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Johannes Schulze und das höhere preussische Unterrichtswesen in seiner Zeit
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242 Zweites Buch. Erstes Capitel.

aufzugellen grösser als in Rom, wo ihm „der Genuss einfruchtbares Geschäft wurde und eine Art von Verachtunggegen die Thätigkeit weckte"; hat er durch diesen Genuss„gewärmt an dem Strahle der Sonne, seine Kräfte gestärkt",zu ihrer segensreichen Verwerthung für sein Volk kam ei-erst, als er durch die politischen Ereignisse getrieben wurde,„von des Süds verzärtelnder Sonne wiederzukehren zum hei-mischen Nord". Zunächst veranlasste ihn dazu die Rücksichtauf seine äussern Verhältnisse, welche auch durch die poli-tischen Veränderungen dieser Jahre, welche namentlich durchNapoleons Vorgehen gegen den Kirchenstaat wesentlich be-einflusst wurden; aber nicht diese Rücksicht, sondern „diepositive Erwägung seiner Pflicht gegen das Vaterland gabohne Zweifel, wie Dove treffend hervorhebt, den Ausschlag"für seinen Entschluss, in Deutschland zu bleiben und dasbedeutungsvolle Amt anzunehmen, das im Januar 1809 ihmangetragen wurde. Tiefen Eindruck hatte schon die ersteKunde von der Schlacht bei Jena auf ihn gemacht; Welcher,der damals vertraulich mit ihm verkehrte, hat noch einhalbes Jahrhundert später sich daran erinnert, wie Humboldt,als er aus Rom diese Nachricht mitgebracht hatte, am Abenddenkend mit düsterer Miene durch den grossen Saal in Albanovon einer Ecke zur anderen hin- und hergeschritten war undwie er gerade in den folgenden Wochen stolz seine „Deutsch-heit" bekannt hatte*). Durch das Unglück der Zeit fühlte

*) Dies hat Welcker am Rand seines jetzt in meinem Besitzbefindlichen Handexemplars der Haymschen Biographie Humboldtsbemerkt; wie förderlich dieses Werk Hayms auch mir gewesen ist,brauche ich kaum ausdrücklich hervorzuheben. Da in ihm wie in derspäteren Literatur über Humboldt, die Dove in der Allgemeinen deutschenBiographie XIII, 358 verzeichnet hat, unter seinen Leistungen als Leiterder preussischen Unterrichtsverwaltung eingehend hauptsächlich nurseine Thätigkeit für die Gründung der Berliner Universität gewürdigtist, war es mir besonders werthvoll, die Akten des Geheimen Staats-archivs und des Cultusministeriifms benutzen zu können, die auch überseine Behandlung der Gymnasien Aufschluss geben. Wie sehr auchverständnissvolle Ausländer die nationale Bedeutung des Aufschwungsanerkennen, den unter ihm das preussische Bildungswesen genommenhat, zeigen die Bemerkungen von Lavisse in seinen Etudes sur l'histoire