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Butter-Rolle
nennet wird, von der Milch ab: oder eswird der Zapffe», so nächst an dem Bodenim Milch Asche oder Milch-Fäßlein befind-lich, gezogen, da man denn, nach abgegos-sener klarci- Milch, so zum Käse machen folg-lich gebraucht wird, die Kahne in ein beson-deres Gefässe lauffen läßt oder gießet > so derRahm-Stander heißt, bis zur Zeit, da in,'»buttert, welches wöchentlich einmahl, da-hingegen das Rahmen nur zwey mahl geschie-bet, Nachmahls wird das Butter-Iaß biszur Hälfte oder ein klein wenig drüber mirdieser Sahne angefüllet, und mit dem inder Mitte des Fasses befindlichen Burter-Sterl ohne Unterlaß auf- und niedergefahren,bis sich die setten Theile von den wässerigtenabgesondert, und nur einander zu einer schö-nen reinen, weissen, ölizten und balsami-schen vereiniget, oder Butter darauswird, welche man nachmahls aus dem But-ter Tasse heraus langt, inbemButrer-Wasch-sasse sv lange und offt auswaschet und wohlunter einander arbeitet, bis nichts mehr vonder Milch darinnen zu spüren ist, und daslekre Wasser gany klar bleibt. Wenn diesesgeschehen, pfleget man etwas weniges davonan einem gewissen Ort aufzubehalten, weildergleichen ungesalkene Butter ein trefflichesHeil Mittel, wo man sich verwundet, undauch sonst in einer Haushaltung bey unter-schiedenen Wien diensam ist, alsdenn wirddie Butter nach Eriordern gesaltzeil, nochcinmakl wohl durch einander gearbeitet, undh>>! if :>> Butter Rllimpffen oder deckeno n cht Dieses Emsaltzen soll nun in ge-wisser Maasse und sonderlich mir dtm Unter-scheid geschehen, daß die Mische, und auf denL> ch zu verweisende weniger, die aber lange, auf zu behalten, mehreres Salk bekomnie»wöge; Daher rechnet man in erstem Fall aufeure Kanne drey Loth klares Höllisches Saly,z ii legten aber vor drey Kannen ohngesährr den Loth
>uttcr Rolle, ist eine hölfterne Machine,dern^rtelst deren eine Person, ohne grosseBeschwerlichkeit, durch Hin- und Wieder-Schieben, eines an eine Welle befestigtenSchwengels , den Butter - Sterl auf undnieder ziehen, und also Butter machen ka».Es bei-ehet aber solche r^b. ü. in einerviercckiaten Welle /V. welche an bevden En-den mit eisernen Rincken und Zapffen verse-he» ist, welche lentere ben lZ in der Wandund Key e in der oben in der Decke, und un-ten im Boden festgemachten Gäule i) inPsgnnlcm lauffen, doch dergestalt, daß dieButter-Rolle bey e nach Beliebe» ansqe-hoben werde» kan. Mitte» durch die Welleaehet ein ohngeüihr drey Zoll starcker Balken L. welcher an dem einen Ende bey ?mit einer Scheere (den oben mit einem durch-löcherten platten Eisen beschlagenen ButterSterl c; zwischen derselben mit einem Steck-Nagel feste zn machen) an dem andern Endebey li aber nut dem Schwengel l versehenist. Wenn man nun diesen Schwengel vonsich stößt, so drehet sich die Weile ^ rück-
Butter-Stecher Butter-Wasch-Faß
wärts, und das Theil bey ? gehet in di?Höhe, den Burrer - Sterl in dem frey»-,henden Butter Fasse i< gleichfalls niiidie Hohe gehend; ivird aber dergel wieder zurücke gezogen, so gehet der But-ter-Sterl in dem Fasse auch wiederwelches Hinschieben und Herziehen sg ^wiederholet wird, bis nian Butter hat.bey wird ein ver iändiger Haushalter Wselbsten leichte schlüssen, daß, wo m«i> jk,sehr grossen und starcke» Wirtschafften «»feinmahl in zwey Butter-Fassern zu bimei»nöthig haben solle, man nur die Wellenmit ihren Zarffen durch die Säule v >«.längern, und aussen den Schwengel I an-bringen dürffte, an dessen Stelle aber kön-ne sich bey dem andern Ende des Balcke»zL noch ein Butter- Sterl zum andern Bullei-Fasse befinden; Daher wenn bey so gesM»Sache» vermittelst des Schwengels B«-aung der Sterl auf der einen Seite niederge-drücket, der andere hergegen in die Höhe zu-haben werde, und man also mit einerley Bi-mühung und zu gleicher Zeit noch einmahl s«viel Butter zuweae bringen kan.
Butter-Stecher, ist ein von Holy oderEisen langes und hohl verfertigtes Mru-inent, welches nntenher mit eingekrümmle»Stacheln versehen, womit man die Bsiieivon unten Hera» und von dem Boden «jGefässcs und einer Hose oder Butter-Tchfes heraus langen kan, un> selbige zu kosm,ob sie gleich durch einerley Güte und Se-schmack habe, weil hierbey mancher BetWvorgehet.
Butter - Sterl, bestehet in einer runde»,mit etlichen Löchern versehenen holn«»Scheibe oder Teller, in deren Mitten«drey Ellen langer, oder auch etwas kümrelStecken eingemacht ist, welcher, wenn erde»einer Butter - Rolle gebraucht werden ftll,mit einem schmalen durchlöcherten Eise», «einem Banck - Eise» gleich obenher beMgen seyn muß. Dieser Butter-Sterl nÄin dem Butter-Faß mit der Hand oder ver-mittelst der Butter-Rolle auf undniederffzogen, die Sahne damit gestaNipfft, und»!Butter dadurch bereitet.
Butter - Teig, wird derjenige geiienm,welchen man zu allerley Butter -GebäckenBasteten und Torten und dergleichen zn^brauchen pfleget, welcher also zubereitetwitt>Man nimmt sv viel Schmaly als Mehl, wzerreibet dieses durch einander, schlagt Mnach drey bis vier Eyer darein, gießet M»ser zu, oder an dessen Stelle gute AMmacht einen Teig, der noch fester als!wBlätter - Teig, so hernach sich »ach eAieden Gefallen verbacken lässet. ^
Butter-Topff, ist ein rundes und Werdenes Gefässe, so nicht glasiret,harr gebrennet und steinern seyn inus!,das Waldenbnrgische Gefässe, wormnen ^gesalyene Butter verwahrlich austevl»'
Butter-°w.,sch-Faß, ist ein von BWcher-Arbeit gemachtes Gefässe