5«? Crocodil Cren,Rasch
Cryselith ?r»ßak »z»
die bcvden Schaalen am Hinter «und Vor-der- Tritt zusammen zwinget, dieselben gleichneben einander sehet/ und also, weil sie vor-ne» durch den Zwang runder werden, als einCreutz machet; welches cm Thier Men oderfast gar nicht thun kan.
«Lrcuy- Vogel, siehe Grieniy.
Crcuy-'Mlirrzel, siehe Lreuy-Rraut.
Crocödil, ist cm in Egypten sonderlichbekanntes Thier, so im Nil befindlich, dock)aber auch ans Land kommt. Es ist ein »er»woa-mes und -rimmiaes, i» Fußlanges, mit4 Füssen, krummen Klauen, einer schuppich-ren und schiiüfreyen Haut »ersehenes und sastso dickes Thier, als cm Faß von z Eymern.Seil immer wuchsen,, und hat einen weitenRachen, der unten unbeweglich und sonstmit schwarten grossen Zahnen versehen ist.Es halt sich sonderlich im Schilff- Rohr auf,und kan, jedoch nur in gerader Linie. ohner-ochtet seiner Grösse sekr geschwinde, nicht aberin der Rundung laufen. Leaet seine Eyerim Sand, wo selbige von der Sonne ausge-brütet werden.
Crocodillen - Stein, wird im Maaendieses Thieres gesunden, und ist ein Mittelwider das Qvartan-Fieber.
ist eine Blume. Man hat weis-st», gelben, purpurfarbenen, Violbraunen,gespienaeten, einfachen. Wachset gerne inder Sonne, wird im September verpflan-zet, blühet im Merh, ja vfft im Febr, schon.Dienet aber nur zur Zierrath. Heißt auch
Lzrrbzmux.
0oc/„, wird auch der Saffran genennet,davon siehe diesen Art.
c-smr wird auch bey denen ein
aus Mineralien und Metallen künstlich bereiteteS Kalck-Pulver genennet, dergleichencrvcu! iVi-iriiz, der von Stahl und Schwesel,
it. Lrocus mernOnrum, der VVN ^nrim. UNd
Schwefel bereitet wird.
'/.'V, siehe
Crone, wird der zunächst über dem Hufbefindliche Theil an dem Fuß eines Pfer-des genennet, welcher mit denen ausdas Horn hinuiiterhckilgendeil Haaren bedeckt ist,
Crone, oder Cron Gehörn, heißt bey derIa'gerey, wenn zu oberst an der Stange ei-nes Hirsch-Geweyhes drey, vier oder mehrEnden zusammen kommen, die gleichsam eineCrone fcrmireii.
Tron - Leuchter, ist ein aus Meßingbereiterer Leuchter, der entweder han-gend, und rund herum in die Krümmegebogene, und weit hervor ragende, mitallerley Verzierungen versehene Arme hat,»der stehend auf einem Fusse, und mit ebendergleichen Armen auf beyden Seiten ver-sehen, an deren Enden die Dillen sich be-finden, dergleichen in denen Kirchen, grossenSälen und Stuben gemeiniglich anzutreffen,
Tron-Rad, siehe Ramm Rad.
Cron-Rasch, ist ein wollener Holländi-scher Zeug, der an Güte der Sarxe gleich
kommet, aber nicht die Breite hat als die-se, Man bedienet sich desselben meist zu lln-terfuttern, und hat man gepresten und unze-presten.
Lrysolitb, oder Chrysolith oder Geld-Stein, ist ein goldfa'rbiger sehr harter undhell glänzender Edelgestein, wenn er der rech-te ist. Es sind aber noch geringere, als ckryei«ärum und >1e>ickrM. JA nicht mitdem lop-ii zu verwirren.
CrystaU, ist ein länalicht rund geschliffenerdurchsichtiger Stein, der aus einem zähen Erd-Saffte erwachsen, und von einem hellen Stein-Wasser, als dem Saamen des Steinwerdensherkommen. Es wird derselbe auf denenAlpen, in den Hungarischen, wie auch Böh-mischen Gebirgen, ingleichen in Schwedenund JKIand gefunden. Man pfleget der-gleichen in Silber eingefasset, denen kleinenKindern mit anzuhängen, um damit das hi-tzige und juckende Zahn-Fleisch abzukühlen,und ihnen deshalben zuweilen dasselbe damitzu bestreichen. Man hat vielerley Artendesselben, davon das Natur, ^enicon nach-zusehen. Er hat eine kühlende und zusam-menziehende Krafft, wie er denn eben durcheine zusammenziehende und zeliescrende.Krafft, so die OKymlci Geist nennen, desStein - Wassers als des vekicuii dieses Gei-stes uiid also seine« SaamenS, zu entstehenscheinet. Allein man macht auch diesenStein aus verschiedene Weise aus GlaSnach, welcher aber zerbrechlich ist. Indes-se» ist doch solches das Crystall-Glas, wor-aus diü Crpstallenen Spiegel verfertiget wer-den
Krystall», und Crysta'.llsircn, sind pro.und Geschäffle der Chymie, welche son-derlich bey denen Saltzen und Metallen vor-kommen, wenn man sie in Crystallen anschies-sen lässet. Z. E- Grünspan-
Blumen oder Crystallen, .lunon,,;
d. i, Crystallisirtes Silber, OMiiiWeinstein-Crystallen :c.
krystallinische Feuchtigkeit der Augen, istdiejenige Feuchtigkeit in Venen Augen derMenschen und Thiere, welche durchsichtig wieCrystall und zwischen der wässerigen und glä-sernen Feuchtigkeit lieget, zum Sehe» aberhöchst nöthig ist. .
Crystall, oder CrystaU-Spiegel, ist emWerckzeug der Belrügerey, des Aberglau-bens und der Boshcit derer Zauberer oderdoch abergläubischer Leute, die das gemeineVolck kluge und weise Fr«uen nennet, dasgotteSvergeffene uns ungläubige Volck abAin allerhand verborgenen Dinge» wider Got-tes Wort fraget, und alsdenn in solche Cry-stallen-Spiegel oder Gläser zu gucken ange-führet wird, wo sie ihnen allerhand Bilderzeigen und aus ihre Fragen deuten. Wir wol-!sn hier nicht ausmachen, ob die List-und derBetrug sann dem die Sinnen und Phantasiesolcher Leute bezaubernden Aberalauben odereine besondere Beyhülffe des Satans, jaauch ein ausdrücklich Bündniß imt demstl-R 5 den,
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