lZi Ausbreche» Ausbrüten
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- "««!!> Ast anzutreffen, wird solcher nicht ausgebro-" cheii/ weiwi, die Fruchte gerne davon abfa!-
len, bis sie grösser worden, alsdenn hat eskeine senkerliche Gefahr inehr. Wann auch^zwe-ü, drey m-d mehr Frucht- Aeste an demOrt, ca voriges Jahr Früchte gestanden, die.stU'eü aber nachiehends in dicke Aeste oder"tiß-,' Holtz -Knöpffe sich verwandelt, beysammenAw,.' stünden, so werden solche gleichfalls ausgebt«-'W chci!, und aus der Ursache kurtz aehalten, da-mit der Baum künfftighin grössere Fruchtetra-en möge. Es muß dieses Ausbrechen allei« «! Jahre, und be» allen Räumen, sonderlich anI > den Birn - Bäumen , sie mögen darnach freylik/» stehen, oder in Spal'ere aezoaen seyn, vorge-,,'U noninien werden. Man findet an etlichenBäumen viel, an etlichen wenig solcherAeste,
- K die da ausgebrochen werden müssen, nachdeme
eS 'nemlich Gattung?» von Früchten sind.Die, so auf wilden ^taninen stehen, haben^ '.A es sehr nöthig; .auch so ein Frucht-Ast die. - Vlüihm oder Früchte fallen l.ksset, und einenneuen Ast treibet, derselbe wird ebenfallsW aus»edloch?n. Ein starcker oder schwacher'«x Frucht-Ast, wann er in dem neuen Trieb ei-. , neu starckenAbsal» machet, bleibet solcher ohneAusbrechen stehen; so er aber schon einenhiirte, alsdann wird er bey demneuen ausge'?rochcn, da dann zwischen den,'W zweyen Abscktze» die Frucht nicht aussen blci-beu wird. Alle diejenigen Aeste, so zu^ ? Frucht-Slesten zuLarck, und z« Holy-?le-sicn schwach sind,folglich weder Frucht-
- noch Holy-Acste genennet werden können,° >ii r' sie mögen beschnitte» oder nicht beschnit-
ten seyn müssen ausgebrochen, lind eben, Mi auf solche Art muß auch mit denen lang-? M geschnittenen Frucht-Aesten,ingleichen woDr b? einer kury, der andere aber ungeschnit-MÄü! ten geblieben, verfahren werden, Glei«. ^ chermassen wird auch das Ausbrechen mitM den Früchten selbst, wenn sie noch jung und. A? klein sind, vorgenommen, wann nemlich de-kZi reu ;u viel und zu nahe an einander auf ei-M iM «em Baume, damit nachmahls die andernMM desto besser und schöner wachsen können,i ü«ll!! Ausbrechen, nennen die Schäfer, wannA die Schaafe zwischen dem vierten und sünff-teil Jahr ihres Alters die letzten zween Spitz->-!-?! e Zähne »>egwerffen,und also dieLammer-Zähiiervllig verlieren.
As>H Ausbrennen, siebe Abbrennen.Fü Ausbrüten heisset, wann das Feder-Vieh,7,x- sowohl zahmes als wildes, aus einem Triebder Natur von sich selbst, seine eigene, oder«nlergelegte andere Eyer, mit seinem Leibevnd Federn bedeckt und erwärmet, daß nacheiniger Zeit die in solenn Eyern befindliche.W Frucht lebendig wird, sich aus derSchnale bicktund auskriechet. Solch Ausbrüten geschie-hel bey den Hünern in drey Wochen; beyden Gänsen mit vier Wochen oder am neun
- Wl und zwanzigsten Tag; bey denen Welschen-
Indianischen - Caleeutischen - oder auch svge-nannten Trut-Häuern am sieben und zwan-«igsten Tag, das ist, zu Ende der vierten Wo-che, wie die Pfauen; bey den Ente» in vier
Äusdreschen Ausfauen 18-
Wochen, oder am dreußiasten bis ein unddreyßigsten Tag; bey den Tauben in zwan-zig Tagen. Be» diesen legten iß, als etwasart-aes anzumerckei, die Umwechselung, diesie im Ausbrüten haben: Denn das Paar,io sich zusammen gehalten h«r, wechselt ein-ander in der Arbeit ab , so, daß bald derTauber, bald die Taubin über die Eyer zusitzen kommt. Die Hüner pflegen auch Gänse-i'.nd Enten - Eyer auszubrüten; Die Trut-Huner aber brüten alle iknen untergelegteEyer, es seyen Pfauen- Hüner- Gänse- En-ten- oder ihre eigenen Eyer, mit der größtenSorgfalt aus.
Eyer ohne Hennen auszubrüten, geschie-het folgender gestalt: Man nimmt Tauben-öder Hühner-Koth, flösset ihn klein, undlasset ihn in einem Kasten oder andern war-men Ort durch ein grosses Sieb imf einanderfallen, daß er etwas dick zu liegen kommt:Auf diesen legt man zarre Hüner-Federn,und setzt die Eyer also ein, daß sie mit denSpitzen über sich stehen, und keines das an-dere berühre. Darnach schüttet man durchdas Sieb mehr Koch auf die Eyer, bis siegantz und gar bedecket sind; in diesem Standlässet man sie zween oder drey Tage rnhizstehen, die folgende Zeit aber muß man sietäglich einmahl, doch subtil und gemachumwenden. Nach zwantzig Tagen, wen»die Hunlei» sich anfangen auszubicken, unddoch nicht völlig durchbicken können, fshilfst man ihnen, thut die Schalen zemachauf, leget hernach die junge Hünlein in ei-nen Kerb, und führet eine alte Hennedarzu, die sie leichtlich annehmen 'wird.Wie man einen Ofen zurichten könne, dar-innen aus einmahl mehr als tausend Eyerkönnen ausgebrütet werden, davon bat HerrPrvf. ^eutmann in Vulc3i ',o szmuiznrs p.127 üj. Anleitung gegeben. Es ist abermehr curiös als nützlich. In Ezypten ha-ben'sie ietzo dergleichen Ofen, wie in denReisen 6»-». v, z p. 64 zu sehen. Diealten Egyptier brüteten sie nicht im Ofen,sondern im Miste aus, conk. 1^. X l). 55nnd^)»^. 1^. > e. 67.
Äusdreschen, Heisset entweder die Körnermit dem Drischel oder Dresch-Flegel auf derGcheun Tenne reine aus den Aehren bringe».Siehe Dreschen; oder im andern Verstände,wenn man mit dem Rest des vorbanden ge-wesene» Getreydes in Garben völlig fertigwird, und nichts mehr zu dreschen übrizhat.
Ausfallen, wann die Feld-Früchte derge-stalt überständig, das ist, überreiff werden,daß die Aehre oder Schote durch die Hike sozusammen schrumpfet oder aufspringt, daß sel-che den Saamen nicht mehr halten können,sondern diesen fallen lassen, oder auslauffenmüssen.
Ausfallen, ist ein Garten-^ermwus, derinsonderheit von denen Nelcken gebräuchlich.Wenn nemlich die Bisarden, welche von vierbis funff Farben gewesen, aus der Art schla-gen, und in;wey Jarbe», i« zuletzt wohl gar
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