Erbse
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die Feld-Erbsen und Garten - Er!,scn ein- zden auch von einigen in den Acker eingedrücketgetheilet, wovon die letzten weit wohischme- > indem man mit einein Stock, der ohnaes^ckender, als icne sind. Wie nun die Erbsen anderthalbe Elle lang, als die Helffre eines
überhaupt einen anten Acker haben wollen,also werden insonderheit die Feld-Erdftn ancinigcli Orten mit mcrcklichem Nnken in die-iemgen Brach-Felder gesäer, welche die Som-merung vertragen können, da denn nur ein-mahl darzu umgeackert wird- Man säet auchdie Erbsen in den Acker, so vorhero gedüngtworden, und das Jahr zuvor Weiften, Ger-ste oder ander Getraide getragen hat, undsiüryet also denselben vor Winters, wie ge-bräuchlich ist. Allein man mercket an, daßman mehr Stroh als Erbsen bekomme, dieseauch gerne wurmstichig werden. Will mansolches aber doch wagen, und man hat keinegedüngte und noch über dies etwas genügeAecker, so pfleget man den Mist vor Win-ters, etwan un October, auf den Acker,worein die Erbsen kommsn sollen, zu führen,solchen bald zu bereiten, und in selbigem Mo-nat noch im alten Monden unterzupflügen,Hierauf im Martio um Gregorii, oder baldhernach, den Acker, wenn er nicht allzu naßlst, und man denselben arbeiten kan, zu rüh-re» oder umzuwenden, und nach solchen dieAckerftchren mit Egen sein gleich zu machen.Andere lassen nur den gestürmten Acker ein-egen, ackern denselben sodenn im Martio,wie man sonsien zur Gerste zu ackern pfleget,und säen hernach die Erbsen darein- Anderenachen es wieder änderst, nachdem es neinlich die LandS-Art, oder eines isden eigeneErfahrung mit sich brinaet. Es säen auch ei-nige die Erbsen in das Rübe-Land- DieHaupt-Regel ist: Erbsen müssen einen war-men und fetten, nicht gar zu feuchten, abersuch nicht zu trockenen Boden haben. DerSaamen muß übrigens nicht schwam, nichtwurmstichig und zerbissen seyn. Daher er zulesen und sonderlich abzusondern. KeineFrucht erfordert die Veränderung des Saa-mens und Bodens so sehr als die Erbsen, in-dem sie bald ausarte«, sonderlich aber dick-hulsigt werden, oder nicht weich kochen. Siewollen überhaupt bey feuchtem und temperir-ten Wetter, nicht im Mittags- und auchnicht im Mitternachts - Wind gesaet seyn.Das erste soll sie wurmstichia,'d>is andere„her hart inachen. Wo man vieles unddazu gutes Land hat, da ist es eine austräg-liche Frucht. Sie gelten allemahl ihrenPreis, Nur gerathen sie nicht immer. DerMehl Thau und das Wetterleuchten in ihrerBlüthe, sind ihnen sehr schädlich. Beson-ders ist ihre Saat-Zeit im Martio, wenn diexzroste Kälte vorbey, oder auch noch im April,jedoch bendes mahlen im leltten Viertel; manmuß sie aber verherv eine Nacht in Mist-La-chen-Wasser eingvellen, damit sie nach demSäen nicht anslanffen, das ist, nach einemReaen, durch Absoüiung der mit der Eaedarüber gezoaenen Erde wieder oben aufs Feldkommen, und folalich von den Tauben undKrähen anHesressen werden mögen. Ja ebendieses macht sie auch gelinde. Sie wer-
Beetes, und der mit spiiuaen HSlkerii iM.hen, die in gleicher und nicht allzu grosserMt-von einander stehen, Gruben in den Mrdrucket, und in ieaiiche sodenn eine oderWyErbsen hinein fallen lasset, und endlich dizGruben wieder zustgsset und das Land ed»nVon dieser Art, welche mit derjenigen über-eil! kommet, die man bey den Garten-Erbsenbrauchet, nennet man auch die Erbsen WSteck-Er!ise,k. Ist der Acker nach demEinegen noch ungleich, nnd haben sich dieErd-Älöser durch dasselbe nicht zwingen las-sen, so muß man, ehe noch die Erbsen aus-gehen, gleich mit der Walfte dahinter herseyn, damit sie desto besser gehauen mdrein geharcket werden können. So bald diemeisten reiss, und das Erbs-Geströhde zelbund dürre zu werden beginnet, mußmansieabhauen oder abschneiden, und, damit dieübrigen grünen auch dürre werden, oder mmeistens abwelcken, zwey oder drey Tage un-aufgebunden liegen lassen, aber nicht mh!länger, denn wenn sie beregnet werden, mddenn die Sonne wieder darauf scheinet, odersonst etivan nach dem Abbr.naen warm Wet-ter einfallet, so springen die Schoten bimauf, und die Erbsen lauffen hauffg »Weil auch die starcken Winde vreimaW dieab geschnittenen Büschel weawehen, so iß eibester, wenn sie mit der Sense nieder ge-hauen werden, denn so hänget eines am an-dern, und kan nicht also leicht fortgetriebenwerden. Am allerbesten aber ist es, daß nmsie bey luckerem und etwas feuchten B>Msonderlich früh mit denen Handen aus«»Sonderlich ist dieses nöthig, wenn sie sehr lu-gen. Wenn nnn die abgehauene ErblM I»lang als nöthig, auf dem Acker gelegen, i»werden sie in die Stroh-Seile aufgebum»,eingeführet und weil sie in den »icdrvPansen leicht verderben, am besten aiis mVor- oder Empor-Scheunen geleget, >m-mahls, wenn man etwas Erds-Stwh^'die kalbende Kühe, oder die Zucht- Scha rbenöthiget ist, ausgedroschen: Worbcy ^noch zu merckeu, daß sie sich uuter allemtraide am besten dreschen lassen, wdemUnur gleich hin ausgebreitet werden, ""vAein Stroh nach dem andern zu beyden ^ten abgedroschen wird. Hernach schm.elwdas abgedroschene Stroh aus, ulid bnittiStroh-Seile; von den ausgedroscheiien^sen aber wird nur das Gröbstedenn weil sie zu sehr lauffen, und Win die Spreuer kommen mochten, dorMgar nicht überkehret werde»!; alsderui /
man sie auf der Tenne an einen
Ort
fen, wurfft fie, wie ander Getraide,-den W"^ „orii aver uv».'..
Scheu»
Wind, (doch daß vor» «>»» Tcnne einige ledige Sac>e,
breitet werden, damit die Erbsen " ^Tenne hinaus springen können) wm- ^!ich die vordersten zu Saamen,^
gen aber zum Futter im die Huner«^