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2 (1791)
Seite
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553bei ihm voraussetzen dürfte) sondern manmüste vorzüglich ihn fragen, was er in diesemoder jenem Fache für eine Methode habe, waser von dieser oder jener gangbaren Gewohnheithalte, wie er die Kinder bei diesem oder jenemFehler zu behandeln pflege. Man müste ihnfragen, ob er sich auf subtilere oder wichtigereGegenstände des Unterrichts auch gehörig vor-bereite *), was für Bücher er dabei zu seinemPrivatgebrauch habe, wie er die gewöhnlichenSchulstunden vertheile u. s. w. Man müsteeinige Kinder herzurufen, und ihm alsdannden Auftrag geben, irgend einen vorgeschlage-nen Begriff, z. B. den Begriff: Tugend,oder, Leidenschaft, Aufmerksamkeit ꝛc. ausihrer Seele durch simple und verständliche Fra-gen analytisch hervorzuziehen. Und ich zweiflenicht, mein Herr! es wird Ihnen einleuchtendseyn, von welchem Nutzen eine Prüfung vonder Art seyn würde.EbenM m 5*) Dies ist sehr nothwendig, theils wegen mancherSchwierigkeit, die ihm hernach beim Unterrichtaufstossen kann, theils wegen der Auswahl vonBeispielen und Geschichten, die er zur Erläuterungoder Bestätigung allgemeiner Wahrheiten vorherA. d. H.zu überdenken hat.