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2 (1791)
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512zu einer merklich tiefen Stuffe von Verwilde-rung hinabgesunken ist, findet man es unum-gänglich nöthig, immer geradezu zu sagen: Mitdir rede ich! Auf dich ziele ich!Ich wünſchte daher auch, daß monatlicheZeugnisse von den Kindern, (sowohl von Sei-ten ihrer Aeltern als von Seiten des Lehrers)durchgängig eingeführt seyn möchten. DieAeltern müsten dem Lehrer zu Anfange jedesMonats entweder schriftlich, oder (wenn die-ses überall nicht wohl möglich wäre) münd-lich eine unpartheiische, sich auch auf einzelnewichtige Umstände einlassende Nachricht vondem häuslichen Fleiße und der Aufführung ih-rer Kinder in dem verflossenen Monate geben,und dagegen müste der Lehrer ihnen ebenfallsentweder schriftlich oder mündlich die Bemer-kungen, die er selbst über ihre Kinder gemachthätte, bald kurz, bald etwas ausführlichermittheilen. Auf die Art entstände eine ge-meinschaftliche Wirksamkeit zum Besten derKinder sowohl in als ausser der Schule. DieAeltern würden den Lehrer, und der Lehrer dieAeltern in den Bemühungen, gewisse Fehler derKinder auszurotten, unterstützen können, und dieKinder