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3. Chirurgischer Theil A (1888) Die Verwundungen durch Kriegswaffen bei den Deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71 : Spezieller Theil: Verwundungen der einzelnen Körpergegenden ; zweite Abtheilung: Verwundungen der Gliedmaassen
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XI. Kapitel: Verwundungen des Unterschenkels und des Fusses.

Band III. Spez.Theil.

Dauer

Laufende

Bezeichnung des Verwundeten.

der

No.

Tag und Art der Verwundung.

Verlauf, spätere Zustände u. s. w.

Lazareth-behandlung.

1

2

3

4

316.

F. K., vom 4. Brandenburgischen

Nach 4 Wochen war der gebrochene 1. Mittelfussknochen ge-

3 S A Monate.

Infanterie-Regiment No. 24 (Gross-

festigt und der Schusskanal in Heilung begriffen. Am 7. Dezember

herzog von Mecklenburg-Schwerin),

1870 konnte K. entlassen werden. Bruchstelle ist auf Druck nicht

verwundet am 16. August 1870 bei

mehr empfindlich. Gang frei.

Mars la Tour: Gewehrschussbruch

des linken 1. Mittelfussknochens.

Eingangsöffnung im Hohlfuss, Aus-

gangsöffnung am Fussrücken.

317.

II. K., vom Brandenburgischen

An der Rückenseite des rechten Fusses fand si

Feld - Artillerie - Regiment No. 3

quetschte Wunde, welche an der Grundfläche de,

(General-Feldzeugmeister), ver-

der grossen Zehe begann und an der Grundflä

wundet am 13. Januar 1871: Ge-

endete. Die stark zermalmte 2. und 3. Zehe, m

wehrschussbruch der rechten 2. und

noch durch eine Hautbrücke zusammenhängend, w

3. Zehe.

entfernt, da die Ernährung derselben unzureichendbegann der Fuss unter massigem Fieber zu schwcentzündungen bildeten sich und machten zurwiederholt Einschnitte erforderlich. Von der 8.die Heilung ungestört von statten; am 16.Mai 187vernarbt. Gehen ohne Beschwerden möglich.

318.

E. K., vom Bayerischen 14. Infan-

Obwohl die 4. Zehe bis auf eine Hautbrücke

terie - Regiment (Hartmann) , ver-

zeigte sie, allerdings erst nach längerer Zeit, Neigui

wundet am 1. September 1870 bei

Am 2. Juli 1871 verliess K. das Lazareth mit

Sedan: Gewehrschussbruch der

steifer 4. Zehe. Bewegung der 2., 3. und 5. Zehe

rechten 4. Zehe. Eingangsöffnung

in der Mitte der Fusssohle, Aus-

gangsöffnung am Fussrücken in der

Gegend des 4. Mittelfuss - Zehen-

gelenks.

319.

A. M., vom Sächsischen 4. Infan-

Bei Bewegung im Mittelfuss-Zehengelenk de

terie-Regiment No. 103, verwundet

In der 4. Woche wi

am 29. August 1870 bei Nouart:

fläche des 2. Mittelfi

Gewehrschussbruch des linken 2.

Herausnahme von z'»

Mittelfussknochens. Eingangsöff-

Vernarbung eintrat.

nung an der Fusssohle, Ausgangs-

öffnung am Fussrücken.

320.

H. M., vom 2. Garde-Regiment

Die Kugel zertrüm

zu Fuss, verwundet am 18. August

nach aussen. Unter

1870 bei Gravelotte: Gewehrschuss-

Eiterung kam am 2

bruch der linken Mittelfussknochen.

des Wadenbeins hei]

Eingangsöffnung an der inneren

und Ausschneiden d<

Seite, Ausgangsöffnung am Fuss-

möglich.

rücken. Ausserdem Splitterbruch

des rechten "Wadenbeins durch Ge-

wehrschuss.

.

321.

F. O., vom 6. Ostpreussischen

Bei massiger Eiti

Landwehr-Regiment No. 43, ver-

gestossen, theils her.

wundet am 15. Januar 1871 an der

Bild ausgedehnter

Lisaine: Gewehrschussbruch des

durch einen die ga

linken Fersenbeins. Eingangs-

gang verbunden.

öffnung aussen oben, Ausgangs-

in seine Heimath ei

öff nung innen unten an der Fusssohle.

I