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Johannes Schulze und das höhere preussische Unterrichtswesen in seiner Zeit
Entstehung
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Viertes Capitel.Hanau 18121816.*)

Vierzehn Jahre nach dem Tod Karl yon Dalbergs schriebWilhelm von Humboldt an des Geschiedenen beste Freundin,an Caroline von Wolzogen**):Dalbergs, auch nach meinemUrtheil in seiner Zeit ganz einzig dastehendes Wesen derVergessenheit entrissen und für die Zukunft hingestellt zusehen wünsche ich gar sehr. Nur Sie können es. Manmüsste es aber so machen, dass man weder auf seine schrift-

*) Die erste Zeit von Schulzes Aufenthalt zu Hanau ist der einzigeAbschnitt seines Lebens und Wirkens, der schon früher eingehenderbehandelt ist, in der Schrift, die Albert Duncker unter dem Titel:Friedrich Rackert als Professor am Gymnasium zu Hanau und seinDirector Johannes Schulze. Ein Beitrag zur Rückert-Biographie. Zweitevollständig umgearbeitete Auflage. Wiesbaden 1880 veröffentlichte.Wie schon aus einem Vergleich der Titel beider Ausgaben der Dun-ckerschen Arbeit sich ergiebt, ist in der zweiten gerade Schulzegrössere Berücksichtigung zu Theil geworden, besonders sind hier seineBeziehungen zu Rückert und Beider patriotische Tendenzen von demVerfasser gewürdigt, der fleissig nicht nur die gedruckte Literatur,sondern auch manche handschriftlichen Quellen ausgebeutet bat. EineEinsicht in die wichtigsten upter letzteren, die einschlagenden Aktendes Hanauer Gymnasiums, wurde auch mir durch die Güte des HerrnDirector Fürstenau in Hanau und des Provinzialschulcollegiums in Casselermöglicht; ausser ihnen und den Schulzeschen Papieren konnte ich fürmeine Darstellung auch die im Marburger Staatsarchiv befindlichenAkten der von Dalberg eingesetzten Hanauer Ober-Schul- und Studien-Inspection und der späteren Kurfürstlichen Schulcommission benutzen;auch bei dieser Arbeit habe ich dankbar erfahren, welch werthvolleUnterstützung bei Studien über hessische Geschichte die reichhaltigeBibliothek dieses Archivs bietet.

**) S. seinen Brief vom 14. April 1831 im literarischen Nachlassder Frau Caroline von Wolzogen II 2 , 69 ff.