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[1] (1764)
Entstehung
Seite
623-624
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es auch mit descnElnsay-^echern, Schüs-sel.!, und dergleichen da deren inimer sechsu ,d sechs sich in einander.len.

Einsalyen oder Einhöckeln, Heisset allerHand Fleisch und?,cize, so sich nicht laiiaedalten, in eine sathiqte L'ke leacn, und eine.Zeitlang darinnen durchbeissen und weichen!lassen. Siehe Vöckel.

Einsatz, wird dasjenige von schwachemKupsseroder Meßinz- Blech aetriebene, nach!dcrunterste» Form eines Hand-Korbes ein-gerichtete und mit einem Deckel versehene^Behältniß genennet/ welches vor diesem die!Mägde in ihre Hand-Körbe einzusehen pi?eg-!ten, wenn sie zu Marckte gienqen, damit !>e ^in dasselbe diejenigen Vietualien legen könn-ten, die entweder durch die darüber zu lie-gen kommende schwere Sachen gedrucket wer-den uud Schaden leiden könnte», als Eyer,Butter u, s, f, oder welche, wenn sie safftig,wie etwa das Sauer-Krant, die Driche durch ^den geflochtenen Korb ablanffe» lasse» wür- ^den.

Einsay, rflzaet das Geld, so man heutzu!Tage in die Glücks-Spiele und Lotterien leget. genennet zu werden. Ein ordentlicherWirt enthält sio> billig des ersten. Zum an-dern aber widmet er nur etwas gewisses nachProportion seines jährlichen Überschusses, wo-von im Art. Einnahme nachzusehen, sieheauch Lottene.

Einschiessen oderEinselzen, kei'lt den zuBroten sormnten Teig auf der Brot -Schei-be oder Back-Schauffe! in den Back -Ösenschieben.

Einschlag, (des Weines) werden dieschma-lsn von Leinewand over Barch nr geschnitte-nen, durch zerlassenen Schleie! aezogenen,und mit aii -rlcy kiasstiaeni Geivür^e, Blu-men und Gesckine, bestreuten Stielten ge-nennet, welche m >,n anzündet und zumSpund-Loche »es Wein-Fasse» hinein kalt,damit der oaranf zu laste d. schwache Weinneue Krasste und einen bester» Geschmack be-kommen, mitbiii desto langer deuren, derstarcke aber seine Farbe behalten, und nichtumschlage» möge-- Das vornehmste Stück «iallen Einschlaaen ist der Schwefel, welcheraber vorhero folgvn-er Gestalt aelckuterr wer-den muß: Man lasset nemlich solchen erstlichin einem Tieacl uberm Feuer zer-zehe», uadgiesset ihn sodenn, wen» er zergangenist, in ein Wasser, nimmt, denselben hernachwieder heraus, und lasst ihn wieder zerge-hen, und solches thut man zum drilten»,adl;Oder man stößt den Schwefel in einem Mor-ser gattk klein, thut ihn in einen Topff, gies-set viel Wasser daran, und lässet es also zu-sammen bey einer Stunde lang einsieden,nach diesem seihet man es zusammen durchei» klares Sieb, und lässet den Schwefelwieder trocken werden. Wenn man nun ei-nen Einschlag mache» will, so wirfft mandiesen Schwefel in einen Tiegel, und lassetihn daruiue zergehen, bis daß er lauter inrd:

Einschlag

Inzwischen nimmt ma»Würi--Ne!cken? Car'.damonien und Anis, zu einem Pumdsei jedes zwey Loth; Lngwcr ,vte,i"K«It,»Nischen Wcprauch, MaatenMuic-tcn-Nüsse, Iitiver rilv !/!>»-«fer, iedes ein Loth; vier Loth aest»s,cn-^m.met-Rinde», >>»d eben so »,-z MiikeaKt«d«Witzmuth, flösset eines Nuch den,ruh-et es in einer Schüssel durch euiund W'NIN man die Streifigen von arvderkii'newünd oder Barchent eine»- Spamie »deieiner halben Elle lang, und zwey bis die»OverFinaer breitgeschnitten, undder>>ch^sel fiüßig ist, so wirb eines nach dem »»demdurchgezogen, und obige 5p«. aufdeiMSeiten daraufgestreuet, hieraufsolche Glreiff-gen a-!s ein Bret aeleget, mit einemgeklopfft, und abermahl durch den zerlassemScliwefel gezogen, anch wieder mit demiZe-wurlze und Specereyen bestreuet, und s°Wallenfalls noch einm. HI wiedel-holet, darmfman sie endlich auf einom saubern Bret ab-trocknen laßt und bis zum Gebrauch rer-wahrlich anib'hälr. Ein -mderer guter Lin-schiw wird folgender Gestilt aemacht: -Muimmt zn sechs Loth Schw?«'el ein Loth Re-aclcin-Blumen, Zitwer, Ä-vl-Wurk, Mi>-stix, rrockeiii » Storax oder Calamit, C«-dainomeil oder Paradis-Kerner, ^dce mLoth, und hierzu noch sechs Loth NMWuüzel- Di.'ses alles wi>d gegossen, zW-ver aeniacht und uns ein neue? Tiich !«-bald solches mit dein warmen Schwell ükr-zoaen worden, uestreuel, so ist der iLiincWfertig, welche» ma» nachgehende nach Kchl-lcn in Stücke» nn!> '-r i?en ichneideii kail.Man »lacket auch Einschlag-Spane lwli hi-selnem Hol«, ankerchulb Spannen laiiii undvvii zweyen Fmaern breit, zerlässet aeläam-^ten Schwefel, ni.» jiel^et die Späne dadurch,und weil der Schwefel »ech warm ist an k»Spanen, sorenaet in». auf beyden seite«unter einander aemeiute puwerisirte >rei5eVeil-Wurl; iind kleineestossenen weissenÄcy-rauch darauf, so sind solche Späne zum Ge-brauch bereit. Die weisse V al - Wurlz >Mvorhero über dem Feuer in einem Becken ge-trocknet, kiem genossen, durchgesiebet,^in einer zueemachren Schachtel oder BiManfbeh. il ii werden. i>'s w-rd aber dcr Ei»-schlag auf zweyerley Art «eaebeu, enlwedttden, leeren Fusse, worein der abzuiiOiidti^ein loniiiie» foll, da ma» nemlich caiiStucklein Einschlag, welches nach .t er Gmiedes Fasses prooertioinret seyn >n »V, a»!»»-det, zu dem auf die Seite und unter iicl> ge-kehrten Spund Loche hinein hält, bis cs q>>rverbrennet, folalich das Faß wohl versirmel,damit kein Riiich heraus km; oder wel,wenn das Faii bis ohngefehr eine gutebreit vom ^pnnd-Loche voll ist; soman den Einschlag an, und hält ihn zin»Srnnd-Loche hinein, bis er ansaebrekwci'alsdenn füllet man das Faß vollends

und gar an, und verspundet es, ohne vl«

i Zeit zii erlieren- Die auf solche Art zu^Leiteten Fässer lassen deii Wein nicht kahmc>n.

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