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[1] (1764)
Entstehung
Seite
515-516
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Claffter

Clima

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Höhe eintreugen, und solches wird derZusaygenennet; Die Stande aber, worauf dieClassrer aeseht ist, hcisset man eine Unter-lage; Weil nun eine Claffter nicht mehr alseine» Zusaü und eine Unterlage nöthig hat,bey einer Malter aber, deren gemeiniglichdrey aus eine Claffter gehen, dreymahl zu-gesetzet/ uud dreymahl untergeleget werdenmuß, «0 ist am besten und schicklichsten/ manlasse die geschlagenen Scheite von denenScheit-Schlägern in ordentliche Claffter/und nicht in MM« setzen. Es hat auch einHaus oder Land-Wirt, der ein Stücke Hol»hat/ und Scheite schlagen läßt, sowohl alsein Förster oder anderer Forst - Bedienter,nicht weniger derjenige, der das Holtz nachdiesem Maaß an sich kaufst, hauptsächlich da-hin zu sehen, daß die Scheite in denen Claff-tern nicht auf die Scharffen, und also hohlund vortbeilhafftig, sondern fein in einandergeschlichtet, geleget -werden, daß auch dieCl^tern nicht n»r etwan vorne die Weitehaben, hinten aber an dcncnselben offtmalsganke Viertel Elle« und mehr fehlen mögen.We denn nebst diesen überhanvr wohl in achtzu nekmen. daß auch das Claffrer- Maaß derLange nach horizontal, und Wagrecht, derHöbe nach sber Perpcndicnlarund Lothrecht,niemahlen heraegen -n schräaen Stand, oderohne rechten Winckelaenommen werden darff,weil sonst entweder an der Hohe, oder an derLänge etwas seklen muß. Wenn demnachScheite auf keinen Wagrechten Boden, z. E.auf Hoden Bergen, wegen ermangelnder ge-raden Flache schieff und also Berg an, oderBerg ab in eine Claffter geseket worden, sohar sich derjeniae, welcher solche kauflich odernur auf Berechnung annehmen soll, wohlvorzusehen, daß er das CUffrer-Maaß an sol-chen Bergen nicht etwa perpendieular, undnach der Hohe -> l> alleine judieire, weil ersolcher Gestalt an ieder Claffter leichte sechsund mehr Zoll nach der Länge a ä wenigerbekommen würde, welches, wenn sechs Zolloder eine Vierte!-Claffter k ä fehlet, allezeitdie zwölffte Claffter beträget, 11 z.AUHier sind alle Linien oder Seiten « b, b c.c cl, ci z, und c, k, b e, e k, k a, von gleicherLange, nemlich eine iede drey Claffter. Weilnun der Triangel »f K - b g c, so fehletdemnach in diesem Stande der Claffter derRaum c c> f g, welches der zwölffte Theil,folglich muß in dergleichen Fall und ausBer-gen auch nach der Länge >> c das MaaßWin-^elrecht gegen die Perpendieular-Hohe z bangehalten werden, (welches vermittelst ei-nes Winckel - Eisens, so oben bey t> an dieClaffter angeschlagen wird, am leichtesten ge-schehen kan) da man denn gar leicht absehenmag, daß die Lange der Claffter bis in » lund K K erstrecket werden müsse: lind ebenalso verhält es sich, wenn die Claffter auseinem ebenen Wagrechten Boden nicht Loth-recht oder perpendieular, sondern geschobenausaestellet ist, da alsdenn auch so viel anderHöhe fehlet, und um so viel mehr daraufgelegel werde» muß, welches «bzuilchmen,

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wenn man die Linie -> b gelten last, alssie ans dem Wagrechtcn ebenen Boden.

Clima, darunter verstehet man die P-.schassenheit eines Landes oder gewissen Di-strikts, in Ansehen der Lufft und deM»Eigenschafften, welche h.rnach ihre Wir^,hat in den Wachsthum aller daselbst bcsindli-chen sowohl lebendigen als leblosen GeschO

Cocccl-Rörner, siehe Rockels-Lonm

Cosent, Covent, Rosent, Assrer-BurWmne-Dier, Nach-Z»eu, ist ein gern»,-Geträncke vors Gesinde und arme Leute, wi-ches folgender Gestalt gemacht wird: Wa»,das Bier gsschöpsst worden, und nunlends in dem Kessel gahr sieden soll, so Mfrisches Wasser anfdie im Mösch - Bottich be-findliche Traben oder Traber geschöpffet, undwenn es eine Zeitlang daraus gestanden, auchdie Träber wohl umgerühret worden, sch-lich die noch darinnen übergebliebene Kraftsich in das Wasser gezogen, dasselbe darüberab- und in den Wurtz-Trog lauffen gelassen:Und dieses ist sodenn der Cosent/ weichen dieLeute sogleich aus dem Würtz - Trog weg >ufassen und zu füllen pflegen. Wird mm m-nig Wasser aufgegossen, so giebt es desto lies-sen! Cosent, wo aber ein starcker Guß erfol-get, so wird der Cosent alsdenn desto geck-ger. Einiger Orten laßt man das Cosenl-Wasser so lange ans den Trabern stehen, >>S'das gute Bier gahr gesotten, undaufdieKÄ-len öder Kühl - Schiffe gehoben worden i!i,alsdenn ziehet man den Cosent von den Tra-bern ab, und bringt ihn, samt dem Hopffen,womit das gute Vier vorhero gehöpfft >m-den, an stat des guten Bieres in den KMund läßt ihn drey oder vier Stunden sieden.Etliche höpssen den Cosent, neben demeM-meldten Hopffen, mit einem besondern frische»Hopffen, damit er starcker und desto wenigersauer werde. Wie nun solcher Cosent mein merckliches gesünder und wohlgeschlnaekkerwird, also hat hingegen der erst beschriebeneweder eine nährende noch wärmende Kraffl,mithin keine andere Eigenschafft als zu kühlenund den Durst zu löschen. Wer den CvMnoch besser haben will, der nehme ein Dnl-theil Bier von der Kühle her, und MDrittheil Ccfent oder halb Bier oder lMCosent, trage beydes in einen Gähr-Bolli«zusammen und lasse es also mit einander ab-aähn'n, so wird man einen guten und geMden Tranck haben. Der so genannte Llev«^Cosent, welchen einige Rleyen -Dicr,Niederländer aber Schaar-Z)lcr heißen, nmalso zubereitet: Man siedet Kleycn imser, und seihet das Wasser durch: WENkalt worden ist, thut mans in einmit ein wenig Hefen oder Sauer-Teig, lases etliche Tage liegen, so wird ein MTranck vors Gesinde daraus; Er ist liebl>cl>>»trincken, kühlet und löschet den Durster ist derowegen im Sommer und denen F.bricitanten sehr angenehm, giebt aber w'schlechte Nahrung, und machet denen u»p'wohnten bisweilen ctwgs Leib -Wehe, Sw