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;iy Consers-e Contract
kontra-kaufft Corallen-Baum
tercn Zucker überzogen und minderfein sind,oder sie sind schlecht und erst mit Stärck-Mehlund sodenn mit Zucker überzogen; Denen nochbeyzufügen alle übrige candirte Sachen, als Ci-lronen-Berge, Pomeranücn-Cräiiye, Cro-nen, Sterne und dergleichen Figuren mehr,mit denen ein jeder Condinr fast unzähligeVeränderungen machen kan, so daß mit dieseneinKörbgen.oder eine gantzeTaffelauszuputzen,siehe Aufsay.
Konserve, Heisset man dasjenige, was mitzeläutertem Zucker vermenget, und mit selbi-geni auf eine besondere Art eingemachet, das,«Ssichaufeine lange Zeit beybehalten und zu«öthigemGebrauch cvnserviren lasse. Es wer-de» unter andern hierzu am allermeisten aller-ley Blatter, Blumen und Garten-Fruchte ge-braucht, daher unter eines ieden Erklärungebenfalls dessen Conserve zu machen, erwehnetwird: Alles aber, das man zu Conserve brau-chen will, muß vorherv klein geschnitten, geflos-sen oder gerieben, und alsdenn erst in gewisserProportion mit gekochtem Zucker vermischetwerde», daben aber folgendes in acht zuneh-men, daß zusördest alles, was bey Zuberei-tung der Conscrven gebrauchet wird, rechtsauber und rein, sonderlich nicht fcttig sey,und daß man hiernechstdieseArbeitzu rech-ter Zeit vornehme, die Conserven ja an ei-nem warmen Orte giesse,bilde und zuberei-te : Wie sich denn viele hunderterley artigeSa-chen, als verzogene Nahmen, Zahlen, Wapen,Früchte, Schlucken, Würste u.s.f. ja was einemnur selbst gefällig seyn mag, daraus bildenlassen.
, siel)e Alleen.
Contract, ist ein Vergleich und Handel,vermöge dessen zwey Personen, oder wohl meh-rere Parteyen sich freywillig und ungezwungenunter einander vereinbaren, so daß einer demanderen etwas zu thun und zu geben sich ver-bindlich machet, dergleichen sind alle Rauff-Mieth Pacht-Tausch - Zins Contracte,nicht weniger die über verdungene und bestellteArbeit errichtete Vertrage, u. s. f. Diesewerden entweder mündlich nach dem altenSprich-Wort: Ein Wort ein Mann; oderschrisstlich aufgerichtet. Beyde Arten erfor-dern von eineml ieden Theil, eine sehr guteVorsichtigkeit, daß man darbey dasjenige zuvermeiden suchet, was zu einem Nachtheil undSchaden gereichen kan. Au diesem Ende mußman nicht nur eine guugsame Erkänntniß vonder Sache besitzen, und eine genaue Einsichtin dasjenige haben, darüber man sich unter ein-ander verbindet; sondern man soll auch aus diePerson, mit der man zu eoiurahiren gedeuckct,sein Absehen haben, und die Umstände, dar-innen sich dieselbe befindet, jedesmahl wohl er-wegen. Was nun im übrigen dieAbhandlnngund Einrichtung der Cvniracte selbst betrifft,so ist allerdings ein schrifftlicher einem mund-lich gemachten Contracte vorzuziehen, wegender Cautelen aber, so darbey zu gebrauchen,und wie ein solcher dergestalt zu verclausuliren,daß die allerwenigsten k»?el,rion-» dargegen ge-macht werden können, ist das rathsamste, daß
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man sich die Erfahrung und eines tr^T,RechtS-Gelehrten Vorschrisst darzu dienenlasse. Siehe auch Strycls tr,
Cvnrraüu-, welcher auch teutsch heraus.
Contra-Laufft, nennen die Jäger, w?.,zwey Jagen einander gegen über seynd, Wdoch nur ein Laufft zu allen beyden Jaaenie-braucht wird.
Contra-Spalier, siehe Spalier.
Contouche, ist ei» weites theils in Zch,gelegtes, tbeilS glatt gemachtes Ober-Moder Uiberwurff des Frauen-Zimmers au« al-lerhand seidenen, halbseidenen und wollene»Zeugen.
Corallen, wie solche in der MittelländischenSee wachsen, mühsam herausgefischet, Mauf unter,chiedene Art i» der Medicin soiW,als sonst in dem gemeinen kleben ihren Nutzenhaben, davon ist bereits in dem Narur-l.«-»ausführlich gehandelt. Daher wir an diesemOrte nur noch gedencken wollen, wie diese nichtnur von feinen roth gebeitzten Knochen derze-stalt sauber nachgemachet werden, daß dichfalsche auch wohl manchen guten Kenner ver-führen sollen; Sondern, daß auch die mmancherley bunt-gefärbtem Glas verfettizliKüglein oder Perlen ebenfalls diesen Nah«führen, und noch heutiges Tages unter u «jbald zu diesem, bald zu jenem Ausputz die«müssen, ohngeacht wir in den vorigen Zeit«/die in den entlegenen BarbarischenLändern da-mahls befindlichen Einwohner verlachet, dsisie diese uns verächtliche Waaren, gegen ande-re weil schätzbarere vertauschet.
Corallen-Vaum, ist ein Bäumlein, so bquns inLnst- undBIumen-Gärten gezogen wird.Sein Stamm ist anfangs grün, mit derZeitaber wird er runtzlicht und weißlicht. Dien-ste behalten ihre grüne Farbe allezeit, und wer-den dieselbe niemahls verlieren. Die Blattersind länglichl und schmal, ohne eintzige Zerker-bung, von einer schönen grünen Farbe, undsehr linde anzuqreiffen; die ihm zwar den Win-ter über zu bleiben, aber im Frühling abzufallenpflegen ; und wenn solches auch mcht geM-'het, muß man sie abstreiffen, damit die nen-iidesto besser wachsen können. Die Blüthe be-kommt er zu Ende des Frühlings, und behaltdieselbige den ganyen Sommer durch; M ^stehet aus sünff weissen schmalen und MWBlätlein, in der Mitten aber hat sie ein geldesZöpflein; nach solcher kommt eine Coralien-sarbiqe runde und rothgläntzende Frucht, "der Grösse einer grossen Erbsen; InwcMhat sie gelbe breite Körnlein: welches ° 'Saame ist, aus dem man die Frucht M»flanket. Dieses Gewächse liebet einen m-telinckßigen Grund, aber nicht vielnenschein, und will gegen den Winternem Keller, oderin einem trockene»
Gewölbe verwahret seyn, doch muß man aumahl dahin sehen, daß es nicht zu nahe an °Mauer komme. Weil es auch selten emAlter bekommet, sondern sehr leichtlichWinter verdirbet, so muß man alle