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Einbau Tinbeer
Einbinden Einbrocken ei.
gebundene und oben mit einem dergleichenHenckel versehene Gefasse genennet, wormitman das Wasser aus dem Brunnen schöpftet,daher sie auch Born-Eimer heissen; oder,wenn man sie etwas kleiner und leichter, inden Pferde-Ställen, die Rosse daraus zuträncken gebraucht, Pferd-oder Tränck-Ei-mergenenner werden. In Gestalt dieser Ei-mer werden auch die bey entstehenden FeuerS-Vrünsten zum Wasser-Schöpffen, folglichauch zuni Lösäien gebrauchliche Gefässe be-reitet, welche dahero um ihres Gebrauchswillen Feuer-Eimer genennet, und, damitsie im Wcrffen und Fallen nicht brechen mö-gen, von starckem und dichtem Ledcr gemaltund inwendig andenNäthen wohl dnrchpichtwerden. Man bat auch leichte von Tannen-Holtze gemachte Trag - und Wasser-Eimer.
Einbau, Eingebäude, ist diejenige höchst-nöthige Verrichtung, da ein sorgfältigerHaus-Vater bey dem Ufer, welches von demFluß sehr ausgewaschen und weggerissen wird,auf allerley Art vorbauet, daß solches nichtweiter geschehen möge: Und also ist der Ein-bau nichts anders als theils ein tüchtig Mit-tel wider den gewaltigen Einriß eines Flus-ses in seine Ufer, theils eine richtige Leitung,daß derselbe an einem Ort des Ufers, wo-selbst es nöthig, die Erde abspüle, und aneinem anderen Ort, wo es verlanget wird,wiederum anlege. Das allermeiste hierbeykommt darauf an, daß man zuförderst dievireawns Linie des Flusses wohl untersuche,und daß sodenn des Wassers Stoß, wo esnöthig, gebrochen werde, Z» diesem Endebedienet man sich derer Vermahlungen, Zun-gen , Strich - Zaune und Slrohm - Körbe u.s. s, von welcher Arbeit man nützlichen Unter-richt Mdetlin Leupolds l'kesrru /Vlzck. tty-lirvleckiuc. §. 194 Lc seczq. Dieser Einbaukommt in der Land-Wirtschaff! immer vor.M<ui hat vielerlei» gemeine Arten, als mitStein-Körben, mit Pfählen, so mit Weidenwie ein Zaun durchfiochten, und mir Erde odermit Steinet? gefüllet werden; ferner mitVerschaalen und dergleichen. Wein dieseArten sind alle nicht durabel. Mit steinernenMauern aber solches zu thun, ist vielen zukostbar, daher wollen wir im Art. vom "Mas-ser-Ba» noch eine Art vorschlagen, die manauch in einem allhier 1740 herausgekomme-nen Boae.n unter folgendem Tire! beschriebenfindet: Neue Angabe in derCisil-Bau-Kunst,welche lehret den Wasser-Bau wohl einzu-legen.
Embeer, wolffsbecr, ist ein artlichesund schönes Gewächs, welches in schattichtenWs-dem, an feuchten Gräben, und bey denHecken hervor kommt. Erstlich wachsen vierBlätter oben ans einem glatten cmderthalb-vder >wey Spannen hohen Stengel, und aufdiesem noch ---n kleiner Stengel mit kleinenMckMein hervor , in deren Mitte eins schwark-!..-a!?ne !uu- e Beere stehet, in der Grösse,.... . "-"k-en- Beerlei«, «vnnne»
!e^,eutsr,',!sse Sckmlem liegen. fri-
sche Kraut geflossen, und über dielegt,h - iiet die. En,Nunduiigen derselden; DW
Saame sowohl^als das Kraut wiederstehend'^,
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das Kraut alleine sowohl die Pest-Beuie/»!-
Gifft, euriren die Unsinniakeit, und s,ndgutes Mittel wider die Pest, wie denn >
andere hltzlgei.GLschwure und offen-heilet. '
Einbeiyen, siehe Einböckeln.
Einbinden, Eingebinde, heiffetMa«,Orts das erste Geschcucke, welches einem n-gebohrnen Kinde sogleich nach empfM-ii»Tauffe von seinem Tauff - Zeugen vereb. iwird. "
Einblar, ist ein kleines hell-arüneS inschattichten Waldern wachsendes Kräiitiemwelches mit einem einigen Blat versehen j»'aber wenn es blühen will, zwey bekomm^die eines subtilen und zarten Wesens sind-
- es treibet einen Stengelaus mit kleinen W-stn geährten Blumlein, die noch. sM«,als am Hollunder sind, darauf endlich rotheBeerlein folgen, die von den Leuten ohneSchaden genossen werden können. Es dlö-hct im Majo. Die frischen Blatter di-s-ZGewächjes, oder auch das Pulver davon hei-let nicht nur alle Wunden an denen Men-sche«? die aber vorhero mit Wein müssen «nS-gewaschen werden, sondern sind auch eiiißr-treffiiches Mittel für die aedrnckten Pferde,
Einböckeln, Einbeiyen oder Einsalye»,gebrauchet man, wenn einige Eß-Wamvon Fleisch und Fischen mit Saltz bestmchund in dieser Lacke eine Zeitlang Mi-Halten werden. Siehe Böckel und So-ckel-Fleisch.
Einbrechen, wird von der Gerste mddmHaber gesagt, wenn solche überständiz Müberreiff werden, folglich die Aehren oderNi-spen selbst von den Haiinen abbreche»/ chman noch zu hauen anfa'nget.! Einbrennen den Schweinen, heißt! zum Bruh-Futter vor die Sauen keß«-te geschrotene schlechte Gelraide, Ei«Spreuer, Kieyen und dergleichen, müMsem Wasser begiessen und wohl durch cm»/^ der rühren. Ein anders Einbrennen >hj wenn mit einem glöenden Zeichen-M'auf die Wein-oder Bier -Fässer, VimebTonnen und anderes höltzernes Gefasse Mweder der Innhalt derselben, oder oder s«! Nahme oder das Wappen dessen, dem sie Mgehören, gebrennet wird. Siehe Vram'j mablen.
! Einbringen, Heisset das Getraide IM! dere Feld. Fruchte zu rechter Zeit voni W! in die Scheunen, oder andere gehörige
!' Einbringen, Eingebrachtes, baMKwird iedes"und alles dasjenige verM"
- was eine Weibs - Person bey ihrerthung zu ibrem Mann, stat einerbrinset Siehe Eye-Geld --
Einbrocken, ist eine NedenS -Art der»
che, wenn sie Zweyback, Bretzeln, Seinm.! Brot Uiid dergleichen zerstüM oder p'
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