit unter die Siede gemen- ren sie alsdenn mit Strumpf «nd Stiel,»et. Der Solche Erbsen aus gute Böhmische Artzuge-
Garten Erbsen sind vielerley Arten, als ^richtet nennet man, wegen der daran gelas-die kleinen Früh - Erbsen; die ordinari Früh- ftnen schrumpsiichen Bälge, alte ^veiber.Erbsen: die niedrige» Früh -Erbien; die gros- Andere lassen sie in reiner Lauge einen Sudsen Früh-Erbsen; die grossen Stadel-Erb- thun, damit sie die Bälge leicht abziehen,seu; die niedrigen Stabel-Erbse»; die und doch die Erbsen nicht zerdrücken können,frühe» Zucker-Erbsen; die krummen Zucker- ^ solch? abgezogene Erbsen trocknen sie hernach,Erbse»; die langen breiten Zucker-Erb>e»; >„id gebrauchen sie an unterschiedene Essen,die langen schmalen Zucker-Ei b>e»; dieKro- n>o man aber die Garten-Erbsen haben kan,gen oder Trauben-Zucker Erbsen; die ge- welche, wenn sie in Schalen schon getrocknetmeinen Kronen-Erbsen; die niedrigen Zu-,worden, dennoch ihre grüne Farbe behalten,cker-Erbsen; die Krub-Erbse»; oder Er- wird man sich nicht leichte am diese Art Mü-weten va« de Gratis, die kurtz an der Erden ^ geben. Am schmackhaffiigscen nud gesnn-wachsen, und dennoch siel Fruchte tragen, besten aber werden sie auf folgende Weise zu-Diefe Erbsen nun wollen alle gleiche Pfian- gerichtet: Wenn sie zuvörderst sauber gelesen,zung, Wartung und Erdreich haben- Was und sodemi in Wasser weich gekocht worden,die Früh-Erbse» anbelanget, müssen sie im,Messet man ein halb Nössel guten Rahm dar-Frühling, so bald man in das Erdreich kom- iu,, streichet dieselben durch einen Durch-men kan, an einen warmen Ort, wo die sch^a in Tiegel, leget ei» Stücke Butter dar-Nord-und Ost-Winde nicht hinkommen kon->zu,und lässet sie folaends fein aelinde auf demnen, gepflantzet werden. Man pfleget sie.Fei,er kochen, bis sie etwas dicklicht werden,auch noch früher auf ein Mist- Beet, oder in rühret ein wenig weissen Pfeffer nebst etwaseins Glas-Casse zu Kecken, damit man sie Sa!»', daran, hierzu röstet man gantz wurflichdesto ehender haben möge Die andern als geschnittenen Speck und Semmel, und streu-die Stabel-und Zucker - Erbsen kan man et-, ex ^eses f.her die angerichteten Erbsen- Werwas später pflantzen- Sie erfordern, wie alle Me jsset, läßt über dem Feuer ein Skü-übrige Erbsen, ein gut nuttelmäßig lucker eke Mucker, so mit Wasser angefeuchtet, in ei-Erdreich, und wenn sie aufgehen, so steckt ^,em meßingenenPfänngen braun werden, daßman ie zwischen zwey Stabel-LrbseneineRu-jhn ziehe» oder dehnen ka», wenn diethe, daran sie sich im Auswachsen, wie die sen nun angerichtet, wird dieser gebräun-Weinreben mit ihren Zancken an-und auf-.^ Zucker, an stat der gerösteten Semmel undwinden. Man soll die Saamen-Erbse» alle--des Specks darüber gezogen, und dieselbenmahl vsrhero, ehe man sie stecket, in Was- ^ „och mit Zucker gepudert. Es kochmser mit Schaaf-Mist vermenget, einweiche», nicht alle Erbsen, sie seynd frisch oder ge-r.nd alle Jahr den Plak und Gegend des Gar-' ^^cknet,, wohl und weich, welches man baldtens, da man sie hinpflantzet, verändern:!^ Wasser, bald dem Erdboden, darauf sieDenn sonsten pflegen die Früh-und Jucker- a^chse», zuschreiben will. Das letzte ist dieErbse» leicht aus der Art tu schlagen, wie sicherste Ursache, denn welche Erbsen ausden» gewiß aus de» dünnschalige» Zu- s,..^,ger Erde erwachsen, werden insgc-
cker-Erbsen, wenn man sie etliche Jahre nach ,„ej„ im rocken nicht weich. Das Erbsen-einander in einen Boden pflantzet, hartlchali-. Weh,, so auf das kläreste gemahlen, pflegtge Erbse» werden. Man kan alle Monat et-! das Frauenzimmer zu gebrauchen, um sich et-
was Erbse» pflantzen, sonderlich von den »iedrigen Stabel - Erbse», welches halbe Früh-Erbsen sind, und bald blühe», so kan manden ganken Sommer durch alle mahl frischeErbs - Schoten haben. Ausser diesen nur er-zählten Arten derer Erbsen finden sich nocheinige andere, die in denen Garten als rareGewächse ausgezogen werden, und sind diePurgier-Erbsen, die Abrus-Erbsen, die In-
> Mehl,
das Fr . .. ,
ne zarte Haut damit zu machen- ., .
Erbselcn, werden auch sonderlich m Schle-sien eine gewisse Art sauerer rocher Beerengenennet, so aus einem dünne» aschfarbe-nen Holtze heraus wachse». Sie heissen auchSaurach, it. Kerker',», und werde» wie die^ohannis-Beere gepflanpet, nud her»,ichroh oder eingemacht genossen. Auch wird eingesunder Syrup darkus gesotten.
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