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DachS-Hund
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den Tag früh einen andern mit ein paar Stö-bern auf den Rüben-Feldern herum visikireil,wenn nun der Dachs von diesen aufaetrieben,nicht erwischet wird, so gehet er nach'dem Hol-ze und in seinen Bau, da sich denn dieHaubeselbst hinter ihm zuziehet, und der Dachs sichalso lebendig sänget, daß er nicht wieder her-aus kommen kan. Es ist diese Dachs - Haubeinsonderheit an denenjenigen Orten wohl zu ge-brauchen, wo die Dachse in Bergen und Hü-geln sehr liesse und feste Wiurer-Bäue haben,daß ihnen nicht wohlbeyzukommen, noch die-selben füglich heraus gegraben werden können.
Dachs-Hund, Dachs-Rriecher,, Dachs-Gchiicffer, ist eine Art von kleinen Jagd-Hunden, welche auf die Dachse abgerichtet,und solche damit zu sangen, gebrauchet werben.Sie sind einer niedrigen Statur, haben einenlangen schmahlen Leib, und niedrige etwaseingebogene Füßlem, damit sie desto besser imKriechen und Schliessen fortkommen können,sie sind allerhand Farben, doch meistens braun,Otterfarb oderschwartz, und haben glatte undkurke Haare. Es giebt noch eine Art, welchegerade Schenckel haben, aber Stock-härig,wie die Wasser-Hunde sind- Die ersten gehenlieber in die Geschleiffe, und sind zu demDachs - Fang darum besser, weil sie längerunter der Erden verharren können. Die'an-dern lausten besser ober der Erden, gehen mitstrengerm Anfall in die Geschleiffe, weil sieabergarzuhiyig, und sich dahero geschwindabzumatten pflegen, müssen sie desto eher wie-der heraus frischen Athem zu schöpften - Wennsie drey Viertel- oder aber ein Jahr alt sind,muH man dieselben an den Dachs-Bau brin-gen, und einen alten abgerichtete» Hund hin-ein fahren lassen; So nun derselbe etwas ge-funden, vorbiegen und anschlagen wird, mußder junge Hund solches anhören, und hierzuaufgemuntert werden. Ist folglich der DachsKusgegraben oder sonsten lebendig gefan-gen worden, muß man solchem die Fän-ge «usbrechen ober abkneipen, damit erden jungen abzurichtenden Dachs-Hund nichtzu scharffangreiffen, und dieser dadurch dasHery ein ander mahl wieder anzugehen verlie-ren möge: hiernächst den Dachs in eine vonBretern verfertigte und mit Erden beschütteteRöhre lauffen lassen, den Hi,:nd aber nachzu-kriechen anhetzen, und zum frischen Angriff!aufmuntern. Damit auch ein solcher junger,Hund desto begieriger werden möge, muß Man -ihme dieserwegen nicht alleine frolich und 'freundlich zusprechen, sondern auch denselben!durch gegebenen Schweiß hierzu genossen nia-!chen. Diese Dachs-Hunde werden auch von ^einigen als Gröber-Hunde gebraucht, um jdie Haasen und Füchse, so sich währender Jag?- lJett verkriechen, ausznstöbern, »der die II- >lisse mnd andere schädliche Thiere damit aus-1zufpüren , und auszugraben. Man hat auch ^grosse starcke Dachs Hunde, damit man imHerbste bey Nachts denünfdie Nahrung ge-henden Dachs, wenn er von den Spur-Hun-den ausgetrie'den NMdeil, i» dclM und zu sau-gen pfleget.
Dach-Späne DamastDach - Späne, sind ohngefehr
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Zoll lange nnd gute drey qverFiNger breirexm,.iie Späne, welche aus Tannen-oderHvl!-e gespältet, und bey einfachen Zie-elM-chern, unter die zwischen denen Dach-A^,'bleibende Fugen anfdie Latteu geleget lüch»damit der Regen nicht in das Gebäudekönne. Sie werden Bundwejs demnach verkauffet.
Dach-Sparren, werden diejenigenAi,.mer-Hö»?er genennet, weiche das DachMiren, und worauf die Latten gcnagcli «Ä-den, das Dach darauf zu legen.
Dach-St»hl, wird derjenige Enibzi, ^Zimniernerck genennet, worauf einmeines Dachwerck, oder die Sparren gleichstruhen, und ist demnach nur ein zMüzszStück eines Daches. Er wird eingetheilet >»einen stehenden und liegenden; beybe abi»sind wiederum entweder einfach oder doppeltverschweüet, davon siehe Math. !^». llida-haupt aber kan man inhauswirtlichen m!»«-
nen Bau Sacken sick sonderiil!, s'r
ncn Bau: Sachen sich sonderlich Hr. ^..'Nn-ck-leins Nath. Anfangs-Grilnde zur Bau-Kusiund Gärtners Schafften bedienen.Dach-Ziege!, suche Ziege!.
Däinlein, siehe Dam-Hirsch.Dämpsscn ein Essen, wirb in der KWdiejenige Handlung genennet, wenn ms,eine Speii'e in ein Casserol oder TWlhnt, solche über ein gehöriges Kohlfeucr Mi,wohl zugedeckt hält, daß die in Dammausser dem mit verfliegende Krafft dalbqbleiben, und sich samt der daran befindlichenBrühe in das Esse» nach und nacheinkoche, so, daß zulegt nur so viel iibiizbleibet, als man an das Eilen zu giessenm-thig hat. Von diese» ist folgende Mel^»mercken: Je langsanier gedänzpffteEmkochen, ie besser und schmackhafftcr siewerden; kochen sie aber jählmg, sdmußman öffrers daran giessen, ivodurchabecdie I'us oder Lruhe" den guten Geschmackverlieret.
Dänische Bücher,siehe ^.uch, Jagd-Tuch,Däyen, suche Zehcnd-Dahle, stelle Dohle,
Dainasi, ist eigentlich ein seidenes Tcm-be, weiches zuerst inDamaseoerfiNibclimr-den, und daher auch ft.ne Bem'iimiinl tt-komiuen, der hernach auch aus Leine», I»gar Wolieu-Gar» nachgemacht werde», ^bald erwehnet werden soll. Es bestes?: urechte Dainast aus einem seidenen Zeug, ^einen zlänkendenBoden zuin Gn>>ll'dat, darein eingestreuete Blumen »:>d Mken gewircket, er ist ein - oder zwey-fa?«und iu den Blunien wird offc auch geZivina-Seide genommen. Er wird theils in Mumtheils in Hsiland, ingleichen in Fraiickrciu«sabneiret, davon der erste der °
bene. Nechst diesen findet sich noch einc^'drreAtt, da die Blumen undeinen! Atlas - Boden gewirclt, welcheschiechter gjs Sie vorige, und