Druckschrift 
[1] (1764)
Entstehung
Seite
587-588
Einzelbild herunterladen
 

-->1'

- W '!l MMi ^ !

K'p'si->li» i».

;87

Düngung

Düng ung

P Mtz.^ ?''!

i!1l^ - U

!>W^.

'kDk!^

' 'SK -

gexrüfet. Uiberhaupt muß man diese Ver-acht babey brauÄicn, daß man einen solchenzichereiteten Saamen nicht in ein an sich fettesunv gutes Land bringe, sonst bekommt manleicht Stroh vor Körner. Hiernächst lassensich diese Laugen besser in Garien und beydenen Baninen brauchen/ wohin auch Valle-monts Absicht eigentlich gehet. In Rirch-mc^ers >li! !u^ rzncio. Ehy-

Uiischeü Wegweiser, INI Li.iul-erllconcenriarv,dein Engeiicknder Sharrock und andern fin-det mau noc.? mehr dergleichen- Vielewollen den so belobten Salpeter, der zu eini-«en dieser Laugen genommen wird, nicht paßi-rcn lassen, vorgebende, daß derselbe vielmehrschädlich sey. Allein es kommt aus das Land«il. Ein an sich saures Erdreich schickt sichnicht gut dar;u, sonst aber ist er alierdnneseine Düngung. Des Herrn v. ivi»-

wie von Gummi L»!»! in Terxeiitin aufge-löset, inaleichen Terxeiitin mit Vech veriui-schek, starcket und heilet die Wmtzeln undPflanxen nicht allein, sondern dünget auch,wie davon ein paar Boaen: c»?',-, des er-öffneten Geheimnisses Herrn O.vonder Universal-Äeriuthrung der Baume undCtauden-TeWckchse mehrern Belicht thut-

Düngung, ist nichts anders, als die Art«nd Weise" w? und wenn und wie dieserknri; rvrhero beschriebene Dünger-, mit rech-tem Nuye» zu gebrauchen- Es geschiehet aberbieseDünktting ausdenenFeldeni und Wiesen,in denen Garren, Weinbergen und Hoxffen-iMten, zu verschiedener Zeit und auf unter-schiedliche Arr. Was dieFelder-Düngung anbelanget, ss ist solchenach denen vier unterschiedenen Zeiten, da siegewöhnlich veraenommen wird,'auch vierer-lei)! Die erste Di'mguug geschiehet;vr Win-ter-Saat , auf das brach-lieaende Feld imJunis, wenn die Sommer-Saat volüg ver-richtet ist; worbe» zu merckeu, daß, so baldder Mist ausgeführet ist, derselbe auch so-gleich gebreitet und aufs eheste, als es seynkan, untergepflüget, und ja nicht lange aufdem Acker liegen gelassen werden solle, damiter nicht'zu sehr ausdörre, und die besten

^5 HZ

net, weil man in: Herbste, und zwarOetober oder November, ehe es zuge-nemnach aller gethanen Feid-Arbeit, dcn^i?aui dasjemae Feld, woraui diestn Evmmk>-über die Winter-Frucht aestanc-en,Ksrn-Aecker zu Gersten, und denn Ms '»zu Gersten oder Hirsen ins Brach.M;n Heyde-Korn, Hanss- und Lein , S.Mx/oder auch aus die Aecker, worein küüffii»-«

aber nicht Zeit übrig gehabt, das Winter-ipfenFeld zu düngen, und daher» erst im Augusts -den Mist auf den geruhtten Acker, so baldderselbe eingeeget ist, führet, auch solchenalsvimld unteraclert, und entweder Weckensder Kornze. darein säet. Wiewohlen die-se Düngung nicht so gut, ais die erste ist.An einigen Orten führst man auch kurvenund guten, aber nicht sirrhigten Mist, ausdas bereits gessete Land, wenn die Saatschon aufgegangen und etwas erstarcket ist,und zerstreuet solchen gleich vom Wagen, aufdem Acker und den Saamen, weicher, darun-ter den Winter über warm liegen, und nichtso leichte auswintern soll Die dritteDüngung wird die Herbst-Mistsuhre genen-

Iahr das Kraut kommen soll, ausUAbey Zeiten bereitet, und im alten AM'»unterstün-et, damit er also über Winters«'-faulen, uud dessen Fettigkeit sich wohl,»hmAcker einziehen kau. Der Mist wird gemei-nialich Aeilen-und Beet-weis,, wiezuK«^-esüilageu. Die vierte Düngung yM-het wenn matt im Frühlinge zu Acker zie-het, und den Mist, den man vor Walkersuech nicht gehabt, oder wegen anderer Ver-richtungen, nicht hinaus auss Feld briü«lsmien, nun erst hinauswarts iin April, MGerste, Hirsen, Heyde-Korn, und an'«dergleichen Getraide, aus den Winters ge-stärkten Acker, so bald derselbe wohl aech-ret uud eiuaeeget ist, ausführet, darmsbald unterackert, und denn darein ßeüwiewohl diese Düngung nicht ss gut, a!idie voriae ist. An denen Orten, wo umkein Brach-sondern Jahr-Feld hat, welchciinan nenilich nicht brach liegen läßt, sm-dern alle Jahr bestellet und gebrauchet, be-dienet man sich dieser Düngung am al-lermeisten in dasjenige Feld, so Myimhlnach einander getragen, und also dies»Sonnn« brache^ lieaen und ruhen solle.Darein saet man allerhand Zugemüse endKüchen Speise, und wenn dieselbe wiedervom Acker abgebracht, so wird der Acker ze-rühret, und bald wieder mit Koni bestehdarzu man denn nicht allererst düngen bm>Die Felder zu düngen, dienet nebst dem-w.'s bereits unter dem Wort Dünger, i«dem Alphabet angeführet worden, der?clM-Mist, welcher vor den besten und stÄciMuuter allen, Vieh-Mist gehalten nmd, da-her» man auch die Weine» - Leui-HaichH»-den-und Riebsen Aecker damit eerne d»get; Kuh-Mist ist etwas schwacher mid iMdani't werde!« d>e K»wer SclüvKw-er, als im Ä«:

Garten anwende!! ; der Roü-Mder, wenn er mit Küh-Mst »ttweMwird, dienet in den niedriaen Felder». ^Sehaaf-Bferch will trockene und ebene s'der haben und dauret m nass.'üschädigen Feldern nicht lanae, weilund audere Regeu solchen bald wse^r uwaschen, so daß mau ihn zum oarern ^andere ^ahr sast nicht medr.kpure,..^lich ist noch zu merclen daß eniter des Erdbodens Art und Gelegeuhen ^

sig erwegen uud beurtheilen jolleund

V'Mit

F>

-nid wie starck solcher zu düngen; ^da^ ° ,Exempel die feuchten und nassenlezei? sett und wohl düngen lassen -zmit, wenn sie gleich naß gefrieren, ^