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sen mit weniae» annoch aedencken wollen:Zuvörderst aber ist wegen ihrer Vorbereitungzu «'ehalten daß sie aeruvffet, gesäiigel ode-auä> aebruhet, und sodenn ausge»omme>'werden. Hieraus hacket man ihnen die Flügel und den Kopff, welchen einige auch wohlda an fassen, ab, und drehet die Füsse au>den Rücken , daß man aus ihren Krallen diewilde Art urtheilen möge, da man sie endlich speilert, und ehe sie noch gespicket, odersonst auf andere Art zugerichtet werden/ aufsolaende Art bey dem Feuer anlauffen lässet:Sie werden nemlich an einen Grieß aestecket, und damit an einem Kohlfeuer solanqe herum aedi'ehet, bis sie rrocke», daman sie mit Speck oder Butter bestreichet,wiederum am Feuer umdrehet, daß dieseFetrMeit darbey eintrockne, welches ein paarmahl wiederholet, aber »!>ch die Ente jedes-mahl , ehe sie bestricken werden soll, aus dasreineste abgewischet wud, worauf man siezum erkalten hmleget. So nun inzwischenSpeck in aehö' iger Grösse und Länae geschiut-ten worden, kan selbiae ordentl ch damit ander Brust und bey den Keulen gespicke', n einenSpieß Merket, und endlich fein sasstig undweiß abgebrare» werden, oder man kan sieauch ot)»i.es?icket, und nur mit Speck über!eaet am Feuer braten, wie den dem WortBraten angewiesen worden. Einige pflegendie zahmen Enten, ehe sie selbige aus nurgedachte Art braten, austobende Weise vorzubereiten: Sie mischen Eßig, Wein, gestos-seiien Inaber, Pfeffer und Würknelckenwohl durch einander, giessen dieses der lebendiaen Ente in den Hals, binden ihr hieraus mit einem stockn, Faden dergestalt deuHM zu, daß sie nicht so gleich sterbe, son-dern nach einer aeraumen Zeit also verzip-pele, denn ie länger sie sich roch beweget,je besser geher dieses eingegossene durch dasFleisch, alsden» rupffe» sie selbige, und ver-fahren im übrigen mit ihr w»e kurk vorher«erw hnet. Es lässet sich dieses Vieh wie dieGänse mäste», und wird ihr Fleisch destoschmackhaffter. Die Federn und Pflaumensind besser und edeler als die Gänse-Federn,auch soll es aesunder seyn auf denselben zuschlafen denn auf der Gänse ihren. Nicht weNiger kan das Fleisch eingesestet und im Winter lange Zeit frisch erhalten werden.
Enten-Gras, ist eine Art Rohr oderSa>i>ss das grün, lang und schmal meist ausstillen Wasser Gräben wächset. Wo es denGrund erreichen kan, stoßet es im Heu Mo-nat dünne binsiche knopfiae Halme» undRohr Aehren, doch ohne Frucht heraus. Esist Winters Zeit der wilden Mitten und Was-ser- Vöael ihre Nahruna, daher es auch denZunahmen wohl bekommen,
Entengrieß, Emengrüye, siehe Meer-Linsen.
Enten sind insaemcin alle Raub-
Voael, sonderlich einiae Adler, Habichte undFlicke». Vo nemlich falle» auf die Eurendie, die zur Baik abzmchter sind.
Enterben, heißt diejenige Person von der
Enterich Entzündung
Erbschafft in einem Testament aus denen in
Rechten zugelassene» llnachen, so allen»»»,?llndanckbarkeil oder Religion ankomme» ans'chlüssen, welche sonst »ach dem aenwn-„Erbrecht erben solle, als Kinder, Eltern,schwister. ^
Enterich, Enter, Ent-Vonel oder i»>>-pet, wird der Enten-Mann aenennet Exi»arösser und stäicker von, Leibe, als die Entm»nd kan man ihn bald, wenn er nicht wi°ist, an seinem Ringe, den er um den HMhat, und an der heiser» Summe, »lMden wilden Enterichen, erkennen denn dieEnten haben eine lautere und hellere Am-me. So haben a»ch d«e Enteriche an demSckweiffe zwey krummacbogene Federn, ml-che die Enten aleichsalls nicht haben. Tj,Enterich, verstehe ein zahmer, pflegt ansneu» bis zehen Enten, zuweilen auch mweniaer achalten zu werde».
k.mrcpas, ist ein unbequemer Gang daPferde so weder im Schritt, noch TW,noch Galopp, noch Jage» bestehet.
Enyian, isteintrefliches Mitte! wider denGisst, und das beste Stück in der Veh-AH-nep wiewohl es auch den Menichen in vie-len Zufällen, sonderlich in Verstepffmi, derLeber, des Milstes und Unns, iiigleichenwider das viertägige Fieber, Gifft, thörich-ter oder würiger H »de Bist, ansteckendeKranckheite» :e. nü^lich und verträglich iii.Diese Pflanze, welche am liebsten aus denBerae», an feuchten und lHattigten ortenwächset, hat grosse, breite und geldlM-grüne Blätter, einiger «nassen den Blattmder weißen Niese-Wurzel gleich, treidttei-nen hohlen, alänkenden und glatten, ohn-aefehr funss bis sechs Fuß hohen, und einesFingers dicke» Stengel, welcher mit etliche»Knoten ab-ietheilt, diese aber mit MV Mbzwen daran heraus »ewachseiien Rlätterii de-seüet sind. Die Blunien sind meistentbeilsgelbe, zuweilen auch Himniel blaue No-cken m ui findet sie auch mit weisser, glei-chen mit Purpur-sarbner gednpffelter Llulhe,welche lektere schier an der F,<rbe den Frim-larie» gleichen. Die Wurtzel, welche al!e>i>ezur ArlMu gebraucht wird, ist groß,glatt, äusserlich bräunlich, inwendig amaany gelb, «!>d uiiaenieiii biticr. S>^Vermehruna aeschiehet in de» Garten am be-sten von der Wurzel, welche,m Herbü ode«Frühlina gepflanltt wird, denn ob nil»i iv»auch gleich rom <^aamen ziehen kan, svMies doch allzulaiigsam d m>t zu.
Entzündung ist entweder an denen aus-serliche» Theilen des Leibes eine lede unze-wohnliche Hl»e und Nöthe, oder adereMrothe -usaeflossene und vo» allerhand lM'che» entstehende hikiae Geschwulst.
»erliei e» aber wird sonderlich die En/zuiw>Wder Lunge bey Menichen und Thieren darin-ter verstanden, welches theils von umnal-siaer Beweaung, sonderlich in starckerund kaltem Trinckeii darauf, fer»er°°.Verftvpffung des Geblütes und derMKe