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Johannes Schulze und das höhere preussische Unterrichtswesen in seiner Zeit
Entstehung
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114 Erstes Buch. Drittes Capitel.

ganz befahren hat, entzückte ihn besonders Vevey. Leidererfahren wir nichts Genaueres darüber, wie auf den Sohnder norddeutschen Tiefebene die Landschaftsbilder namentlichdes Hochgebirges gewirkt haben, die er zum erstenmal er-blickte; bestimmtere einzelne Angaben finden sich in seinenAufzeichnungen über andere ästhetische Eindrücke, die er vonder Reise heimbrachte. In Basel fesselten ihn Holbeins Ge-mälde und Zeichnungen; genau verglich er den Strassburgerund den Freiburger Münster, die er beide gründlich besich-tigte. Ueber ersteren schreibt er:Wie der König der Gegendragt er stolz hervor. Seine deutsche Gestalt ruft den Deutschenüber den Rhein." Sein Interesse für neuere deutsche Kunstwar in Weimar durch seinen fortgesetzten Verkehr mit seinemFreunde Friedrich, der persönlich ihn dort besuchte und mehr-fach einige seiner Bilder dort ausstellen Hess, und seinenUmgang mit dem Bildhauer Weisser genährt. Letztererzählte zu seinen Tischgenossen und hat von ihm in dieserZeit ein noch im Besitz der Familie befindliches Basreliefangefertigt; mit einem Freund und bedeutenderen GenossenWeissers, Friedrich Tieck, traf Schulze nun zufällig in Zürichzusammen und bewunderte dessen grosses Talent undun-endliche Klarheit".

Unter den vielen anderen Bekanntschaften, welche ernoch auf seiner Reise machte, war für ihn natürlich beson-ders werthvoll die von Pestalozzi. Er suchte ihn in Ufertenauf und fand bei ihm die herzlichste Aufnahme; Pestalozzibegleitete ihn und Caroline von Wolzogen nach Murten undwar ihr Führer auf dem dortigen Schlachtfeld.Zur Verwirk-lichung seiner Methode", schrieb Schulze später unter demEindruck, den er hier empfangen hatte,ist von Seiten desLehrers vor allen Dingen ein Herz, eine Liebe zur Jugenderforderlich, wie sie sich bei Pestalozzi in allen seinen Hand-lungen, in jedem Worte, ja selbst in dem Ton seiner Stimmeoffenbarte. Seine Methode war Er -selbst mit seiner ganzenPersönlichkeit, mit seinem Herzen voll Liebe für das Volkund dessen Arrnuth. Die Zahl seiner wahren Schüler warimmer klein und ist es auch noch heute. Selbst bei unsermDiester weg, den ich wegen der Reinheit und Festigkeit seines