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Het ambt Breedevoort tijdens het Anholter pandschap : 1562 - 1612
Entstehung
Seite
138
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i 3 8 BIJLAGEN.

büben und schelmen ihres schönen schwetzens, die du, Kock, auchwol gebrauchen kanst; neben dem die kirchen und godtzhauseren unge-schandt und unverwust, auch die ornamenten und ehrenciraith zu ver-barnen und devastieren hinderwegen gelassen, dan seiner Edelh. hertz-licher, vertrauter gethaner beden wollen nachfolgen, dö der vurg. graif zuAnholt, als sein Edelh. bedtlegerig gewesen, also das alle menschen vorseiner Edelh. leben gedefferiert hadden, und sein G. mit gefalden handendomáis gebeten, das er doch bei dem alten Catholischen Christlichen glaubenvestiglich verbleiben und sich zu der ketzereien nit ergeben wult, so soltsein G. ohn zweivel derselbiger seiner G. guderen nit entsatzt sein worden.Neben dem auch weder sein G. gesagt: Neve, Ihr hat doch zu Wesel aufden gehaldten freundtlichen tagh des niderlags des seligen herrén vonKeppel belangende, zu mir gesprochen: „Wann schon ein engel aus denhimmel queme, und euch anders dan Ihre voreldteren lehren woldt, dem-selbigen woldt Ihr keinen glauben geben, dan werent festichlichen beiEurer eiteren glauben zu verbleiben gemeindt, wie kümpt es nun darzudas Ihr nun ewer frawen mehr glauben als einen engel geben willen?"Darauf der graif domáis geantwort: „Mein neef, mein frow en kroodet i)sich der dingen niet, sie woldt lieber einen schonen tabbert haben; ichwill mich darin nicht ergeben." Allet mit gethaner handtastungh, usw. Undhatt der her von Anholt etc. ein gebonden buch, dar seiner Edelh. waffenaussen auf getruckt stonden, wesende Confessiones Hosii, in der hendengehabt 1 , sprechende: „Neef, sofern Ihr das buch durchlesen wollen, auchgrünttlich behertzigen, so will ich E. L. das gerns chenken. Darein solt Ihrdan klarlich befinden, das die andere ihre bucher nit anders dan falscheleerungen sein, etc. So aber Ihr das auch nit wollen durchlesen, so willich das buch behaldten." So hat sein L. das buch mit sich nehmen lassen,und zu seiner Edelh. gesagt: „Mein neef, ich wils mit mir nehmen undbehalten". Es hatt seiner Edelh. weiters gesagt: „Neve, ich liege alhier inGottes gewaldt und weiss keinen, der meinen kinderen neger blutzverwandt istals E. L.; so habe ich E. L. zum obersten Vormündern derselbigen meinerunmündigen kinderen gestalt, umb die zu helfen, in ihren rechten zu be-schützen und zu verthetigen. Und wannehr ich nun wüste, dass Ihr euchzu dem handel solt willen ergeeffen, so were mir lieber, das meine kindereinen stein an den hals hetten und in den Rheinsträum verdrenckt liegendeweren, ehr das ich sie E. L. solt wollen lassen bevohlen sein." So hat seinEdelh. den vurg. gesandten dis wie vurg. also angesagt und dieselbige dar-nach sprechende: „Ew. Edelh. nehmen Ihre bedencken". Worauf seinEdelh. geantwortet: „Ich en weiss euch kein ander antwortt dan wie vurg.zu geben, und hab mich schon darauf bedacht." Und die gesandten wiedersgesagt: „Wan es E. Edelh. nit gelegen sein künde, Ihr Edelh. söhn zusenden, das Ihr Edelh. alsdann unbeschwert sein wollen, ein pferdt zwelfoder funfzehen zu schicken." Worauf sein Edelh. wederumb geantwortet,„sein Edelh. wesen nit gemeindt in alsulchen handel einige pfert zu schicken,sonder sunst in andere wege alle freundtschaft zu ertzeigen willich" undseind also abgewiechen, vermeinende, sie sulten also stracks abgegangensein. Und hat seiner Edelh. seinen söhn innen nachgesandt, das er innenansagen suit, dass sie noch einen trünck thün wollen; so hat er sie fur derkammer gefonden und seind des beraidtz gewesen, noch ein wiederwerbunghan seiner Edelh. zu wollen thün. Aber dieweill sie die vorige antwordt alsowie vurg. vernommen, haben sie gedacht, es nicht fruchtbarlichs bei seinerEdelh. schaffen mögen, etc. Und sein wederumb auf der kammeren beiseiner Edelh. gekommen und gesprochen: „Wir willen Ew. Edelh. hoch-lichen gedanckt haben und wollen dem grafen von Culenborch die antwort

i) bekümmert.