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1,1 (1925) Mittelalter
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Literatur und Kunst des Mittelalters

Meine Politik", sagt der Equilibrist, dessen Bedeutung das Publikumerraten muß,ermöglicht es mir, alle Parteien zu befriedigen":

Der schickt man ein Grußerl,

Der gibt man ein Busserl,

Der tritt man aufs Fußerl

Mit zärtlichem Blick.

Für jede ein Buckerl,

Für jede ein Zuckerl,

Für jede ein Schluckerl,

Das ist Politik!"Der "Wiener Wurstl bewährt also auch hier sein zähes Halten anältester Tradition, an den Bühnen witzen des Mittelalters und der Antike:wenn er des von allen Deutsch-Österreichern bitter gehaßten (übrigensdamals bereits gestürzten) Ministerpräsidenten Badeni deutschfeind-liche Ausgleichspolitik charakterisiert mit der dramatischen Symbolik,die einst in Attika von der neuen Komödie für die listige käuflicheHetärenliebe geprägt war und die dann der dem AlexandrinischenJudentum angehörende Verfasser des pseudo-salomonischen Spruch-buchs auf den homo apostatata, vir inutilis übertragen hatte, so zahlt ermit uralten Münzen und weiß ihnen doch den Glanz und die Neuheitzu schaffen, als wären sie eben erst und gerade für jenen Tag ausgegeben.