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Die deutschen Geisslerlieder : Studien zum geistlichen Volksliede des Mittelalters
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165
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Die Liturgie (Lied i). icc

des Grafen Peter von Arberg. Ich wiederhole sie im folgen-den nach der Fassung, die ihr Bartsch auf Grund der Kolmareru nd einer Straßburger Hs. des 15. Jh.s gegeben hat (Meister-lieder der Kolm. Hs. Nr. 181):0 starker got,

al unser not

bevilhe ich, herre, in din gebot,

laz uns den tac mit gnaden überschinen.s Din namen dri

die sten uns bi

in allen nceten, swa wir sin.

des criuzes creiz ste uns vor allen pinen.

Daz swert da von her Symeon sprach,10 daz Marjen durch ir reinez herze stach,

do siu an sach

daz Cristus stuont verseret,

daz ste noch Mut in miner hant

ze schirm für houbethafter Sünden bant.15 gar ungeschant

min lip si swar er keret.

Maria wünschelgerte

des Stammes von Jesse,

Theophilum ernerte»° din muoterliche fle.

trit her für unser schulde,

hilf uns in gotes hulde,

0 mater gracie.

Daz criuze breit25 dar an got leit

und ime sin reinez verch versneit,

die nagel dri, daz sper und ouch diu kröne,

Der besemen swanc,

der galten tranc,30 der tot ouch mit der menscheit ranc,

do er lute ruofte in erbermde done

'Heli heli lamasabatani:

min got, wes hast du mich gelazen hie',

der famer kri35 und ouch die martel here,