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Busch Butte
Butter
Aeckern , und ist zur Küchen und Arzneygleich so gut, als das grosse oder zahme.Die Stengel, Blatter und Blümlein, sindnicht nur kleiner, zarter und schmäler, soli-de' n die Stengel sind auch bräuner. Es liegt«lle«eit auf der Erden ausgebreitet, ist gankso>lüpffrig, safftig und ein wenig sauer, alswsre es gesaltzen. In der Sominers-Hmegiebt es eine angenehme Abkühlung; Vieleessen junge Zwiebeln darunter, oder Schnittlanch, seine Kalte zu mäßigen, wer aber ei-nen himgen Magen und eine hitzige Lederhat, der mag die Zwiebeln weglassen.
Vusch, wird ein kleiner und alleine liegen^der Wald genennet, darinnen etliche einzel-ne Eichen, Buchen, Bircken, Aspen, undvielerlei» anderes Hslk, doch > mehrentheilsnur an Gesträuche und als Unter-Holy zu be-finden Ein Feld-Susch aber heißt derjeni-ge, der abaesondert in Feldern liegt, unddarinnen keine rechte wichtige Bäume, son-dern nach des Bodens Gelegenheit, Hasel,Blicken, Erlen, Maß -Eilern und. dergleichenSträucher zu finden sind; und ossters auchnur aus allerhand Dorn-Sträuchern, wildenRosen Stöcken, Brombeeren und dergleichenmigejchlachten Gebüsche bestehet man son-sieii eine Hecke zu nennen pfleget.
ZA»sch-T>-imne, siehe ZwerZ-Baum.
Dusch-Hoiy, wird alles dasjenige Gehöltzegenennet, so keinen hohen Stamm treibet,sondern nur in dem niedrigen bleibet, undso wohl dem Wildpret zum Lager und GeHägedienet, als auch zu Hecken, und andern Ver,zäumungen, nicht weniger, Wenn es zu gehö-riger Zeit abgehauen wird, in Reiß-Bündelzum Brennen gebraucht werden kan. Esist aber zwenerley Busch Holk: Denn etlichestreibt gar keinen, oder doch ggr selten einenordentlichen Stamm, als der Creuk-Dorn,der Drosselbeer-Strauch, Hahne-Hüffren-Anis - oder Zweck-Holk, der Hasel-Strauch,Hertern, Holiunder, Fauibaum oder Scher-pen, Rhein - Weiden Saat-Weiden, aller-lei' Schießbeer-Sträucher, Schwartz-Dorn,Wachholder-Strauch, Weiß-Dorn:c. etlichesaber treibet zwar ordentlich einen hohenStamm, wächset aber auch im Busch, undwenn es abgehauen, so schlaget es unten ausder Wurkel neben dem Stamme immer wie-der aus: Dergleichen ist das Ahorne, Aspene,Birckene, Weißbüchene, Erlen-oder Etlerne,Eschenbäume»e,Kirschbäumene,Lindene,Maß-ellerne, Pappelweidene, Rüsterne:e. sieheEchlag-Holy.
Butte, ist ein grosses Gefasse, welches ent-weder von K^pffer, und inwendig verzinnt,oder von Tauben zusammen gesetzet, unddurch den Bötticher mit Reiffen gebundenist, plattrunder Form, tiess, und unten amBoden etwas enger, als oben. An der einenplatten Seite, welche oben etwas länger ge-macht wird, damit man sich nichts aus derButte auf den HalS giesse oder schütte, sindTrage-Bänder fest gemacht, vermittelst de-ren man dieses Gefässe auf dem Rücken unddmlmen eine gute Quantität Wasser tragen
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kan. Man braucht sie auch in der Wein-x^se zum Trauben-Eintragen, ingleichen-umWasserholen, Biertragen, und andern der-gleichen Verrichtungen. An einten Ortenaber können sich die gemeinen Leute Nichts-ein finden, sondern brauchen Eimer HerHosen. Daher es auch in diesem Stülkmder Wirrschasst auf des OrteS Art und Ge-wohnheit ankommt, darnach sich einWirt in solchen Dinaen freylich zu richten l>«wenn er nicht Hinderniß in seinen Geschäf-ten huben w>ll.
Surre, siehe Halb-Fisch.
Dutten, suche Hagebutten.
ZZutter, ist die bekannte dicke und fetteMatene, welche aus dem denen Theil derMilch,nemlich dem Rahm, (Rohm, Rsmoder Sahne) in d^m, Butter-F.sse ges,oft»und bereitet, nicht allein zur täglichen Zpei-se und Kost, sondern auch vielfältig zur Ar>-ney innerlich und äusserlich für Menschen MVieh nützlich gebraucht wird. Denn sie wi-derstehet dem G>sst, erweichet den versteHten Leib, und ist in der LungenSucht »»SSeiten-Weh dienlich zu gebrauchen, wlungen Kindern das Zahn Fleisch damit de-strichen, und ein wenig Honig darunter gl-niischet, wehret dem Zücken und Schmer»,und hilfft den Zähnen heraus. Sie rein«und heilet alle offene Schäden, wird zu Asnrungen gebraucht, vor rorhe Ruhr uiidS«-lica? doch ist zu mercken, daß dieses alles«!»frischer und ungesaltzener Butter zu verliehe«.Zu dem Ende wird allemahl in einer M-Wirtschasst, wenn gebuttert und die TMausgewaschen worden, von selbiger, ehe«sie salket, zu einer guten Vorsorge an ei«reinen Ort etwas aufbehalten, damit imtl-dürssendenF'll jedesmahl dergleichen vorhan-den. Vor Augen-Gebrechen, alstrieffMflüßue, rothe Augen und dergleichen, iß ^Rus von der Butter sehr heilsam, welWman also machet: Brennet einen iWlMDocht in ungesaltzener Butter an, wie ei«sonst eine Lampe, über die Flamme stelle!«-nen Trichter oder sonst locherlichenso hanget sich oben der Rus dnran, stiMschabt man ab, und hebt ihn auf zu»achtem nolluaen Gebrauch. Wie sie >«»gewaschen und gesaltzen werde, liehe M >dem Wort Butrern. Die tUaycn Durw-das ist, die Butter. so im Monat M»»^macht wird, hält man für die anerbene, es-Iweiffel, weil das Vieh die besten -V»und gesundesten Blumen in diesem M»-genießt, davon sie auch eine natürliche M'
Farbe bekommt. Die Stoppel Sumr^
gegen, wenn nemlich nach der Erndle^.Vieh über die Stroh-Stoppeln ^ver .in denen Ställen die darauf folgende > -mit Heu und Stroh unterhalten wlw, ^nicht so schmackhasst, fett und ->> !
ob schon einige bemühet seyn, beWre» "allerley Weise eine Farbe an;ustrelch'"^ 'Uunter andern im Früh-Zahr die iieldcil R ^Blumen häufig eintragen, und sie dm "lrisch oder Wmms-Zcit gederret
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