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Johannes Schulze und das höhere preussische Unterrichtswesen in seiner Zeit
Entstehung
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Vorwort.

Als nach der Julirevolution Cousin nach Berlin gesandtwurde, hat er Preussen als das classische Land der Schulenund Kasernen bezeichnet, und oft ist seitdem dieses Wortwiederholt.Wem aber verdankt Preussen den Ruhm dasclassische Land der Schulen zu sein? Zunächst sind es dieletzten zwanzig Jahre Friedrich Wilhelms III., die Zeiteneines stillen doch nicht ohne Kampf durchgesetzten innerenAufbaus, in denen sich die Einrichtung des Unterrichtswesensvollzogen hatte; es ist der unvergessliche Minister von Alten-stein, der seinem Könige zur Seite stand, und der nichtminder unvergessliche Mann, der als pflichtgetreuer Beamter,als unerschütterlicher Berather und Freund seines Ministersmit ihm manche schwere Schlacht des Geistes und der Ent-scheidung im Frieden geschlagen hat. Diese Männer habendem Vaterlande die höchsten Güter und sich dadurch eineStelle in der preussischen Geschichte gesichert. Für dieEntwicklung des Staats ist es charakteristisch, dass Namenund Verwaltungsmaximen der Unterrichtsminister zum be-zeichnenden Ausdruck der Herrscherperioden geworden sind.Neben Friedrich dem Grossen wirkte in seinem Sinne Zedlitz;wie andererseits neben Friedrich Wilhelm II. und IV. Wöllnerund Eichhorn, so neben Friedrich Wilbelm III. Altensteinmit seinen geistesverwandten Räthen. Unter diesen warkeiner mehrdas Ministerium Altenstein" als JohannesSchulze. Wenn das oft als Ruhm und kaum minder oft alsAnklage ausgesprochen ist, so beweist das nur, er gehörtezu den bevorzugten Naturen, denen es verliehen ist, einegrosse geistige Richtung in sich zur persönlichen Darstellungzu bringen." #