3⁰⁰Neunzehnter Brief.An Herrn Schullehrer A.Ich habe es Ihnen versprochen, lieberFreund, in meinem nächsten Briefe an Sie ein-mal von den Schulstrafen zu reden *). Undkaum können Sie es glauben, wie gern ich die-ses Versprechen erfülle. Sie sind ja ohneZweifel, so wie ich, davon überzeugt, daßdiese Materie eine der wichtigsten in Ihrem Fa-che ſey, und daß die mehreſten Schullehrer ge-rade hier am öftersten fehlen. Sie sind über-zeugt, daß ein Lehrer, der sich darin eine wei-ſe Verfahrungsart zur Gewohnheit gemachthat, schon deswegen allein unter die würdigsten gerechnet, daß er von den Kindern geliebt,von ihren Aeltern hochgeſchätzt werde, und daßer eben dadurch nicht nur manchem Vorwurfeentgehe, sondern auch überall mehr Unter-stützung und Aufmunterung finde. Und mitwelcher Freude gesellt man sich zu einem Man-ne, der mit uns die nämlichen Ueberzeugungenhat!*) M. s. den dreizehnten Brief. H. I. S. 203.
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2 (1791)
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300
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