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2 (1791)
Seite
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45Fünf und zwanzigſter Brief.An Herrn Schullehrer E***.Immer besser, mein Freund! Das gefälltmir. Es ist gewiß recht wohl überdacht, daßSie, um Ihren Lehrlingen Vergnügen zu ma-chen, die größern unter denselben aus einemangenehmen und zugleich lehrreichen Buche, z.B. ausCampens Robison, derEntde-ckung von Amerika u. s. w. zuweilen etwasvorlesen lassen. Das erwirbt Ihnen die Zu-neigung der Kinder. Das gewährt diesen einenützliche Erholung, und spornt sie zu neuemFleiße. Eben sowohl überdacht ist es, daßSie solche Vorlesungen allemal nur in denNachmittagsstunden halten lassen. Denn indiesen Stunden sind die Kinder ohnehin träger,und weniger zu strengem Nachdenken aufgelegt,als in den Vormittagsstunden *). Sie werdenalso) Dies ist ein wichtiger Punct, worauf der Lehrerüberhaupt in der Entwerfung des SchulplansRücksicht zu nehmen hat. In die Vormittagsstun-den gehören die schwerern, in die Nachmittagsstun-den die leichtern Lehrgegenstände. A. d. H.