V.
TAFEL XXX.
NIBELUNGENLIED und KLAGE
Handschrift D.
Cod. gcrm. 31 (Cim. 344) ist die Handschrift D des Nibelungen-liedes. Sie wurde wohl am Anfang des XIV. Jahrhunderts geschrieben.Gefunden wurde die Handschrift i. J. 1575 von Wiguleus Hundt imSchlosse Prunn an der Ältmühl und dann durch seine Vermittlung vondem Besitzer, Grafen Joachim von Ortenburg, an die herzogliche Bibliothekin München geschenkt. Wir geben Bl. 143 v /144 r wieder, den Schlussdes Nibelungenliedes und den Anfang der Klage.
Literatur vgl. Tafel XXIX; ferner Zarncke-Föringer in PfeiffersGermania 1856, I, S. 202—207. — Die kritischen Ausgaben der Klagevon Bartsch und von Edzardi, beide 1875. — Ursinus, Die Handschriften-verhältnisse der Klage, 1908.
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