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[1] (1764)
Entstehung
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649-650
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Epheu

Eppich

Erbse

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entstehet. So folget gemeiniglich ein Fieber,, Holst kleine oedrechftite Kügelein ins Fonta-Husten, schwerer Athem, Auswurff von Ma- nell thut. Der kleine Epveu h-t edensallsterie und dergleichen daraus. Cardobene- dreyeckigte und fleckigle, aber kleinere Blätterdicten-Saamen, Fuchs-Lunge und dergleichen als der grosse Epheu, kriecht auf der Erdenhelffen dafür. oder a<! denen Zäunen herum, und trägt we-

Epheu, ist ein wildes Gewächse, zweyer- der Blumen noch Früchte,ley Geschlechts, der grosse und der kleine. Eppich oder VVasser Novellen, wächstDergroffe Epveu wächset in Wälder«, und an sumpft ten Orten, uni' ,st em Kraal, s»flichl sich an tie Bäume hinauf, wurtzelt einen knopfichlen Stengel und länglichle ge-auch in die Rmden derselben, und in die Weihte starck riechende Blätter h,!t, tragtSteinfelsen dergestalt em, daß, ob mansol-im Znnio und .<j»liv weisse Biümlein, imchen gleich unten am Stamm abhauet er August kleinen Gaamen, der sehr hitzig ist.dennoch überflußige Nahrung an sich ziehet, Wuryel und Saamen reinigen, das Krautund also nicht verdorren kan. Er blähet ge- zertheilet.

gen Ausganz des Herbstes, und bringet mo-i Er, wird der Hahn oder das Männgen vonsichle bleich - gelbe Blumen , darauf folgen einem Vogel genennet, wie Sie oder Sieckegegen den Winter traubenweise schwarye Bee- das Midiem,

mi an langen leichten Stielen, fast denen Erbaut, sagt man von denen Feld-Früch-Wacholder - Beeren gleich darinnen drey, ten, so man gegen die Aussaat in der «xrndte

vier und mehr ablänglichte Körnlein sind. DieBlätter sind erstlich etwas langlicht > glattund dick, darnach werden »e dreyeckizt. Inden Wäldern wird er nicht gerne gesehen, weilei^den Safft aus den Bäumen, daran er sichgehencket, an sich ziehet, und dieselbe nachund nach verderbet, in denen Lust - Gärtenober wirk> er zu Portalen, Spalieren, Beklei-dung oerLust Häuser und Gallerie» gebraucht,weil kein Gewächs zu finden, das einen so di-cken Schirm und auch von der Svnnen un-durchdringliche Wand michet, wie dieses. Et-

bekommet; zum Exempel: Ich habe dreyßigSchock Korn erbaut- ich habe achrzehenSchock Haber erbaut.

Erdeilen, siehe Verbellen.

Erb - Gerichte, bedeutet die Mit einemHause oder Guteverknüpffle Gerechtilike-c ineinem gewissen District in allen bürgerlichenSachen und geringen Verbrechen Gerichte zuhalten, und die GenchtS-Nutzungen denenGesetzen und dem Herbringen gemäß davonzu ziehen. Sie heissen auch sonst die Unrer-Gerichte und werden ihre Fälle verschieoeiit-

liche bekleiden die inwendige Mauren ihrer uch in unterschiedenen Ländern bestimmet. Es

Gärten damit, da man denn weder Holy, nochPMle oder Geländer,weder Nägel noch üandesie anzuheffte» braucht, sondern sie häckeln sichso rauh und festen die rauh beworffeneMaurenan, daß sie von sich selbst eine überaus lustigestets - grünende, und allezeit bleibliche Spalierdarbst anrichten. Man kans zwar von dem

ist also hier als ein Nustungen abwerfendesPertinentz-Stück eines Gutes anzusehen, undalso ebenfalls hauswirtlich und gerecht zu nu-tzen und zu brauchen.

Erb-Gut, ist unter denen Land-Guternein denen Lehn-Gütern entgegen gesetztes undnach gemeinem Erb Recht ererbetes Gut In

Spanien, wohin mans haben will, aufbrin- diesem Fall bedeutet es aber ein unbewegli-zen, gehet aber nicht so geschwinde zu, als ches Gut. Sonst aber heißt alles Vermögenwenn man die jungen Beyschößlinge mit den so, welches einer dürch Erbfolge erlanget, dieW -rtzeln einsetzet,welches im Herbst im wach-> sich entweder auf Erb-Recht, oder auf Erb-senden Monden geschehen soll. Er liebt eine l Vermächtnis', d. i. ein Testament, oder abernasse unb feuchte Eide, und läßt sich, wo er ein- aufErb-Verrräge,und endlich auch aufSchen-ni h hinromm!,incht leicht vertreiben^ wie ihm kungen gründet, und wird demjenigen Gutedenn weder Hitzeoch Kälte, weder Sonne entgegen gesetzet, so durch Kanf oder Tauschnoch Schatten, weder Trockene noch Nässe erlanget wird. Einsvlcher, der durch Erb-Fol-schädlich sället- Doch können auch viele den - ge etwas bekömmt, heißt sernerExheu in ihren Gärren nicht leiden, weil sich Erb - nehmer, und was einer zum Erbedie Nattern gerne dabey aufhalteni und darin-t hinterlässet, Erbschafft, so dessen gesamteneu gemeiniglich nisten sollen. Es wächset ein Haabe und Vermögen in sich begreifet.

Hartz oder Gummi aus dem Epheu, so nebst Erb-Pacht, suche Pacht,ienen Blättern und Beeren auf vielerleyj Erbrechen im Weinberge, stehe Breche.Weise zur Artzney gebraucht wird , inson-I Erbse , ist eine Hülsen-Frucht, welche aufverheil sind die grünen Blätter davon ein langen hohlen und schwachen, auf der Erdenbewährtes Mittel wider die sogenannten hinkriechenden, oder an dazu gesteckten Ru-Leich - Dorn und Hühner - Augen, wenn theil hinalilauffenden, und dicht in einandervieielben in Wein - EKig eingeweicht, und ^ wachsenden Stengeln hervor kommen- Siedie inwenige Seiten des Blatts zur Zeit des! haben weisse Blüthe» mit Purpur - farbenenabnehmenden Monden etliche Tage Hinterem-! Flecken, nach welchen länglichce aaS zweyenander aus die Huhner-Augen geleget, uns! Hülsen bestehende Schoten fol ien, worinnensolches täglich drey oder viermahl wiederhohler die Erbsen, als der Saamen, verschlossen sind,wird. Di^e Blättle-n werden auch zu den Fon-! Es giebt deren verschiedene Sorten, theilstanelle» nützlich gebraucht, noch besser aber ist sind weiß-gelb, theils braun, grau - grün-es,wenn man an stat derErbsen, aus Epheu-i »der btaulicht, und werden hauptsächlich in

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