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Johannes Schulze und das höhere preussische Unterrichtswesen in seiner Zeit
Entstehung
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32 Erstes Buch. Zweites Capitel.

ihm nach Halle kam; er war bei seinem Abgang von KlosterBerge auf den grossen Philologen besonders hingewiesen;seine Directoren hatten ihm damals die Wolfsche Ausgabeder Ilias geschenkt.

Da nicht aus jedem Holz ein Mercur wird", hatteWolf Vorsicht bei der Aufnahme für dringend erforderlicherklärt. Um so rühmlicher und werthvoller war für Schulze,dass er diesem nur nach Einsicht des Maturitätszeugnissesden Eintritt gestattete. Unter den Seminaristen befandensich damals die zwei bedeutendsten Schüler, die WolfsSache weitergetragen'' haben, beide nur wenige Monate älterals Schulze, 1785 geboren, aber schon seit 1803 in Halle:Bekker und Böckh. In dem ersten Seminarhericht, den Wolfnach Schulzes Aufnahme, dem letzten, den er überhaupt er-stattete, im Frühjahr 1806 hob er beide, die eben ihreStudien vollendet hatten, besonders hervor; er erwähnte, dassBöckh bei seinem Abgehen eine Schrift über Plato druckenlasse (die bekanntlich Wolf gewidmete Arbeit über denMinos), die ihn hoffentlich jedem Kenner als einen vorzüg-lich hoffnungsvollen jungen Mann empfehlen werde. In nochweit höherem Grade glaubte er Bekker rühmen zu müssen,über den er schon in dem vorjährigen Seminarberichte ge-urtheilt hatte, dass man in ihm einsteinen Erweiterer derWissenschaft und zugleich nützlichen praktischen Gelehrtenerwarten" dürfe; während er in der tabellarischen Uebersicht,in welche er seit 1803 in 4 Rubriken sein Urtheil über dieSeminaristen zusammenfasste, die Kenntnisse, den Fleiss undden moralischen Charakter beider durch die höchste Noteehrte, glaubte er Bekkers natürliche Gaben mit dem ersten,die Böckhs mit dem zweiten Grad bezeichnen zu sollen.Ein glänzenderes Zeugniss konnte Schulzes Begabung nichtausgestellt werden, als dass in dieser Hinsicht unter den12 Seminaristen er allein neben Bekker der ersten Note vonWolf für würdig erachtet wurde; ebenso wurde seinem mora-lischen Charakter der erste, dagegen begreiflicherweise denKenntnissen des Anfängers nur der niedrigste, der dritte,seinem Fleiss der zweite Grad zuerkannt.

Für Schulzes ganzes weiteres Leben ist die Verbindung