520Acht und zwanzigſter Brief.***An Herrn Schullehrer M.Ich habe mich schon zweimal über Ihre garzu große Gefälligkeit gegen Ihre Lehrlinge be-klagt *). Wundern Sie sich nicht, lieberFreund, wenn ich auch in meinem drittenBriefe an Sie diese Klage wiederhole! Ge-wohnheit, sagt ein altes Sprüchwort, ist dieandere Natur, und die Natur, ſagt ein alterDichter, wenn man sie auch mit den fürchter-lichsten Instrumenten zu vertreiben suchte,wird doch bald wieder zurückkehren, um unsvon neuem zu beherrschen. Meine Briefe aberwaren nicht einmal solche fürchterliche Instru-mente. Ich kann daher auch in dieser Rücksichteben nicht unwillig über Sie ſeyn, wenn Ih-nen gleich noch manches ankleben mag, wasich für fehlerhaft halte. Allein ich bin nuneinmal so. Nicht leicht lasse ich mich zurück-schrecken, sollte auch der Erfolg meiner Unter-neh-) M. s. den sechsten Brief. H. 1. S. 95 2c. und denvierzehnten Brief. H. I. S. 204 rc.
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2 (1791)
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520
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