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Johannes Schulze und das höhere preussische Unterrichtswesen in seiner Zeit
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Andere rheinische Gymnasien. 213

trat.Wenn es dem preussisehen Volke, schrieb sie in einemBerichte vom 22. April 1817, Ehre bringt seine Fahnenbleibend auf den Wällen einer französischen Festung auf-gestellt zu haben, so giebt es hier eine schöne Gelegenheiteinen noch besseren Triumph zu erringen und durch Grün-dung einer vorzüglichen Schule sowie durch alles, was bisjetzt für das Volkswohl geschehen ist, den Beweis zu liefern,dass deutscher Sinn und deutsche Beharrlichkeit das Fort-schreiten der Oultur sicherer bewirken, als was die letzten25 Jahre her von den Reformatoren der Welt für die Er-reichung dieses Zweckes war gethan worden." Schulze be-wies bei diesen wie bei anderen Verhandlungen, dass er beiallem Eifer für den grossen Zweck, den er im Auge hatte,doch klar die Grenzen des unter den gegebenen Verhält-nissen Möglichen erkannte; er war sich bewusst, dass nichtalles mit Einem Schlage sich erreichen lasse. Bei dem bis-herigen Zustand der Gymnasien des Grossherzogthums Nieder-rhein, erklärte er in einem Bericht vom 28. November 1816,werde wohl in den ersten zwei Jahren Niemand oder dochnur eine sehr kleine Zahl von Schülern den Forderungen desEdicts, das 1812 über die Abiturientenprüfung in den altenProvinzen erlassen war, entsprechen können. Dennoch bean-tragte er in demselben Berichte, dass das genannte Edietfür diese Provinz in Kraft gesetzt werde, in der Hoff-nung, es werde auch in ihrfür die Zukunft der Einseitig-keit, Oberflächlichkeit und Halbheit des Wissens wie dergesaminten Bildung einen starken Damm entgegensetzen,wenn es zur allgemeinen Kenntniss gebracht werde, dassdie gegenwärtige Regierung an die studirenden Jünglingedes Grossherzogthums weit grössere Forderungen mache alssie bisher gewohnt waren." Das Ministerium hielt es bei derdamaligen Beschaffenheit der fraglichen Gymnasien für un-zweckmässig, die Einführung der Abiturientenprüfung beiihnen zu verfügen; als Schulze nur 1% Jahr später im Mai1818 berichten konnte, dass die Gymnasien in Coblenz, Wetz-lar, Achen und Trier sich seit zwei Jahren um ein sehr Be-deutendes verbessert hätten, und darauf gestützt seinen imNovember 1816 gestellten Antrag wiederholte, wurde dem-