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-7 Abnehen Abii-Hnien
viel hat, und gerne kurkeArbeit machen will,oder aber die auf das Schneiden gehende Un-kosten icheuet! doch ist es besser, wo es nurHalbweg die Muhe versöhnet, daß man so wohlKorn und Weiften, als auch die Wintei-Ger-ste schneiden lässet; denn sie ergeben sich bes-«er i» Dörnern, und wird auch das Gestroh-de nicht sosehr verwirret, ftndern sparsamzui ülimen geiejen.
Abmietl-cn, s lllietheu.
Abnchen, keisset auf eine Decke, Rcck u.s.s. mit bnnt-särbiger Seide «der Garn, nacheinem gewissen Musier oder Abriß etwas durchdes Neben ,i» Schalken und Licht setzen, daßes der Sache selbst, als einer Blume, Land-schaft und dergleichen ähnlich sicher, DieseKunst hüt-uförderst eine gute Hand-Feichuunzzu ihren! Grunde, ohne deren Beariss kein ge-schicktes abgeliebetes, Werck entstehen kau.
Abnehmen, wird insgemem gesagek. wenneine Sache an ihrer Grösse vermindert wirdZ. E. der Mensch an seiner Etärcke, der Msudan seinem Scheine, u. s. f. Als» auch, wennbey dem Strickest) um der Sache eine eehörigepraxorrionirliche Grosse zu geben, ein odermehr Schmassen ausaeiüMmen, und derer «nder Zahl weniger gemacht werden. Es istaber auch
Abnehmen,sine Arithmetische Verrichtung,den Gewinn und Verlust bey einer gewissen.öandluna zu untersuchen, und die darüber ge-führte Rechnung abzunehmen,oder wie bey demLimkier-Spiel zu^erei-miniiM, wer gewonnenund verlohren, welches folgender Gest üt ge-schiehet : Es wird ncmlich nach Endigung desSpieles die Zahl der angeschriebenen Strich-
lein des Vv-uigxrs, das ist dessen, der unter der
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dere abgezogen, und der Ueberrest als ein
ganken ^ompzjzni,.' am wem.bekommen >
Abnehmen Abrauk
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sten Striäjleinvon eines ieden Verlust insbeson-n
der einem ieden nariret. So man nun dieSummen aller dieser befundenen Ueberreste mitder Zahl derer Personen, so gespielst, ciiviäiret,' ' t der an, wieviel man noch einem
> von seinem o-ber abnehmen könne. Ge-schiehet es denn, das? der^or-enr grosser, alsbey manchem das veix-r, si> zeigt dessen Ueber-schuß den Gewinn an, dahingegen dasjenige,.womit der (Zuorieiir von eines andern O-berübertrv'ffen wird, dessen wahrer Verlust. Wennnun vvrhero KUsgen-achet, was cin Strichleingelten solle, und daß aus der Compsgnie et-was von dem Spiele bezahlet werden müsse,z. E. eine Flasche Wein, das Bier-Karten oderLichl-Geld und dergleichen, so verstehet sich vonselbst, daß diese gemeinschaftliche Schuld vorder vi vikon erst von der Summe als demv^i-ä-näo abgezogen werden müsse. Und da auchdiese in dem ciiviciiren nicht gank anigienge,sondern daran ein und zwey Strichlein fehle-ren, oder derer so viel waren, und in roü-wn blie-ben, werden mit dem Umschlag der Karlen,durch gewisse daraus erwählte Blätter umerder Gesellschaft diejenigen Personen ausge-macht, die diese im ersten Fall geben, oder indem andern Fall ipch «js einen Gewinst em-rssiigen solle».
Abnehme», die Sahne oder denN-hän^der Milch aus den Milch-Geschirren, Mch,Aesche« oder Milch-Ständern mit dem Ach,,'Löffel abschöpfen, und m den Rahm-TModer Rahm-Ständer giessen: ist von d«Milch-?!blaffen darinnen zu unterscheide»daß die Milch bey dem Abnehmen im GeflKbleibt, uisd nur die Sayae oben «bgenomrae»wird.
?lbi>ehmcn, ist ein Garten-Terminus, y»)beißt, das reise Obir und andere Ba«wFrüchte, als : Aepfel, Birnen, Quitten,Feigen, M-ml-Beere, Holiuuder-Beere»,von den Bäumen abbrechen oder abpflücke«.Dieses ist die vornehmste Arbeit des Herbst-Monats oder Septembers, welche sich H>Sin den Wein - Monat oder Oktober hineinerstrecket, und eher nicht angefangen werde»soll, bis das Obst wohl reif odc^ zeitig ist/denn dieses thut am meisten zur Dauerhaf-tigkeit, es gcse-iche darnach gleich i>n neuenoder vollen , i- abnehmenden oder zuneh-menden Monden, nur daß es bey trockene«Wetter vorgenommen, und das Obst nichtzerflossen oder zerweife», oder sonst vielmit Händen betastet, solidem, in lxecie «derdas Lager - Obsr, (welches man, ehe es be-reist wird, abnehmen soll) mit dem Stielsanft abgebrochen werde: Denn was sei-nen Stiel nicht behält, pflegt leicht zufaulen.
Abnehmen, heißt auch das gewurste Ge-treide , so weit es rein ist, aus der Schnm-Tenns von dem unreinen absondern, und aufdie Seite stessen, dannt dieses, nemlich dasunreine Getreide, nochmalen gewurst, undgleichfalls reine gemacht werden könne. Die- ifts Abnehmen geschiehet zu vier, fünf lwdmehr malen, nachdem der Wind darnachist, m'.d das Getreide rein wird. SieheDreschen.
Abnehmen, s. Abseyen.
Abrahams-Äaum. s. Agnus castus.
Abräumen den Tisch, s. Abdecken.
Abraum, Heisset man in einer Haushalt»»?alles dasjenige, was von einer Sache nach derdaran nerrichieten Arbeit übrig, und zumAb-oder Wegräumen bleibt, oder zur Haupt-Ka-ehe nicht mehr gehöret. Siehe Abgang,Und daher bekommen auch diesen Nahmen d»kleinen Aeste und Zweige eines gefaMBaumes, welche nicht m-ters Clafter-od«Lager-Hol» taugen, und woraus man imKleppel'und Reiß-Bündel zu machen ssieM,Es wird vieses von einigen auch AfterschlaZgenenner. ...
Abrauin, wird auch von dem GeholtzftUverstanden, wann nemlich ein gany MwiHoll; ausgerottet, abgetrieben und zu M«aeniacht wird. Es ist aber eine >ede LandesObrigkeit weislich daraus bedacht, daß die Mzer zum Nachtheil der so mancherley HaushAtung und nothdürftigen Feurung, vondachtsamsn und unordentlichen Haushald
üichl so gar auf dergleichen Weise ve>
werden. Daher denn, vermöge der
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