»65 Aufhangen Aufliegen. — -----
kck» Weissen, in einem Reib Asch ohneButter ab/vmüischet diesen mit einem halben Pimid Iu-5V'" cker uns z Loth gestoßenenAimmet, ruhreral-les auf das deß- durch einander, bringet den"°»>> i^ Teig, wie oben i-ev dem Reiß Koch, ingleichen'-vtz,. dem Mandel-Koch in den Reiffett, undba-
Ä,i' cker id» gemWick, 'd, si.g. . .ÄdM Aufhangen, ^va,ci',e, Heiner diereingewa-kK? ich 'e W>' che, wan-i man ivlche erstlich «usge-»nr k? stüler heniachmahls ausgerungen und nufge-a« er ü schl u-n, über die darzu aufgezogenen Wasch-Lei,««», entweder auf dem Treuge^ Play, an dieSonne, oder bey nassem Wetter auf dem Bo-
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Äs»!,,! dieses Wort brauchen dieZim-
' merlcuteoon einem Gebäude, das gleich in demn/r?' Ho wo die Stämme darzu gefalle: worden,»aliaä» -den wird. ^ ^ .5' ?«/ A»fi'-ben (ein Ausliebcn) ist eine gewisse>" A"t->h' Schocke Getraides in Stroh, als Korn,Weixe«, Haber, Gerste,e. welche ausgedrv-x,.,s Getraide IN Körnern reine gemacht,-und das »iie von dem fchlimmen oder gerui-ge« qbme-idert w,rd- Die Summ« dieses«t «..Faedreschenen Getraide« nun wird ein Auf-' "'lck- aenannt. Bey grossen Haushaltungenle iden etlicher Orten eine gewisse AnzahlSchocke denen Dreschern zu einem AufhebenIk k« „vr-esch ieben. da sie zum Ereiupel zu einem>Ä«C Aufheben Rorn zwanyig Schocke, zu einemH«« Aufheben Gersten, zehen schocke, undzuei-nem Aufheben Haber, achr Schocke nehmen«>M müssen. Was mimitrelbar vor dem Aufheben-Wi!. für Arbeit nöthig, ehe das Getraide nach dem«a^ AuSdreschen darzu tüchtig wird, ist unten bey»W> dem Dreschen beschrieben- Wann hiernachstj Mt der Haus-Bater, Verwalter oder Kornscvrei-W-. ^ der :c. solchen Ausdrusch aus der Tenne inMir Beyseyn der Drescher, so ihr Drescher-Lohn«M Mleicb davon empfangen, messen, in diee- «r- Säcke fassen, nnd durch gedachte Drescher ab-m i!« und auf den Boden tragen lasset, heisser fol-ches gleichfalls Aufheben. Z- E. wir werden>'tt heute aufheben, "«ch habe gestern a«fge-d«Mr hoben
Aufheben, die Garne nach verrichtetem Ia-genwiederad undzusanimc»machen. Heissetauch abwerffen.liüi« . Aufjagen, das Wild mit den Hunden ausPchK. seinem Grand oder Lager treiben-««»'>' Aufkauffer, siehe Hocke.
Auflesen, ist eine Arbeit in Weinbergen,..«Di wodurch die Reben zum Brenn-Holste auf-.Pc Mmmlet werden, welche gleich nach demliBl' Schnitt vorgenommen wird-
Aufliegen, wird von dem Gesinde gesagt,' .M we>„! xz j„ Ermangelung der Geleaenheir zuv'enen, einige Zeit vor sich allein, und also ans-forDieusten lebet. Es bedienet sich dessen das'faule nnd liederliche Gesinde am allermeisten,< welches entweder wegen seines Übeln Verhal-^ tens ausser der Zeit aus dem Dienst gejaget- z^ , worden, oder davon »elauffen, oder welches dieKl- . Freyheit dem Dienen und der Unterthcknigkeitvorziehet, welches daher die Polices verbietet.
Auflösen Aufsatz r66
Auflosen, ist eine Weydmämiische Redens-Art, und Heisset an einem Thiere etwas auf-jchneiden.
Aufnehmen, sagen die Iaaer vom Wilde,an stat empfangen, trächtig oder dicke wer-den.
Aufquellen, geschiehet von bösen gewinn-süchtigen Leuten, wann sie das Getraide, so sieverkauffen wölkn, insonderheit aber den Ha-ber, vorher» mit Wasser naseuchten, d«!mr einmekrers am Maasse heraus kommen mögeMan thut aber solches gleichfalls mit den»Getraide in vielen Fällen auch aus andern Ur-sacyen. Ja man muß es bisweilen thun, z. Ewenn man deucn Pferden Rocken füttert, mußer er>r etwas aufquellen.
Auft-auincn, Heisset nicht nur diejenigenSachen, so etwa bey einer häuslichen Ver-richtung gebrauchet worden, und stehen blie-ben , wieder an gehörigen Ort und Steilebringen, wo sie vorhero der Ordnung nachgestunden! sondern es wird dieses Wort auchgebrauchet, wenn man inwendig die Scheuern,und jonderlich die darinnen befindliche Pan-sen vor der Erndte reine machet, und allesdaselbst im Wege stehende Eerälhe bey Seiteschasset.
Aufreiben, heisset das mit dem Rechen aufder Scheun-Tenne umgewandte oder aufge-worssene Getraide, sonderlich den Weil-en miteinem Stroh - Seile oder Wisch, so man aneinem Rechen, und zwischen den Zincken hän-gen hat, von einer Seite zur andern aufrüh-ren »der ausrüsseln, welches so osst geschie-het , als osst man das Getraide mir demRechen oder Harcken umwirfft oder um-wendet.
Aufreißen, ist eine Arbeit, welche zugleichmit dem Räumen im Weinberge verrichtetwird: wann nemlich der Winker bey demRäumen um die Stöcke zugleich auch den le-digen Platz zwischen den Stöcken und also denWeinberg über und über mit der Hacke aus-reistet, damit der Regen desto besser eindrin-gen kan. Sothanes Aufreissen gilt vor eineHacke und ist die erste Arbe-t ins Erdreich.Ausrüsseln, siehe Aufr iben.Aufsammle», ist eine Erndte Virrichtung,da nemlich das geschnittene oder gehauene inGleden oder Schwaden liegende Getraide ent-weder mit der Hand zusammen gethan, »dermit dem Rechen oder Harcken zusammen ge-rechet, und nachmahls aufgebunden wird.Aufsay, siehe Bund.
Aufsay, ist eines Theils ein Pust und Zie-rat h des Frauenzimmers,den sie aufdem Ko-ffezu tragen pflegen, und in aufgefestren Haaren,oder in einem Haar Kopss, oder noch übrr die-ses in weissem Flohr oder auch m Spitzen beste-hen kan; Wie denn dieses Geschlechte von Zeitzu Zeit darinnen oarürec.und uichr bev einerle»Mode bleibet. Andern theils bekommen auchdiesen Nahmen
Aufsay, allerley Vasen und Geschirre,so vonPorcelain, Gips und anderer Mateue zube-reitet sind, welche man als eine ItĻly aufI - oie