Druckschrift 
3 (1762)
Entstehung
Seite
190
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Siebenzehntes190so ist nichts gewissers, dann daß die ablichste, und lauter Verwirrungen erregendeMisgeburten herauskommen. Hievon kan un-tergebene Sache ein überzeugendes Beyf-geben, als welche ein von einem Dotfschoͤpfentworfenes, und von lauter einfältigen Bauren ausgefertigtes Testament zum Vorwurfehat.Der Conrad R. ein Lesens und Schreibensohnerfahrner Bauersmann, welcher ausrer Ehe einen Sohn, Peter genanntaus der andern Ehe ein annoch minderjä-Toͤchterlein, Namens Catharine Elisabetrente, machte am 26ten Herbstmonat 17verord-Testament, zoge zu dessen AufstellungseinemSchöpfen Johann Peter W. zu, undselbignete also, daß sein Sohn Peter nachwit,fangen /Absterben allinge seine Gereiden,Namen haben mögen, alleinig emp-jedoch daraus dem minderjährigen Kinde,mens Catharine Elisabeth, falls selbisStande kommen sollte, fünf und dreyßig Ei-r Bett-len häufenen Tuchs, fünf und zwan-flächsenen Tuchs, ein Schurz, vier,anbe-tücher, eine mittelmäßige Kuhe,iltenzehn Thaler Cöllnisch herausgeben,swarKind, bis selbiges großjährig, beychen /und auferziehen, sodann seinem Vatercabenten, mit Essen und Trinken an Handund endlich auf eigene Kosten solle bege§. 3.lassen.