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Der hohe Adel im Leben des mittelalterlichen Köln.
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liehen Kirchenverwaltung hervor. Der edel geborene Kano-niker trug roten Talar und rot gefärbte Pelze, die PrälatenHermelinpelze, während die Priesterkanoniker mit schwarzenTalaren und weißen Pelzen im Chore einhergingen. Schon
Domgrafen".
an der Kleidung erkannte man den
4. Die Kölner Männerstifter.
Das älteste der Kölner Stifter, St. Gereon, das bis 1180außerhalb der Stadtmauern lag, war ein Spiegelbild des Dom-kapitels. Nicht nur war die ganze lange Reihe der Pröpste,da der Versuch Papst Clemens VI. den Römer Alberto de Contizu providieren glücklich abgewiesen war 1 ), hochadlig, auch alleStiftskanoniker waren, wie ein Prozeß von 1329 sorgfältigfeststellte, 2 ) seit urvordenklichen Zeiten durchaus aus gleichemBlute, so daß einer der Zeugen das Sprichwort der Kölneranführen konnte: „Er ist so edel, daß er Kanonikus vonSt. Gereon sein könnte." Doch waren, genau wie am Dome derScholaster, unter denen in den kritischen Zeiten am Anfangedes 13. Jahrhunderts Heinrich, der frühere Hofrichter, einesehr bedeutende Rolle spielte, und 5 Priester nicht an dieseStandesbedingungen gebunden. 3 ) Und gerade aus ihnen gingenauch später noch die geistig bedeutendsten St. Gereoner wieJohannes Gropper hervor.
Der Propst war von 1287 an fast völlig frei und selbst-ständig gestellt, dabei hatte er die Leitung der gemeinsamenGeschäfte an den Dechanten abtreten müssen. 4 )
1 ) Sauerland, Urkunden u. Regesten z. Gesch. d. Rheinlande ausdem Vatikan. Archive 3 nr. 778 vom 1. Juli 1349. Er begegnet nie in denUrkunden, Otto v. Cleve starb 1349, ihm folgte unmittelbar nach JörresJohann von Schieiden.
2 ) Vgl. Jörres, Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Kölnnr. 322 und den Inhalt vollständiger bei Kisky, Das freiherrliehe StiftSt. Gereon zu Köln (Ann. d. hist. Vereins f. d. Niederrhein 82, 31 ff.); dasist weitaus das Beste, was über dieses Stift geschrieben wurde.
3 ) Vgl. Jörres nr. 319, 322f., 337.
4 ) Jörres nr. 177.
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