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C e e m e
Crepon
Cretische Tymseide Creutz ;:6
nen, Lavors, Pocale und mancherley kostbareTrinck- Geschirre ausgesel-et werden. Oderman rangiret an deren Stelle Oraelweise diefeinsten aeschnittenenWein- und Bier-Glä-ser/ Becher und Kannen, auch muß die Thü-re, womit dergleichen Schenck - Tisch zuge-schlossen werden kan, öffters zugleich einenTisch abgeben , indem sie sich Herunterwertsaufschlagen lässet. ^ ^
Creme, oder wie es die deutschen Koche«ennen, eine aesnltzte Milch, oder noch aufdie gemeiiiste Art, ein Mus, ist ein Essen,welches aus Wem, vielen Eyerdottern, Zu-cker, Aimmet, Citronen, Pistocie», Man-deln, Chocolate und andern Dinge» geko-chet, und als ein dicker Milch-Rahm oderGallerte vorgestellet wird. Eine Art von denbesten Cremen ist folgende: Man setzet einRössel guten Wein p»n Feuer, nnd lässetihn sieden: Schlüget inzwischen in ein anderTopssgen sunffzehen Ever - Dottern, davonaber öasWeisse aufs reineste muß weggethanwerden; giesset einen Eß-Löffel voll Weindran, und Srucket von einer Citrone den ^Safft hinein, qbirlts wohl durch einander,^schüttet ein Hai» Viertel-Pfund Zucker dar-zu, giesset den siedenden Wein an die Eyer-!Dottern und qvirlts beständig, sonst rinnetes zusammen; seket es darnach bey ein Kohl-Feuer, und rühret es immer; wenn es an-fänat dicke zu werden , so setzet man eS vomFeuer weg, und lässet etliche Tropffen kaltenWein drein fallen. Endlich lässet man denCreme durch einen Seiher oder Durchschlagauf dasjenige Geschirr lausten, darauf er sollangerichtet werden; wirfst er etwa Bläslein,so streichet man sie mit einem Messer odersaubern Sxänlein herunter, und lässet ihnkalt werden, da man ihn denn beym Anrich-ten mit Citronen und geschnittenen Lerbeer-Blätteru zarniren und auszieren kan. MitMilch nnd Mandeln wird ein Creme folgen-der Gestalt zubereitet: Man nimmt emViertel - Pfund Mandeln, und schüttet siein eine Casserole, giesset Wasser darauf, undlässet sie einen Sod thun: Hierauf ziehetman ihnen die Haut ab, und leger sie inkaltes Wasser, flösset sie darnach in einemMöisel gank klein, in währendem Stössenaber wird Milch daran getropffelt; inzwi-schen setzt man auch in einem Topff ein Nss-sel Mich ans Feuer, und wenn solche siedet,so qvirlt man die Mandeln darein. Fernernimmt man von zehen Eyern das Wessse,thuts in einen Topff, und qvirlt es rechtklar, schüttet ein Viertel-Pfund Zucker, undein wenig Rosen-Wasser darzu, ziehet dasEyer-Weiß mit der gesottenen Milch ab, se-tzet es an ein Kohl-Feuer, und rühret es solange , bis es beginnet eine Dicke zu be-kommen. Endlich streichet man es iwrchein Haar - Tuch, oder lässet es durch einc -Durchschlag laussen, und garmreteo u»ch Be-lieben.
Ercpc>n,ist ein Englisches halbseidenes odcrauch gam; wollenes Gewebe , so ein - oderauch mehrfarbig ist, theils glatt, theils ge-
streifft, und ausser diesen von verschiedenerSorte und Giite.
Crctischer Diptam, siehe Diptam.
Crctische Sald-y, siebe Salbcy.
Lremche Tymletde, ist eine Art von Filz--Kraut, so auf demTymian zu liegen und zuwachsen pfleget, bestehet -ms dünnen braunenund haanchten Zäserlein, die sehr würnhaff-tig riechen. Ist zum Purgiren und das Hauptzu starckm dienlich.
Crcuy oder Lrcuygcn, ist eine bekannteArt eines Augchenckes des Frauenzimmers,. welches in der Form eines Creukes, aus unter-schiedener Materie, gar zierlich gearbeitet ist.! Creuy, heisset man auch den in der Mitte^Creutzweis über einander gehenden Rahm an. einem Fenster, darinnen die Flügel banne» undI daran anschlagen, von dessen BeschaffenheitsieheFcnster-Rahm. Es svlldieser in dieOeff-! nungen an ieder Seiten drey mahl befestigetwerden, daß er sich nicht werffe, woraus al-lerley Nachtheil erwachsen kan. In steiner-nen^ Gebäuden, da die Oeffnunaeu mit Werck-Stücken ausgesetzet sind und man d->s Creutzdarein befestiget, pfleget man auch daher die-se steinerne Einfassungen einen Erei-y-Stockzu nennen.
Creuy, heißt an einem Pferde das äusser-ste Theil von dem Rücken, welches gleichüber den Lenden des Pferdes ist. Dasselbesoll mit der Brust eine gleiche schöne Über-einstimmung haben: Denn wenn die Bruststarck, das Crem; aber schwach ist, so bedeu-tet es, daß ein Pferd vvrnen viel, zurück aberwenig Krafft hat, und also auch im Gegen-theil, wenn das Creutz starck, die Brust aberschwach wäre. Es soll also das Crcu?, rund,breit und starck, durchaus aber nicht abge-schlissen oder sxitzärschig seyn, nnd das ausobangezogenen Ursachen- Wenn sich einPferd im Creui? wel»e gethan , so kan mansolches aus folgenden Zeichen und Umstan-den erkennen: Erstlich, wenn es aus demStalle aezogen nnrd, so gehet es mit denHinter-Füssn, als wenn es auf dcn Zehengehen wolte, und gehet mit dem Creutze garstciff, hernach beugt es sich auch sehr, wennman esaussCreust drucket. Solchem Unfallabzuhelffen, nimm erstlich Schwarz-Wurtz,so auch Beinwells oder Wallwmtz aenen-»et wird , Lein - Saamen, Eidlich - Wur-zel, Haus - Wurtz, (;ri5cum, jedesein Pfund, dieses wird alles zusammen ge-stoßen, ein Pfunb Terpentin darzu gethan,und in Wein gekocht, folglich dem Pferdeoben über das Ereuk geschlagen, und miteinem Tuch fest aufgebunden, dren Tage langdarauf liegen gelassen, und dem Pferde alleTrge ein Löffel voll davon unter das Fut-ter geaeden, solches macht erstlich die Ge-iencke wieder frisch; Darnäch nimmt ma»Odermennige, Nachtschatten, Osterlueey,Aeyfuß, Schell - Äraur, Eisen-Kraut, je-des eine Hand voll, thut alles in einen Topff,giesset zwo Meß-Kannen Bicr darauf, undlässet es wohl kochen; Damit werden demPferde die ^chranck-Admi nsch der LängeR 4 her-